gesehen in Sydney, Australien
Freitag, 10. April 2009
Ich bin wieder hier....
..in meinem Revier. War nie wirklich weg... Ja, Westernhagen hat doch irgendwie recht. Die Zeit in Neuseeland scheint irgendwie schon so weit weg, so viele Eindrücke, so viel erlebt. Aber doch immer mit einem Stück Herzen zu Hause gewesen.
Jetzt sitze ich gerade auf der Terrasse im schönen Westerwald in der Sonne. Ja, so kann's gehen. Am Montag geht's zurück nach Kölle.
Also, um es mit den Paveiern zu sagen: Ich ben widder heim jekumme...
Jetzt sitze ich gerade auf der Terrasse im schönen Westerwald in der Sonne. Ja, so kann's gehen. Am Montag geht's zurück nach Kölle.
Also, um es mit den Paveiern zu sagen: Ich ben widder heim jekumme...
Donnerstag, 19.30 Uhr (nach 25 Stunden Flug - man beachte bitte die Augenringe)
PS: Hab jetzt rausgefunden, wie das dämliche "Romeo und Julia"-Lied heißt [Love Story von Taylor Swift]. Das lief nämlich direkt mal gerade als ich hier ins Auto gestiegen bin. Schlechtes Zeichen, würde ich sagen. Und Lady Gaga führt hier die Single-Charts an. Eiderdaus...
PPS: Flüge liefen eigentlich alle prima. Habe diesmal sogar auf 2x Chicken verzichtet ;-). Leider konnte ich für den langen Flug (14 Stunden) von Sydney nach Dubai meinen Fensterplatz nicht online umbuchen (bei dem von Dubai nach Frankfurt ging es glücklicherweise, nur auf den Notausgangplatz durfte ich mich nicht einbuchen, weil da nur "körperlich fitte Leute" sitzen dürfen; ok, fair enough, aber woher die das bei einer Online-Buchung wissen wollen, bleibt wohl für immer ein Geheimnis). Na ja, dafür hab ich dann aber auch 7 Stunden am Stück geschlafen. Von daher ist das jetzt alles mit dem Jetlag halb so wild.
Entertainment-technisch hab ich nun auch endlich einige Filme gesehen, die ich immer noch gesehen haben wollte, also waren die vielen Stunden im Flieger nicht so ganz verschwendet. Der seltsame Fall des Benjamin Button war gut, nur hätte ich Brad Pitt natürlich viel lieber auf der großen Leinwand gesehen ;-). Slumdug Millionaire war wirklich sehr gut, kann ich nur empfehlen. Frost / Nixon war ok, muss man aber nicht so unbedingt gesehen haben. Und "Die Herzogin" (auf deutsch, aber mit chinesischen Untertiteln, auch diese Logik entzieht sich mir ein wenig) muss man wirklich nicht gesehen haben. Ab und an hab ich meine Mitreisenden wohl bei den "Friends"-Episoden mit gelegentlichen Auflachen verwirrt, aber egal.
Ansonsten weiß ich nicht, warum ich immer das "Glück" habe, in dem Teil des Flugzeuges mit den meisten Kindern zu sitzen (Was hab ich bloß getan??????????). Eins hat mich auf dem Flug nach Sydney ständig von hinten in den Rücken getreten, und wenn sie damit fertig war, dann hat sie ihren Tisch auf- und zugeklappt, oder den wahlweise in meinen Rücken gehauen. Böse Blicke nach hinten haben leider nur zeitweise geholfen. Kann man Kindern nicht eigentlich ne Valium geben vor dem Flug oder so? Das kleine Mädel auf dem zweiten Flug war dann aber wirklich gut erzogen - die hat nur gelegentlich gekräht... Ja, das mit dem Nachwuchs hat eindeutig noch ein wenig Zeit (mal abgesehen davon...).
Habe jedoch festgestellt, dass 3 schwere Handgepäckteile doch ein wenig zuviel sind (Note to myself: Nicht mehr soviele Souvenirs kaufen). Darüber hinaus festgestellt, dass Deutsche tatsächlich relativ häufig meckern - auf dem Flug von Dubai nach Sydney waren da doch ein paar bemerkenswerte Exemplare dabei (zwei davon hätten auch die zwei der Ludoff-Brüder sein können - kamen aus Thailand, is klar, ne). Und ein Typ in einem furchtbar gestreiften Anzug (mit Chucks, Werber?!) hat auf dem Weg aus dem Flugzeug raus überall so gedrängelt, dass ich mir fast überlegt hätte, mal was zu sagen. Hab ich dann aber gelassen, weil das wahrscheinlich eh nix bringt und ich so ein friedliebender und harmoniebedürftiger Mensch (*hüstel) bin (für so was fehlen dann doch Läster-Mitreisenden-Möglichkeiten). Ein Mann wurde dann noch direkt mal von dem Zollbeamten vorläufig festgenommen, weil er einfach so am Zollhäuschen vorbeigelaufen ist, weil er "mal zum Klo musste". Hatte auch eindeutig einige Rotwein auf dem Flug getrunken (sowieso, auf dem letzten Flug haben einige ganz schön zugelangt - interessant, wenn man bedenkt, dass das dann so gegen 9.00 Uhr morgens unserer Zeit war). So, ich glaub, das war's soweit... I wish you what.
PPS: Flüge liefen eigentlich alle prima. Habe diesmal sogar auf 2x Chicken verzichtet ;-). Leider konnte ich für den langen Flug (14 Stunden) von Sydney nach Dubai meinen Fensterplatz nicht online umbuchen (bei dem von Dubai nach Frankfurt ging es glücklicherweise, nur auf den Notausgangplatz durfte ich mich nicht einbuchen, weil da nur "körperlich fitte Leute" sitzen dürfen; ok, fair enough, aber woher die das bei einer Online-Buchung wissen wollen, bleibt wohl für immer ein Geheimnis). Na ja, dafür hab ich dann aber auch 7 Stunden am Stück geschlafen. Von daher ist das jetzt alles mit dem Jetlag halb so wild.
