Für Tag 2 hatte ich ja schon vorab eine Inselrundfahrt mit Daniel gebucht. Den Kontakt hatte ich über Heri, der mit ihm studiert hat. Daniel kommt aus der Nähe von Frechen, ist vor 3 Jahren nach Hawaii (mit seiner damaligen Freundin - ist mit der aber nicht mehr zusammen, weil sie sich nicht so wohlfühlte, aber trotzdem isse immer noch auf der Insel. Ja, ich weiß alles...) ausgewandert, wollte das aber schon, seit er 12 Jahre alt ist und mit seinen Eltern dort zum ersten Mal in Urlaub war. Er bietet eben Touren an, eine Webseite mit Tipps (+ Facebook). Die Tour an sich ist auch ganz schön teuer.. Sein Vater finanziert einen Foodtruck mit deutschem Essen auf Hawaii (Eintopf, Bratwurst), das managt er irgendwie auch noch. Ist auf jeden Fall ein Juter.
Das ist Daniel - wenn der mal grad nichts zu berichten hatte, hing er am Telefon - Surfing Conditions checken, Anfragen beantworten und so.
Prenote: Wer keine Lust auf mein Geschreibsel hat, der kann auch einen Kurzbericht über den Tag hier lesen (inklusive Fotos): http://hawaii-reise-tipps.de/deutsche-tour-oahu-kristina-koeln/
[Keine Ahnung, welche AGBs ich wo unterschriebe habe, dass Daniel meine Fotos und den Bericht veröffentlichen darf, aber es steht ja nix Beleidigendes/Abwertendes o.ä. da drin. Da will ich ja mal nicht so sein. Aber wenn ich irgendwann mal Herrscherin der Welt werde, dann müsste man das wohl rausnehmen *gngngnh]
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Zuallererst sind wir in seinem Van die Kalakaua Avenue langsam entlanggecruist und er hat mir ein bisschen zu Waikiki erzählt (Infos, siehe Beitrag vorher). Das Moana Surfrider Hotel ist das älteste Hotel am Platz, 1901 gebaut. Zu einem Zeitpunkt, wo es nur zwei Hotels in Waikiki gab. Das waren noch Zeiten.... Vorbei an der Duke-Statue (der im Übrigen auch das Kraulen erfunden hat - so nach dem Motto, ich mach die Moves ja beim Liegen auf dem Surfbrett auch, da kann man das auch mal ohne probieren), zu einem seiner Lieblingsstrände von Waikiki, wo es eben nicht ganz so trubelig ist, weil die Touristen viel zu lauffaul für den Weg dahin sind. Die im Reiseführer angekündeten Filmvorführungen (Leinwand im Park) gibt es leider nicht mehr. Das einzige, was da gezeigt wird, ist die Season Premiere von Hawaii Five-O, wo dann auch die Schauspieler anwesend sind.
Danach ging es weiter Richtung Diamond's Head, ein 300.000 Jahre alter Vulkankrater, der von den Hawaiianern "Le'ahi" genannt wird, weil die Silhouette der Rückenflosse eines Thunfischs ('ahi) ähnelt. Ich wusste noch nicht mal, dass Thunfische ne Rückenflosse haben. Aber so be it. Der Name Diamantenkopf stammt von Seefahrern, die an seinem Hang wertlose Kalzitkristalle fanden, die sie für Diamanten hielten.
Jedenfalls konnte man von diesem Aussichtspunkt gut Surfer gucken, die da auf den Wellen schwammen. Und weiter hinten sah man Wale Fontänen in die Luft blasen. Richtig rausgesprungen oder so sind die aber leider nicht. Schade... Man kann aber auch Walbeobachtungstouren buchen, allerdings sind das Riesen-Schiffe (so mit 500 Leuten oder so), die dürfen dann auch nicht richtig in die Nähe der Tiere. Massentourismus at its best.