Entertainment-technisch hab ich nun auch endlich einige Filme gesehen, die ich immer noch gesehen haben wollte, also waren die vielen Stunden im Flieger nicht so ganz verschwendet. Der seltsame Fall des Benjamin Button war gut, nur hätte ich Brad Pitt natürlich viel lieber auf der großen Leinwand gesehen ;-). Slumdug Millionaire war wirklich sehr gut, kann ich nur empfehlen. Frost / Nixon war ok, muss man aber nicht so unbedingt gesehen haben. Und "Die Herzogin" (auf deutsch, aber mit chinesischen Untertiteln, auch diese Logik entzieht sich mir ein wenig) muss man wirklich nicht gesehen haben. Ab und an hab ich meine Mitreisenden wohl bei den "Friends"-Episoden mit gelegentlichen Auflachen verwirrt, aber egal.
Ansonsten weiß ich nicht, warum ich immer das "Glück" habe, in dem Teil des Flugzeuges mit den meisten Kindern zu sitzen (Was hab ich bloß getan??????????). Eins hat mich auf dem Flug nach Sydney ständig von hinten in den Rücken getreten, und wenn sie damit fertig war, dann hat sie ihren Tisch auf- und zugeklappt, oder den wahlweise in meinen Rücken gehauen. Böse Blicke nach hinten haben leider nur zeitweise geholfen. Kann man Kindern nicht eigentlich ne Valium geben vor dem Flug oder so? Das kleine Mädel auf dem zweiten Flug war dann aber wirklich gut erzogen - die hat nur gelegentlich gekräht... Ja, das mit dem Nachwuchs hat eindeutig noch ein wenig Zeit (mal abgesehen davon...).
Habe jedoch festgestellt, dass 3 schwere Handgepäckteile doch ein wenig zuviel sind (Note to myself: Nicht mehr soviele Souvenirs kaufen). Darüber hinaus festgestellt, dass Deutsche tatsächlich relativ häufig meckern - auf dem Flug von Dubai nach Sydney waren da doch ein paar bemerkenswerte Exemplare dabei (zwei davon hätten auch die zwei der Ludoff-Brüder sein können - kamen aus Thailand, is klar, ne). Und ein Typ in einem furchtbar gestreiften Anzug (mit Chucks, Werber?!) hat auf dem Weg aus dem Flugzeug raus überall so gedrängelt, dass ich mir fast überlegt hätte, mal was zu sagen. Hab ich dann aber gelassen, weil das wahrscheinlich eh nix bringt und ich so ein friedliebender und harmoniebedürftiger Mensch (*hüstel) bin (für so was fehlen dann doch Läster-Mitreisenden-Möglichkeiten). Ein Mann wurde dann noch direkt mal von dem Zollbeamten vorläufig festgenommen, weil er einfach so am Zollhäuschen vorbeigelaufen ist, weil er "mal zum Klo musste". Hatte auch eindeutig einige Rotwein auf dem Flug getrunken (sowieso, auf dem letzten Flug haben einige ganz schön zugelangt - interessant, wenn man bedenkt, dass das dann so gegen 9.00 Uhr morgens unserer Zeit war). So, ich glaub, das war's soweit... I wish you what.
Montag, 6. April 2009
4600 gefahrene Kilometer oder "Bald bin ich wieder da"
So, da das mit hoher Wahrscheinlichkeit mein lezter Blogeintrag vor der Heimreise sein wird (schluchz, heul, wo ist eigentlich die Zeit geblieben?), bedanke ich mich bei meiner werten Leserschaft (den ein oder anderen Eintrag wird es bestimmt auch noch ab und an geben – wenn was passiert in meinem ultraspannenden Leben ;-D – aber halt nicht mehr so regelmaessig). Ich hoere diverses Aufatmen, aber gut, damit komm ich klar.
Gestern Abend war ich noch im „Belgian Beer Cafe“ – lecker einen Riesen-Pot Muscheln (die green-lipped, die grossen also) essen. War aber auch einfach sooo hungrig. Schoen mit „Mariniere“-Sauce und dazu Knoblauch-Baguette. Meine Mitbewohnerinnen werden sich heute Nacht gefreut haben. Aber: So ist das Leben. Die ueber mir hat uebrigens in Koblenz studiert und arbeitet jetzt am Fraunhofer Institut in Sankt Augustin. Klein ist die Welt, ich kann das nur wiederholen.
Das Hostel ist uebrigens genau im "Cultural Precinct", gegenueber vom Botanischen Garten, gucken quasi (wenn wir uns aus dem Fenster beugen und um die Ecke schauen) auf das "Arts Centre". Siehe hier:
Was habe ich also heute so verbrochen? Nach einem leckeren Fruehstueck mit Bagel & Creamcheese in der Sonne (konnte ja nicht wissen, das sich 1 ½ Stunden spaeter die Sonne verziehen wuerde, sonst waere ich da noch um einiges laenger sitzen geblieben) bin ich auf zur Kueste, an den Badeort „Sumner“. War ja meine letzte Moeglichkeit nochmal schwimmen zu gehen. Bei Shag Rock war das allerdings verboten (wegen Stroemungen)
Anschliessend bin ich durch den Botanischen Garten spaziert – eine wirklich schoene Anlage. Und so ruhig. Und es roch ueberall so gut. Rosengarten fehlte natuerlich nicht. Ein Kleinod ist auch der bunte, verschnoerkelte Fasanenbrunnen. Siehe hier:
Bin dann in die Tram gestiegen, die hier durch die „City“ tuckert. Sehr nett. Ausgestiegen zum Afternoon Tea (ja, ich passe mich an) bin ich in der New Regent Street, eine Strasse, in der sorgfaeltig restaurierte Haeuser im Spanish Mission Style stehen. Ganz enstpannte Atmosphaere mit vielen Cafes. Nice, very nice.
Gesehen auf dem Cathedral Square - ohne Worte:
Wetter ist momentan nicht so gut, aber ich werde mir mal gleich ein leckeres Abendessen goennen und dann zurueck im Hostel mal versuchen, meinen Koffer zuzukriegen. Wird ein Abenteuer, soviel kann ich euch sagen. Aber wenn man auch einfach bei keinem Souvenirladen einfach so vorbeigehen kann, passiert das nunmal. Morgen frueh geht der Flieger nach Hamilton, wo ich meinen Laptop abhole, dann weiter mit dem Bus nach Auckland. Habe dann uebermorgen dort noch einen halben Tag – mal sehen, was das Konto da morgens sagt... (wahrscheinlich: „Es waere besser, wenn du nicht mal in die Naehe eines Geschaeftes kommst“, oder so aehnlich).
Von daher:
Gestern Abend war ich noch im „Belgian Beer Cafe“ – lecker einen Riesen-Pot Muscheln (die green-lipped, die grossen also) essen. War aber auch einfach sooo hungrig. Schoen mit „Mariniere“-Sauce und dazu Knoblauch-Baguette. Meine Mitbewohnerinnen werden sich heute Nacht gefreut haben. Aber: So ist das Leben. Die ueber mir hat uebrigens in Koblenz studiert und arbeitet jetzt am Fraunhofer Institut in Sankt Augustin. Klein ist die Welt, ich kann das nur wiederholen.
Das Hostel ist uebrigens genau im "Cultural Precinct", gegenueber vom Botanischen Garten, gucken quasi (wenn wir uns aus dem Fenster beugen und um die Ecke schauen) auf das "Arts Centre". Siehe hier:
Was habe ich also heute so verbrochen? Nach einem leckeren Fruehstueck mit Bagel & Creamcheese in der Sonne (konnte ja nicht wissen, das sich 1 ½ Stunden spaeter die Sonne verziehen wuerde, sonst waere ich da noch um einiges laenger sitzen geblieben) bin ich auf zur Kueste, an den Badeort „Sumner“. War ja meine letzte Moeglichkeit nochmal schwimmen zu gehen. Bei Shag Rock war das allerdings verboten (wegen Stroemungen)
also bin ich noch ein Stueck weiter zum Cave Rock und da ins Wasser. Brrh, der Pazifische Ozean ist wirklich gaaaaanz schoen kalt. Wollte in der Sonne trocknen, aber da hat sich der Himmel schon zugezogen.
Das sah vielleicht krass aus, wie das Ufo bei „Independence Day“. Aber hier koennt ihr dasja selber sehen:
Bin dann zurueck in die Stadt, das Auto zurueckgeben. Irgendwie ist mir die Kiste ja schon ans Herz gewachsen. Bin aber schon ein wenig stolz auf mich, dass ich die gesamte Reise ohne Navi hinter mich gebracht habe. Mein Orientierungssinn hat mich eigentlich auch nie wirklich im Stich gelassen (*selbst auf die Schulterklopf). Auf der Suedinsel sind nun noch einmal 2600 km hinzugekommen, macht dann insgesamt 4600 km. Ui. Ganz schoen viel.
Hab mir dann auf dem Rueckweg zum Hostel (denn in den nassen Klamotten war es doch irgendwie kalt ohne Sonne) die Gebaeude des Christ’s College angeguckt. Sehr schoene Anlage. Sehr englisch. Erinnerte mich ein wenig an die Serie „Die Schatzjaegerin“ (mit Sydney Fox, falls jemand auch ab und an so einen Quatsch guckt...), zumindest an die Gebaeude, die da immer drin zu sehen sind. Anyway. Wenn man sein Kind bzw. seinen Sohn (!) – ist halt ne Jungenschule- dort sehen will, muss man 35.000 NZD pro Jahr zahlen (als auslaendischer Schueler). Ob das sein muss – ne Schuluniform kann das Kerlchen auch zu Hause anziehen :-D
Hab mir dann auf dem Rueckweg zum Hostel (denn in den nassen Klamotten war es doch irgendwie kalt ohne Sonne) die Gebaeude des Christ’s College angeguckt. Sehr schoene Anlage. Sehr englisch. Erinnerte mich ein wenig an die Serie „Die Schatzjaegerin“ (mit Sydney Fox, falls jemand auch ab und an so einen Quatsch guckt...), zumindest an die Gebaeude, die da immer drin zu sehen sind. Anyway. Wenn man sein Kind bzw. seinen Sohn (!) – ist halt ne Jungenschule- dort sehen will, muss man 35.000 NZD pro Jahr zahlen (als auslaendischer Schueler). Ob das sein muss – ne Schuluniform kann das Kerlchen auch zu Hause anziehen :-D
Nur fuer dich, Mutti - mit Beetle
Anschliessend bin ich durch den Botanischen Garten spaziert – eine wirklich schoene Anlage. Und so ruhig. Und es roch ueberall so gut. Rosengarten fehlte natuerlich nicht. Ein Kleinod ist auch der bunte, verschnoerkelte Fasanenbrunnen. Siehe hier:
Nur, ueberall Paerchen – muss das denn sein?! Hat man denn nirgendwo seine Ruhe *smile. Kann aber auch am „Punten“ liegen, man kann sich naemlich per Stechkahn und Gondoliere ueber den Avon, den Fluss, der durch die Stadt und durch den Botanischen Garten fliesst, schippern lassen.
Bin dann in die Tram gestiegen, die hier durch die „City“ tuckert. Sehr nett. Ausgestiegen zum Afternoon Tea (ja, ich passe mich an) bin ich in der New Regent Street, eine Strasse, in der sorgfaeltig restaurierte Haeuser im Spanish Mission Style stehen. Ganz enstpannte Atmosphaere mit vielen Cafes. Nice, very nice.
Gesehen auf dem Cathedral Square - ohne Worte:
Der Cathedral Square war von dort nicht weit und diesmal bin ich auch in die Christ Church Cathedral rein. Die Kathedrale ist Neuseelands bekanntestes Gotteshaus. Ausgang ist nur ueber den „Gift Shop“ – die haben’s raus, die Fuechse.
Wetter ist momentan nicht so gut, aber ich werde mir mal gleich ein leckeres Abendessen goennen und dann zurueck im Hostel mal versuchen, meinen Koffer zuzukriegen. Wird ein Abenteuer, soviel kann ich euch sagen. Aber wenn man auch einfach bei keinem Souvenirladen einfach so vorbeigehen kann, passiert das nunmal. Morgen frueh geht der Flieger nach Hamilton, wo ich meinen Laptop abhole, dann weiter mit dem Bus nach Auckland. Habe dann uebermorgen dort noch einen halben Tag – mal sehen, was das Konto da morgens sagt... (wahrscheinlich: „Es waere besser, wenn du nicht mal in die Naehe eines Geschaeftes kommst“, oder so aehnlich).
Von daher:
Ich packe meine Sachen und bin raus, mein Kind – Kristina K. ist auf der Reise und hat Rueckenwind – Ich mach mich auf den Weg:
PS: Wieder einiges, da die Bilder mal wieder ewig zum Hochladen brauchen
1)
Was ich ja noch geschrieben haben wollte: Die Hochebene von gestern hat mich mit ihrer Bepflanzung an die Buesche aus Western erinnern – wisst ihr, die die immer ueber die staubigen Strassen fliegen, bevor das Duell losgeht...