Danach sind wir durch ein sehr poshes Wohnviertel gefahren (günstige Häuser ab ca. 8 Mio €, Country Club-Mitgliedschaft ab 30.000 €), wo Daniel mir die Geschichte von der chinesischen Mafia erzählt hat. Ein chinesischer Mafiaboss hat sich dort ein Haus gekauft, aber wurde nicht im Countryclub aufgenommen. Da dachte er sich, na warte, und kaufte peu à peu Grundstücke und Häuser auf und ließ dann Leute dort wohnen, die an der Armutsgrenze lebten (Section 8-Housing). Die Häuser verfielen immer mehr, weil die Leute sich die Instandhaltungskosten nicht leisten konnten. Dadurch verkauften immer mehr Leute ihre Häuser, weil sie Wertverlust erwarteten, und so weiter und so weiter... Ins Gefängnis ist er dann aber (wie sollte es auch anders sein - Klischee!) wegen Steuerhinterziehung, so dass er alles liquidieren musste, und sich das Viertel nun wieder erholt (aka die Reichen kommen zurück).
Kurz vorbei an den Filmstudios von Hawaii (eye production), wobei die ziemlich klein sind. Allerdings ist Hawaii nichtsdestotrotz Drehort für einige Filme (z.B. Godzilla, wo die Leute auf der Kalaua Avenue vor blauem Screen wegliefen, Jurassic Park, 50 erste Dates, Magnum, etc.)
Der zweite Lookout folgt sogleich - mit schönem Blick auf die Marina und Koko Head. Das ist einer der Berge, auf die man hochlaufen kann. Muss aber sauanstrengend sein. Und verboten. So wie die meisten Wanderwege in Hawaii. Wahrscheinlich damit die Leute nicht irgendwen verklagen, wenn sie irgendwo runterfallen. Es scheint auch nicht wirklich jemand davon abzuhalten, da hoch zu laufen.
Am Makapu'u Lookout
Vom Lookout konnte man auf Rabbit Island gucken, wo früher mal ne Kaninchenfarm drauf war, die sich aber ob fehlender natürlicher Feinde ungebremst vermehrt haben, so dass die Zucht irgendwann aufgegeben wurde.
Blowholes gab's am Halona Blowhole zwar nicht, aber das scheint auch in den wenigsten Fällen so zu sein.
Aber schöner Schwimmspot, finde ich....
Grundsätzliches "Problem" mit all den Stränden hier ist, dass es kaum Schatten gibt - das ist ja nicht so richtig was für mich, Miss-50+-trotzdem-Sonnenbrand.
Der Waimanola Beach war auch sehr schön; und davor ist ein relativ breiter Nadelwald-Streifen, wo man gut BBQen kann. Die Leute, die da schon waren, waren auch extrem gut ausgestattet, mit Zelten, Bänken, mehreren Grills und so. Die sind anscheinend auch ähnlich BBQ-verrückt wie die Kiwis. Schnell zum Store, Fleisch und Bier gekauft, und schon geht es los. Hach, wenn das auch in Köln mal so unkompliziert ginge... Merke: ich brauche einen Garten!
Nächster Stopp war der Byodo Tempel, eine Replika des Tempels in Uji in Japan. Dieser Tempel wurde zum 100jährigen Jahrestag der Ankunft der ersten Japaner auf Hawaii.
Sehr angenehme, ruhige Atmosphäre, fast meditativ - eine Oase der Ruhe. Mag vielleicht auch daran liegen, dass gerade nur ein Touristenbus da war...
Im Teich schwimmen Koi-Karpfen, auf dem See davor schwarze Schwäne, was auch Glück bringen soll.
Bevor man den Tempel betritt, kann man die "Heilige Glocke" läuten; die Töne der Glocke (bon-sho) soll den Geist von Negativität befreien, tiefen Frieden und Glück, blessings und ein langes Leben bringen. Ich hab die dann auch 3 Mal geschlagen. Da kann ja jetzt eigentlich nix mehr schief gehen, meine Damen und Herren.
Auf dem Parkplatz hatte ich übrigens kurz mit dem Parkeinweiser geschnackt. Der meinte, er habe ein Quentchen deutsches Blut in sich - der Vater seiner Großmutter war wohl Deutscher, der sich in eine Hawaiianerin verliebt hat. Daniel meinte, dass ihm das wohl oft passiert, dass die Leute sagen, dass sie deutsche Wurzeln haben. Und wegen der deutschen Tugenden auch gerne mit Deutschen Geschäfte machen...