2)
Uebrigens ne nette Sache: Die Supermaerkte konkurrieren ueber Rabatte beim Tanken. Wenn man ueber einen bestimmten Betrag kauft, z.B. 40 Dollar, kann man beim naechsten Tanken 4 cent Rabatt pro Liter kriegen. Finde, das koennte man auch glatt mal exportieren, die Idee.
3)
Wenn ich auch nicht gerne „dear“ genannt werde (was mir hier doch schon oefter passiert), finde ich „ma’am“ doch deutlich schlimmer. Das passt so gar nicht zu dem Nach-dem-Ausweis-gefragt-werden (das mir hier sehr, sehr oft passiert ist – ich fuehlte mich geschmeichelt bis mir einer sagte, das machen die andauernd – hat also gar nichts mit meinem jungen Aussehen zu tun ): )
4)
Langsam hab ich das raus mit dem neuseelaendischen Akzent – einfach ein paar e’s wie i’s sprechen, dann passt das: Igcillent, two-share bid
5)
Die Verabschiedung „See you later“ (bye scheint ihr nicht in den Sprachgebrauch uebergegangen zu sein) find ich immer noch seltsam. Nein, ich sehe hier niemanden nochmal spaeter. Aber gut. So isses. Man passt sich an.
6)
Und wenn ich noch einmal den Lady Gaga-Song im Radio hoeren muss, dann raste ich aus. Da wird man selbst gaga von. Noch schlimmer eigentlich ist der „Romeo and Juliet“-Song. Argh. Einfach auch mal oefter den Sender wechseln lautet da meine Devise.
So, jetzt aber: See you later!!
1)
Was ich ja noch geschrieben haben wollte: Die Hochebene von gestern hat mich mit ihrer Bepflanzung an die Buesche aus Western erinnern – wisst ihr, die die immer ueber die staubigen Strassen fliegen, bevor das Duell losgeht...
2)
Uebrigens ne nette Sache: Die Supermaerkte konkurrieren ueber Rabatte beim Tanken. Wenn man ueber einen bestimmten Betrag kauft, z.B. 40 Dollar, kann man beim naechsten Tanken 4 cent Rabatt pro Liter kriegen. Finde, das koennte man auch glatt mal exportieren, die Idee.
3)
Wenn ich auch nicht gerne „dear“ genannt werde (was mir hier doch schon oefter passiert), finde ich „ma’am“ doch deutlich schlimmer. Das passt so gar nicht zu dem Nach-dem-Ausweis-gefragt-werden (das mir hier sehr, sehr oft passiert ist – ich fuehlte mich geschmeichelt bis mir einer sagte, das machen die andauernd – hat also gar nichts mit meinem jungen Aussehen zu tun ): )
4)
Langsam hab ich das raus mit dem neuseelaendischen Akzent – einfach ein paar e’s wie i’s sprechen, dann passt das: Igcillent, two-share bid
5)
Die Verabschiedung „See you later“ (bye scheint ihr nicht in den Sprachgebrauch uebergegangen zu sein) find ich immer noch seltsam. Nein, ich sehe hier niemanden nochmal spaeter. Aber gut. So isses. Man passt sich an.
6)
Und wenn ich noch einmal den Lady Gaga-Song im Radio hoeren muss, dann raste ich aus. Da wird man selbst gaga von. Noch schlimmer eigentlich ist der „Romeo and Juliet“-Song. Argh. Einfach auch mal oefter den Sender wechseln lautet da meine Devise.
So, jetzt aber: See you later!!
Noch ein paar Tiere (als Nachtrag, da ich die Fotos ja "immer" loesche ;-)
Schafe (ja, man braucht auch einfach viel mehr Schafe):
Robben:
Hier noch das geloeschte Pinguin-Foto vom letzten Beitrag:
Und noch ein ganz anderes "Tierchen" (das Foto musste einfach sein, wo ich doch schon die entsprechende Tasche nicht dabei hab):
Sonntag, 5. April 2009
Christchurch - mein letzter offizieller Programmpunkt (Achtung: lang!)
So, das wird jetzt wohl ein etwas laengerer Bericht. Tut mir leid, aber vorher hatte ich keinen wirklichen Internetzugang… Also, am besten etwas Zeit mitbringen zum Lesen. Zur Belohnung gibt’s aber viele (schoene) Bilder…
Bin am Donerstagmorgen von Queenstown aus aufgebrochen. Mein erster Stopp war „Kelvin Heights“ ein Tierpark, von dem man noch einmal einen tollen Blick auf Queenstown selbst und Umgebung hatte. War dort mal wieder die Einzige. Interessant war nur, dass das Informationsblatt keinerlei Hinweise darauf gegeben hat, wie man sich verhaelt, wenn ploetzlich Tiere auf der Strasse stehen. So wie hier:
Bin am Donerstagmorgen von Queenstown aus aufgebrochen. Mein erster Stopp war „Kelvin Heights“ ein Tierpark, von dem man noch einmal einen tollen Blick auf Queenstown selbst und Umgebung hatte. War dort mal wieder die Einzige. Interessant war nur, dass das Informationsblatt keinerlei Hinweise darauf gegeben hat, wie man sich verhaelt, wenn ploetzlich Tiere auf der Strasse stehen. So wie hier:
Die haben quasi meine Fensterscheibe geknutscht. Interessante Erfahrung, das sage ich euch. Die Huehner und das weitere Getier (ja, ein grosser Tierfreund war ich noch nie ;-), das sich am Futterstand versammelt hatte, und wohl darauf gewartet hat, dass ich Geld fuer ihre Fuetterung investiere (ha, mit mir nicht – der „Eintritt“ war schon voll die Abzocke), haette ich fast ueberfahren, so haben die sich ums Auto geschart. Eiderdaus (gell, Caro?!).
Blick von Kelvin Heights
Ansonsten ist da oben wohl ziemlich viel von „Der Herr der Ringe“ gedreht worden – vielleicht erkennt ja einer was wieder (was wuerde Neuseeland bloss ohne diesen Film tun?). Bedeutet fuer mich, dass ich wohl tatsaechlich die ganze Trilogie mal am Stueck gucken muss – vielleicht hat ja einer Lust auf eine gemeinsame Regennachmittag-Abend-LOTR-Session?
Ein paar Impression ob des Weges (coole Wolken):
Danach bin ich am Lake Wakatipu entlang Richtung Te Anau, und weiter ueber den „presidential highway“. Find ich lustig.
Die Landschaft dort hat mich aber schwer an zu Hause erinnert – die Huegel wurden immer flacher und man war auch nicht mehr von Bergketten umzingelt...
An der Roaring Bay bin ich zum Strand runtergelaufen, wo ein fetter Seeloewe faul in der Sonne rumlag (niemals zwischen sie und das Wasser kommen, uebrigens). Auch ein paar der seltenen, nur in Neuseeland beheimateten Gelbaugenpinguine hab ich da schon zu Gesicht bekommen (das Bild hab ich aber grad aus Versehen geloescht, verdammtes Blog-Programm).
An der Roaring Bay bin ich zum Strand runtergelaufen, wo ein fetter Seeloewe faul in der Sonne rumlag (niemals zwischen sie und das Wasser kommen, uebrigens). Auch ein paar der seltenen, nur in Neuseeland beheimateten Gelbaugenpinguine hab ich da schon zu Gesicht bekommen (das Bild hab ich aber grad aus Versehen geloescht, verdammtes Blog-Programm).
Am Nugget Point bin ich dann noch zur Spitze gelaufen – uebrigens auch ne Robbenkolonie. Der Abschnitt heisst uebrigens so, weil die Steine, die dort aus dem Wasser ragen offensichtlich aussehen wie Goldnuggets – na dann sei es so...
Bin dann weiter nach Dunedin [sprich: „Daniden“] – bin in einem echt netten Backpacker abgestiegen, so ne alte Villa mit knarzenden Dielenboeden und eigenem Hausgespenst. Wirklich schoen. Und in der ersten Nacht waren wir in unserem 4er auch nur deutsche Maedels. Ueberhaupt – ueberall Deutsche. Es vergeht kein Tag, ohne sie zu treffen ;-D.
Bin dann weiter nach Dunedin [sprich: „Daniden“] – bin in einem echt netten Backpacker abgestiegen, so ne alte Villa mit knarzenden Dielenboeden und eigenem Hausgespenst. Wirklich schoen. Und in der ersten Nacht waren wir in unserem 4er auch nur deutsche Maedels. Ueberhaupt – ueberall Deutsche. Es vergeht kein Tag, ohne sie zu treffen ;-D.
Gesehen in Dunedin (insbs. No. 2 fand ich sehr lustig):
Bin dann am naechsten Morgen durch Dunedin gelaufen und habe die Stadt erkundet. Erster Stopp war die steilste Strasse der Welt (laut Guinness Buch der Rekorde), die Baldwin Street, mit einer Steigung von 35 %. Der Busfahrer meinte zu mir, sollte ich da hochlaufen, sollte ich mir vorher nen Krankenwagen bestellen. Na ja, ganz so schlimm war es dann allerdings gar nicht. Bin also hochgelaufen (waehrend an mir die faulen Touris in ihren Autos hochgefahren sind). Oben bin ich, nun zum wiederholten Male, auf meine „tolle Haut“ angesprochen worden. Was die damit immer haben; man weiss es nicht. Danach gab’s ne Urkunde – fuer das erfolgreiche Erlaufen der Baldwin Street (ok, die konnte man sich selbst fuer 2 NZD kaufen, aber das muss ja keiner wissen).
Danach ging’s ueber den Botanischen Garten (wirklich schoen, hab mich schon geaergert, dass ich kein Buch dabei hatte) durch die von Studierenden bewohnten kleinen Haeuschen (wo ich mir bildlich vorstellen kann, wie die WG auf ihrem abgewrackten Sofa vor der Tuer im Garten den Tag mit nem Bier und BBQ ausklingen laesst. Nett.) Das Unigelaende war auch superschoen, viel gruen, viele schoen anzusehende Gebaeude (ok, wer in Koeln studiert hat, findet wohl alle Gebaeude anderer Unis, ausser den Bunker in HH und Bielefeld schoen).
Danach ging’s ueber den Botanischen Garten (wirklich schoen, hab mich schon geaergert, dass ich kein Buch dabei hatte) durch die von Studierenden bewohnten kleinen Haeuschen (wo ich mir bildlich vorstellen kann, wie die WG auf ihrem abgewrackten Sofa vor der Tuer im Garten den Tag mit nem Bier und BBQ ausklingen laesst. Nett.) Das Unigelaende war auch superschoen, viel gruen, viele schoen anzusehende Gebaeude (ok, wer in Koeln studiert hat, findet wohl alle Gebaeude anderer Unis, ausser den Bunker in HH und Bielefeld schoen).
Natuerlich kann man nicht in Dunedin sein, und nicht nicht zum Bahnhof (angeblich dem meistfotografiertesten Gebaeude Neuseelands, weil so schoen) gehen. Auch von innen sehr schoen, mit den Mosaik-Boeden und den Bleiglasfenstern.
Vorbei spaziert an „Josephine“, der aeltesten verbliebenen Lokomotive in Neuseeland (eine von vier auf der ganzen Welt) zum Chinesischen Garten.
Vorbei spaziert an „Josephine“, der aeltesten verbliebenen Lokomotive in Neuseeland (eine von vier auf der ganzen Welt) zum Chinesischen Garten.
Keine Ahnung, was ich da erwartet hatte, aber schon etwas Groesseres. War voll klein – da muss ich mir mal von nem China-Experten erklaeren lassen, wie das alles so richtig ist/sein muss. Jedenfalls wurde er in China fabriziert und dann in Neuseeland wieder originalgetreu zusammengebaut (eroeffnet im September letzten Jahres) und er ist einer der wenigen seiner Art ueberhaupt in der suedlichen Hemisphaere, nun ja.... Aber nichtsdestotrotz habe ich da einen leckeren, frisch aufgebruehten Oolong-Tee getrunken. Nur das Kamerateam, dass da die ganze Zeit irgendwelche (total unlogischen, seltsamen) Szenen gedreht hat (und die dann jeweils 8-10 Mal) hat ein wenig die Ruhe gestoert.