Der Tempel liegt auf einem Friedhofsgelände, auf dem alle Religionsgruppen ihre Abschnitte haben. Auch ne schöne Aussicht gibt's. Daniel erzählte, dass man durchaus, je nach Religion, Familien sieht, die sich hier zum Picknick treffen und dabei ihre Verstorbenen mit einbeziehen. Eigentlich keine verkehrte Herangehensweise...
Danach gab's den ersten Teil der "Verkaufsshow", der Stopp beim Macademia Farm Outlet, wo man allerdings leckeren Kaffee umsonst gab (schmeckte schön nussig) und man die verschiedenen gerösteten Nusssorten probieren konnte. Von denen mit Knoblauch hatte man länger was von :). Natürlich (!!) hab ich da auch Nüsse gekauft. Souvenir-Klein, part I.
Nüsse durfte man auch selbst mit nem Stein knacken - gutes Anti-Aggressionstraining. Nur die Finger muss man aus dem Weg nehmen.
Die Farm an sich ist ein aus einem kleinen Familienbetrieb entstanden und liegt auch ganz idyllisch, wie ich finde.
Danach kurzer Stopp am Kualoa Regional Park mit Blick auf Chinaman's Hat (na, warum der wohl so heißt... Namensgebung à la "state the obvious"). Der Strand an sich war da nur ein kleiner Streifen, dafür kann man wohl aber zur Insel paddeln, wo man schön "schimmeln" kann (wie Daniel sich ausdrückte).
Hier gab's auch ne hawaiianische Geschichte zu - Chinaman's Hat ist der Rest des Schwanzes einer Echse, die quasi so gekrümmt um die Bucht liegt. Hier der Rücken der Echse im Rücken vom Chinaman's Hat. Die Echse lag vor der Insel und hat niemanden an Land gelassen; dann kam Kana und hat die Echse besiegt und die Insel konnte besiedelt werden. Man merke sich das. Warum? Ihr werdet sehen...
Am Laie Point gab's nämlich die gleiche Geschichte nochmal - wie ein tapferer Krieger, um seine Mutter zu beschützen, das Mo’o getötet und in 5 Teile geschlagen hat. Diese hat er dann vor Laie im Pazifik vor der Küste von Oahu verteilt - das sind die 5 Inseln, die vor Laie liegen. War im Zweifel auch Kana. Ganz schön beschäftigt, der Mann.
Am Polynesian Culture Centre sind wir nur kurz vorbeigefahren. Das Centre wird von Mormonen betrieben - hier kann man über die einzelnen polynesischen Inseln und ihre Kulturen lernen, von Studierenden, die von diesen Inseln kommen, die über Stipendien finanziert werden. Insofern finanziert man über die Eintrittsgelder diese mit.
In der ganzen Umgebung haben die Supermärkte auch sonntags zu und man kann generell keinen Alkohol kaufen - hier passt man sich an den Mormoneneinfluss an.
Lunch gab's als Poke von der "Kahuku Superette". War superlecker. Und der Lunchspot war auch nicht schlecht, Blick über Golfplatz (davon gibt es wohl mehrere hundert auf der Insel), nur die angetrunkenen locals haben bissi die Atmosphäre gestört. Haben uns jedenfalls gut unterhalten, während wir im Jeep-Kofferraum saßen...
Auch Infos zu Captain Cook gab's, der mit King Kamehameha "Geschäfte" gemacht hat. Die Hawaiianer verehrten James Cook anfangs als Gott (weiß, ne). Nach seinem Auftraggeber und Förderer, dem britischen Earl of Sandwich, benannte Cook die Inselgruppe Sandwich-Inseln. Er fertigte auch die ersten Karten von Hawaii an. Irgendwann war die Verehrung aber vorbei und Cook wurde von Hawaiianern getötet. Ihm wurde dann aber die zweifelhafte Ehre zuteil, als großer Krieger, aufgegessen zu werden. Seine Knochen wurden ehrenhaft in einer heiligen Stätte beigesetzt, seine Eingeweide wurden seinen Leuten aufs Schiff geschmissen, die das nicht so richtig lustig fanden. Jedenfalls setzten die danach die Legende in die Welt, die Hawaiianer seien Kannibalen. Ein schöner Fall von "so gefällt mir die Geschichte besser". Kamehameha wird im Übrigen als derjenige "verkauft", der die Inseln "vereint" hat. Dazu hat er erst alle Chiefs der anderen Inseln unterjocht. So hat er es den Engländern aber auch einfacher gemacht, die Inseln zu übernehmen.