Da ich dachte, meine „Elm Wildlife Tour“ wuerde um 14 Uhr anfangen, bin ich langsam wieder zurueck gen „Octagon“ (Zentrum) spaziert, hatte mich aber verguckt und noch unglaublich viel Zeit. Also, hab ich mich kurzentschlossen entschlossen (doppelt gemoppelt, aber haelt bekanntlich besser) noch zum „Olveston“-Anwesen zu laufen – kam auch auf die Minute genau zur Fuehrung an, die ich dann auch spontanerweise noch mitgemacht habe. Olveston ist ein altes Herrenhaus, das Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurde – vermacht von der Tochter an die Stadt Dunedin. Voll von Nippes und Schaetzen, die auf Reisen von der Familie gesammelt wurden. Voll schoen. Da ich die Buddenbrooks ja zu Ende gelesen habe (Yeah, Tschacka, eine Runde im Raum-Rumhuepf) konnte ich mir das Leben dort noch viel lebhafter vorstellen. Muss schon nett gewesen sein, Dienerklingel in jedem Raum (brauchte man oft auch gar nicht aus dem Bett aufstehen), Teechen mit den Freundinnen im Damen-Aufenthaltszimmer, dazu leichtes Klavierspiel, Nachmittagstee, beim Debuetantinnen-Ball schreitet die Tochter des Hauses ueber die Treppe in den Saal. Schee.. Koennte ich mich glatt hineinversetzen... Gab auch schon fliessend Wasser und Toilette und Elektrizitaet – also doch eher annehmbar.
Nach der Fuehrung musste ich mich allerdings ein wenig sputen, da reporting um zehn vor drei war. Olveston lag uebrigens auf einem (von mir in muehsamer Keuch-Arbeit erklommenen) Berg – Dunedin ist naemlich relativ hueglig und die Strassensteigung ueberall nicht zu knapp (das erklaert wohl auch die Existenz der steilsten Strasse, nehme ich an – oha, klugscheissern kann ich doch noch ganz gut, hihi).
Anyway – zum Lunch gab’s ein wenig Heimatgefuehl, dem der Heimatgeschmack jedoch voellig abging ):
Anyway – zum Lunch gab’s ein wenig Heimatgefuehl, dem der Heimatgeschmack jedoch voellig abging ):
Die Tour ging zur Otago Peninsula, einer Halbinsel mit viel „Wildlife“ (daher auch Wildlife-Tour ;-): Albatrosse, Seeloewen, Gelbaugen-Pinguine und Robben. Der Anbieter macht immer extra kleine Gruppen (wir waren zu zehnt, sehr nett, aber die Haelfte natuerlich: Deutsche) und hat auch als einziger Zugang zu einem Privatstrand, wo man die Pinguine etc. naeher sehen kann. Und dazu noch 10 NZD-BBH-Rabatt, also alles richtig gemacht ;-D.
Unser Guide hat uns mal als allererstens erklaert, dass Neuseeland frueher nur mit dichtem „native forest“ bewachsen war und die einzigen Tiere auf der Insel Voegel und als einziges Saeugetier die Fledermaus dort heimisch waren. Das erklaert auch, warum viele Vogelarten, die mittlerweile ausgestorben sind, flugunfaehig geworden sind (und daher auch leichte Beute fuer die eingeschleppten „Raeuber“ waren). Groesstes Problem sind Wiesel, Possums und Ratten . Aber da behilft man sich (neben dem Fallen stellen) darueber, dass die staendig ueberfahren auf der Strasse liegen (einmal, wo es schon dunkler war, haette ich auch mal fast eins ueberfahren, bin dann aber ausgewichen). Echt, die liegen wirklich auf fast jedem fuenften Kilometer (auch mal Huehner oder Katzen)... Uebrigens: „Conservation in NZ is all about killing things“ – um die heimischen Tierarten (in der Broschuere von der Tour uebrigens „Tiersorten“, aber das nur nebenbei) zu schuetzen muessen die „Raeuber“ getoetet werden...Die Albatrosskolonie an der Spitze der Halbinsel (Taiaroa Head) ist die einzige ihrer Art in Neuseeland, die Koenigsalbatrosse kommen auch wohl nur in Neuseeland vor. Er hat ne Fluegelspanne von 3 Metern – ein Riesentier also. Aber so richtig gut aufs Foto hab ich ihn nicht gekriegt, dafuer hatte ich nicht so ne Super-Objektiv-Teuer-Kamera wie das eine deutsche Maedel neben mir (das mich auch die ganze Zeit mit einem abschaetzenden Seitenblick angeguckt hat – was ich der wohl getan hatte).
Unser Guide hat uns mal als allererstens erklaert, dass Neuseeland frueher nur mit dichtem „native forest“ bewachsen war und die einzigen Tiere auf der Insel Voegel und als einziges Saeugetier die Fledermaus dort heimisch waren. Das erklaert auch, warum viele Vogelarten, die mittlerweile ausgestorben sind, flugunfaehig geworden sind (und daher auch leichte Beute fuer die eingeschleppten „Raeuber“ waren). Groesstes Problem sind Wiesel, Possums und Ratten . Aber da behilft man sich (neben dem Fallen stellen) darueber, dass die staendig ueberfahren auf der Strasse liegen (einmal, wo es schon dunkler war, haette ich auch mal fast eins ueberfahren, bin dann aber ausgewichen). Echt, die liegen wirklich auf fast jedem fuenften Kilometer (auch mal Huehner oder Katzen)... Uebrigens: „Conservation in NZ is all about killing things“ – um die heimischen Tierarten (in der Broschuere von der Tour uebrigens „Tiersorten“, aber das nur nebenbei) zu schuetzen muessen die „Raeuber“ getoetet werden...Die Albatrosskolonie an der Spitze der Halbinsel (Taiaroa Head) ist die einzige ihrer Art in Neuseeland, die Koenigsalbatrosse kommen auch wohl nur in Neuseeland vor. Er hat ne Fluegelspanne von 3 Metern – ein Riesentier also. Aber so richtig gut aufs Foto hab ich ihn nicht gekriegt, dafuer hatte ich nicht so ne Super-Objektiv-Teuer-Kamera wie das eine deutsche Maedel neben mir (das mich auch die ganze Zeit mit einem abschaetzenden Seitenblick angeguckt hat – was ich der wohl getan hatte).
Nun ein paar Fakten zu Albatrossen – wen’s nicht interessiert, moege diesen Abschnitt ueberspringen (muss ja auch ziegen, dass ich was gelernt habe):
Albatrosse suchen sich Partner fuers Leben. Als Kueken werden sie fast ein Jahr lang von ihren Eltern gefuettert. Es gibt keine alleinerziehenden Eltern, nur zu zweit koennen sie ihren Nachwuchs ueberhaupt ernaehren. Wenn ein Elternteil nicht zurueck kommt, uebernehmen die Ranger in der Kolonie einen Elternpart („social welfare“). Irgendwann bringen die Eltern immer weniger Futter zu ihrem Kind, dem wird es dann irgendwann zu bunt und es macht sich alleine auf die Socken (d.h. die Eltern bringen dem Kind nix bei) – Lektion: Gib deinem Kind nix mehr zu essen, und es zieht aus... Nach dem Aufziehen trennt sich das paar fuer ein Jahr um sich dann ein Jahr spaeter wieder zu treffen. Unser Guide meinte dazu nur: Die perfekte Beziehung – ein Jahr getrennte Wege, dann brueten, aufziehen und sich wieder trennen. Koennte was dran sein. Anyway, die ersten 5 Jahre ihres Lebens verbringen Albatrosse nur auf dem Wasser (schlafen, essen und so – ziemlich beeindruckend, finde ich), ohne wieder zum Festland zurueckzukehren. Dann kehren sie zum Festland zurueck und brauchen 2-3 Jahr um einen Partner zu finden (ha, does that ring a bell??! – sehr sympathisch).
Albatrosse suchen sich Partner fuers Leben. Als Kueken werden sie fast ein Jahr lang von ihren Eltern gefuettert. Es gibt keine alleinerziehenden Eltern, nur zu zweit koennen sie ihren Nachwuchs ueberhaupt ernaehren. Wenn ein Elternteil nicht zurueck kommt, uebernehmen die Ranger in der Kolonie einen Elternpart („social welfare“). Irgendwann bringen die Eltern immer weniger Futter zu ihrem Kind, dem wird es dann irgendwann zu bunt und es macht sich alleine auf die Socken (d.h. die Eltern bringen dem Kind nix bei) – Lektion: Gib deinem Kind nix mehr zu essen, und es zieht aus... Nach dem Aufziehen trennt sich das paar fuer ein Jahr um sich dann ein Jahr spaeter wieder zu treffen. Unser Guide meinte dazu nur: Die perfekte Beziehung – ein Jahr getrennte Wege, dann brueten, aufziehen und sich wieder trennen. Koennte was dran sein. Anyway, die ersten 5 Jahre ihres Lebens verbringen Albatrosse nur auf dem Wasser (schlafen, essen und so – ziemlich beeindruckend, finde ich), ohne wieder zum Festland zurueckzukehren. Dann kehren sie zum Festland zurueck und brauchen 2-3 Jahr um einen Partner zu finden (ha, does that ring a bell??! – sehr sympathisch).
Uebrigens die Pinguine maten auch for life, die Robben und Seeloewen nicht – da macht sich der maennliche Part nach der Befruchtung von den Socken. Tja, Aehnlichkeiten zur Tierwelt sind wohl im richtigen Leben nie ausgeschlossen...Sind dann anschliessend zu diesem Privatstrand gefahren. Da lagen 5-7 Seeloewen faul am Strand rum, die Gelbaugenpinguine kamen langsam von ihrer Nahrungssuche wieder und Zoe, mit Transmitter versehen, eine Pelzrobbe, haben wir auch gesehen (die hat sich von ihrem Kind ausgeruht, das ist naemlich in ner anderen Bucht – soviel Zeit muss sein).
Die Robbenkolonie haben wir anschliessend besucht (beide Sachen uebrigens mit steilem Huegelklettern verbunden, von daher hatte ich da mein Workout fuer den Tag uebererfuellt). Fast nur Robbenbabies. SUPERsuess. Insgesamt tummelten sich bestimmt ueber 100 Robben auf den Felsen. Und hier war man mal viel naeher dran als an den Aussichtspunkten zuvor. Echt klasse.
Auf dem Weg zurueck gab’s noch ein paar Rosamunde-Pilcher-Kitsch-Eindruecke gratis on top.
Dann ging’s wieder zurueck in die Stadt – Tour war insgesamt 5 ½ Stunden lang. Bei der ganzen Tour ist auch meine Sonnenbrille kaputt gegangen. Tja, weniger Gepaeck fuer den Rueckflug. Meine Mutter fand sie eh haesslich (danke uebrigens, dass man mich dann damit die ganze Zeit rumlaufen laesst ;-).
So, mittlerweile bin ich bei gestern (Samstag) angelangt. Keine Angst, jetzt kommt nicht mehr allzu viel ;-DAls erstes bin ich zu Larnach Castle auf der Otago Peninsula gefahren – dem einzigen „Schloss“ Neuseelands (na ja, fuer unsere Verhaeltnisse waere es wohl eher ein Herrensitz). Eigentlich wollte ich mir das nur von aussen angucken, aber da haben die Schlauberger doch ein Zahlhaueschen vor den Eingang gesetzt. Tja, so kann’s gehen. Also, hab ich notgedrungen den Eintritt fuer den Garten bezahlt. Ts, ts, ts.
Die Gartenanlage war aber auch wirklich schoen. Ich habe mich schon mit weissen Sommerkleid mit Reifrock, weissen Handschuhen und Sonnenschirmchen durch den Garten lustwandeln, mich dann mit einem Buch in den Schatten setzen und von einem Diener frischgepresste Limonade heranbringen sehen. Ja, das waere mir genehm. Nee, mal im Ernst, da gibt es im Winter wohl auch nen Ball – muss mal rausfinden, ob es zu Hause irgendwo so was auch gibt, mit Kostuemen und so (also, nicht Karneval, sondern richtig den Beginn des 20. Jh./Ende des 19. Jh. mal nach’spielen’). Da haette ich ja mal richtig Lust zu.
Die Geschichte rund um das Schloss hat uebrigens Soap-Opera Charakter: William Larnach wird als Kaufmann und Banker zur Goldrauschzeit steinreich, geht als Suedinsel-Nationalist in die Politik, wird Minister in verschiedenen Funktionen. Seine beiden ersten Frauen – Halbschwestern – sterben frueh, ebenfalls seine Lieblingstochter Kate. Bei einem Bankencrash 1895 verliert er sein Vermoegen, ueber seine dritte Frau wird kolportiert, sie finde am Stiefsohn mehr Gefallen als am Vater. Das ist fuer Larnach zuviel: 1898 erschiesst er sich aufsehenerregend im Parlament von Wellington.