Angeblich trifft man am Pali-Highway nachts mitunter auch noch die Nightwatcher, die Seelen der Krieger, die die Armee von Kamehameha im wahrsten Sinne des Wortes "über die Klippe" haben springen lassen. Wenn man deren Trommeln in der Nacht hört, soll man sich flach auf den Boden legen und die Seelen nicht anschauen, weil diese sonst deine Seele mitnehmen.
Danach Verkaufsstopp #2 - bei einem Atelier, dass Sachen von lokalen Künstlern verkauft. Konnte ich natürlich auch nicht raus ohne was zu kaufen. Ist ja klar. Aber is ja für den guten Zweck. Und als Staubableger im Kleinschen Regal ist's gut geeignet.
Vorbei an den Stränden der Nordküste (Sunset Beach, Turtle Bay - wo es im Resort angeblich einen der schwersten Golfplätze der Welt gibt (seriously? wat soll da sein? Kein Schatten?), next stop: Waimea Bay. Das ist der Strand, an dem der Eddie Akau Big-Wave Surfing Contest ("The Eddie" ) stattfindet. Dieser fand bisher nur acht Mal statt, denn hierfür müssen die Wellen in der Bay einen ganzen Tag lang konstant etwa 40 Fuß (12,20 m) hoch sein, was einer Wellenhöhe von etwa 6,10 m auf offener See entspricht. Die besten Surfer der Welt sind von Dezember bis Ende Februar in Hawaii auf "standby", falls es irgendwann so weit ist. Das erste Mal fand der Wettbewerb 1984 statt - die Bedingungen sind halt nicht so oft so gut.
Wenn es dann aber mal so weit ist, und tatsächlich war es am Donnerstag nach meiner Abreise so weit (wie kann man eigentlich so ein schlechtes Timing haben?!). Dann sind bis zu 25.000 Zuschauer rund um die Bay platziert, um sich das Spektakel (der eingeladenen Surfer) anzugucken.
Hier ein paar Eindrücke vom 2016-Wettbewerb:
- https://youtu.be/VO3hxKOYbqo
- https://youtu.be/_Vqy342LhhI
- https://youtu.be/tyEoeQ9QAWA
Die Surfer werden wegen der Größe der Wellen von Jetskis in die Welle gezogen. Krassomat dreitausend!
Die Geschichte von Eddie Aikau ist ansonsten auch eher tragisch. Er war Rettungsschwimmer in dieser Bay, unter seiner Aufsicht soll nie jemand dort ertrunken sein, angeblich hat er über 100 Leben gerettet. Eddie selbst war daher so etwas wie ein Volksheld, daher wollte er unbedingt an der Expedition teilnehmen, bei der die Hawaiianer zeigen wollte, dass man mit einem Kanu nach Tahiti fahren kann (und nicht nur anders herum). Am Tag der Abreise war eigentlich ein zu starker Sturm, aber da man unbedingt los wollte, sind die dann in See gestochen. Als das Kanu dann schon außer Sicht war, geriet es in Seenot und weit und breit war keine Rettung in Sicht. Da meinte Eddie, er wäre der einzige, der es wenn überhaupt zurück ans Ufer schaffen würde, nahm sich das Surfbrett, paddelt los und ward nie mehr gesehen. Tragischerweise kam am nächsten Tag ein Fischerboot vorbei und rettete die Verbliebenen. Tja, so kann's gehen...
In Haleiwa (sprich Hal-e-i-wa) Verkaufsstopp #3 bei "Il Gelato Café". Italienische Eiscreme von einem promovierten deutschen Chemiker, der das in Italien gelernt hat. Ja, warum nicht. War aber auch wirklich ganz lecker.
Durch Zentral-Oahu zur Dole Plantation. Eine riesige Verkaufsshow. Aber zumindest der Garten war ganz lehrreich - Ananas hat 3 Reifephasen (nach 18 Monaten gibt's die erste Frucht, dann nochmal nach 8 und dann nach 6 Monaten - langwieriges Geschäft...). Die Felder um die Farm sind voll von Ananassträuchern, die sind aber quasi nur "Fassade". Es ist nämlich auf Grund der hohen Lohnkosten in Hawaii nicht lukrativ, hier Landwirtschaft zu betreiben. Dafür zahlen die sich für Obst und Gemüse aber auch dumm und dämlich, weil alles importiert werden muss.
Dieser Baum ist im Übrigen nicht angemalt, der sieht wirklich so aus:
Krass, ne?!
Danach ging's relativ zügig zurück - dabei hab ich noch was übers Verkehrsaufkommen (trotz 6 Spuren pro Seite totales Chaos und Stau jeden Tag), über die Windräder, die keinen Strom produzieren (wegen "Man-kennt-sich-man-hilft-sich" stehen die an der völlig verkehrten Stelle) und über den "weißen Ball" im Hafen (Super-Hochleistungsradar der Amis, mit der man Fliegen in der afghanischen Wüste erkennen kann. Angeblich. Problematisches Warnsignal ist es nur, wenn der Ball aufs offene Meer gezogen wird.). Apropos Highway - der ist hier teilweise so wie ne Landstraße, mit Fußgängerüberwegen. Interessant. Wo die sich sonst vor Sicherheitsvorkehrungen überschlagen....
Bin dann abends noch ins Duke's, weil es da angeblich Live-Musik geben sollte. Das hatte ich aber verpasst, weil das nur bis 18.00 Uhr und bis 21.30 Uhr wieder der Fall war. Da ist 19.30 Uhr einfach die komplett falsche Zeit - dafür waren die Leutz hier schon ziemlich gut drauf. Sind eben, wie die Kiwis, early birds, was das Feiern und Essen gehen angeht. Schön 18 Uhr heißt da die Devise...
Jedenfalls musste ich an der Bar erstmal meine ID zeigen (YEAH!!!) und wurde in der Schlange (der Kellner war so meeega langsam, dafür hat er sich aber jedem vorgestellt und die Leute auch nach ihrem Namen gefragt - da merkt man tatsächlich, dass die auf Trinkgeld angewiesen sind) von nem Kerl angequatscht, der die "Du siehst sooo jung aus - nee, nie im Leben warst du vor 20 Jahren schon mal in Las Vegas, da warst du doch noch ein Baby.."-Masche gebracht hat. Aber ich muss sagen - die wirkt. Ich fühle mich dennoch, immer wieder, geschmeichelt. Und noch besser - Walid hat dann den ganzen Abend meine Drinks bezahlt. Egal wie oft ich versucht habe, die Kreditkarte zu zücken. Tja, dann eben nicht ;-).
Hab da auch den berühmten Lava Flow probiert (Strawberry Daiquiri gemischt mit Pina Colada). Ist lecker. Er arbeitet seit 2 1/2 Jahren in Hawaii, macht irgendwas mit Kamera/Beschallung (in den großen Hotels). Sein bester Freund Johnny war auch dabei. Haben auch mal kurz mit ein paar älteren Ami-Ehepaaren am Tisch gesessen (eher so Trump-Wähler würde ich sagen), da wurde ich mal kurz in die Amish-Schublade gesteckt ("you look so innocent, you could be from the Mid-West, they also use no make-up, but they don't need it"). Ich habe beschlossen, das als Kompliment aufzufassen (die Diskussion dreht sich im Übrigen darum, ob ich auch ne Amerikanerin sein könnte, vom Äußeren her)... Oder sollte ich mal über permanent make up oder Botox nachdenken?!
Waren danach noch im Rumfire - was eine sehr schöne Terrasse mit tollem Blick hat. Insgesamt ein sehr netter Abend; nur sehr alkohollastig....
Walid & Johnny
Sah "in echt" irgendwie beeindruckender aus
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