Danach ging’s weiter. Zu den Moeraki Boulders. Und weil die mich so fasziniert haben, gibt’s dazu jede Menge Fotos. Eigentlich soll man uebrigens hier hin, wenn gerade Ebbe ist – tja, bei mir war gerade der hoechste Punkt der Flut 1 ½ Stunden vorbei. Das passiert halt, wenn man seinen Reisefuehrer immer erst an dem Tag liest, an dem man sich die Dinge anschaut. Super Timing, Klein ;-D
Und natuerlich die Maori-Erklaerung: Die Boulders waren Nahrungskoerbe und Wasserbehaelter eines am nahen Shag Point gekenterten Ahnen-Kanus (Araiti-uru). Aber in der naturwissenschaftlichen Wirklichkeit sind es „Konkretionen“ und entstehen in einem Prozess, der dem von Perlen aehnelt.
In Oamaru hab ich nur kurz gehalten um mir die alten Gebaeude aus Oamaru-Kalkstein anzuschauen und durchs Hafenviertel zu schlendern.
Dan ging’s ab ins Waitaki Valley – hier aenderte sich die Landschaft sofort. Wo vorher noch saftig gruene Wiesen, sanfte Huegel und Landwirtschaft das Bild dominierten, wurde es langsam karger.
Die Strasse: schnurgerade. Die Hochebene: wieder eingerahmt von Bergketten. Man hatte beim Fahren also ein unglaubliches Panorama, das immer besser werden sollte.
Kurzer Sopp bei der Takiroa Maori Rock Art – wobei man die Felsritzungen nicht wirklich gut erkennen konnte. Die Stauseen, die sich aneinanderreihen (bis nach MacKenzie-Country) hatten so eine unglaublich blaue Farbe – absolut faszinierend.
Kurzer Sopp bei der Takiroa Maori Rock Art – wobei man die Felsritzungen nicht wirklich gut erkennen konnte. Die Stauseen, die sich aneinanderreihen (bis nach MacKenzie-Country) hatten so eine unglaublich blaue Farbe – absolut faszinierend.
Aber Herbst wird es doch schon:
Angekommen bin ich dann in Twizel, einem absoluten Kaff in the middle of nowhere. Und natuerlich war auch schon alles zu, war ja auch schon nach 16 Uhr (das ist ja was, was ich an Neuseeland wirklich nicht leiden kann). Die Jugendherbergsanlage war riesig (ach mit Motel und so) – viele Container mit Zimmern. In meinem war nur noch ein Zimmer belegt, und abends wird es dort wirklich richtig dunkel (da kein Gegenlicht) und der Wind pfiff. Irgendwie schon gruselig...
Heute:
Heute:
Heute Morgen bin ich dann weiter Richtung anderer Stauseen, auf denen sich eigentlich (bei gutem Wetter und Windstille) die Southern Alpes und insbesondere der hoechste Berg, Mt. Cook, spiegelt.
Heute blies der Wind aber wie verrueckt (haette ich mich draussen mit jemanden unterhalten wollen, waere das nur durch durch Schreien gegangen – unglaublich laut).
Auch ziemlich intelligent den Wagen beim Stoppen genau so abzustellen, dass der Wind gegen die Fahrertuer drueckte. Hab ich kaum aufgekriegt und beim Einsteigen hat mir die Wucht zweimal die Tuer gegens Schienbein gehauen (ja, selbst Schuld, aber ein wenig Mitleid faend ich schon angebracht).
Die Landschaft war aber unglaublich. Total karg, im Hintegrund die Berge (hier wurden uebrigens die Kampfszenen der (irgendeiner?) Schlacht von LOTR gedreht). Wunderschoen. Hab dann Fruehstueckspause im „Astro Cafe“ gemacht, von dem man auch einen unglaublichen Rundumblick auf die gesamte Hochebene hatte. Toll! Nur ein wenig windig halt.
Einen kurzen Stopp hab ich noch bei der Kirche des guten Hirten (einer Kirche mit grossen Fenster in der Wand, mit tollen Blick auf den See, und – wenn denn schoen – auf die Berge) gemacht, und beim Hirtenhund-Denkmal (ja, der ist in diesem Land wohl wirklich unersetzlich).
Ueber den Pass hat sich die Landschaft wieder schlagartig veraendert:
Jetzt bin ich in Christchurch angekommen – die Stadt werde ich jetzt wohl erst morgen erkunden. Der Blog war dann doch ganz schoen lang, wa [Herzlichen Glueckwunsch uebrigens, wer bis hierhin durchgehalten hat]. Hab jetzt Hunger und Lust auf ein kuehles Bierchen... Also, meine Lieben – ich bin raus...
PS: Jede Menge davon, da ich sooo viel Zeit habe, bis der sch...lahme Computer die Bilder hochgeladen hab. Interessiert euch vielleicht nicht, aber ich schreib’s trotzdem auf ;-D
1)
Bevor ich im Auto einschlafe, haue ich den Twilight-Soundtrack rein und drehe fuer „Supermassive Black Hole“ (Muse) voll auf. Das hilft. Aber „Spotlight [Twilight Mix“ (Muthemath) ist auch nicht schlecht.
2)
Meine andere gekaufte CD (das beste der 50er, 60er, 70er und 80er) hat auch Riesen-Klassik-Knaller auf Lager. Gibt ja nix Schoeneres als zu „Save the last dance“, „When a man loves a woman“ oder „Girl like you” auf einem schnurgeraden „Highway“ (die hier nur zweispurige Strassen sind, auf denen halt 100 erlaubt ist) durch die Gegend zu cruisen und mitzusingen (aber wohl gut, dass keiner zuhoeren kann *lach). Dafuer hab ich die 80er-CD zweimal und die 70er-Jahre-CD gar nicht. Und das, wo ich die 80er ja soooo gerne mag. Jetzt weiss ich auch, warum die CD-Box so guenstig war...
3)
Hab Tausende von Stichen an den Knoecheln und den Oberschenkeln. Und auch ein paar auf den Oberarmen. So was.
4)
Asiatische Touristen haben unter Garantie kein einziges Foto, auf dem nur Landschaft drauf ist. Staendig stellt sich einer von der Gruppe vor irgendwas davor. Unglaublich. Auch ohne Ruecksicht auf Verluste, wenn man z.B. gerade selbst dabei war ein Foto zu machen, oder so.. Alter Falter...
5)
Ich vote fuer ein Franchising von „Ferburger – SERIOUS Burger“ nach Deutschland. Lecker!!!
6)
Die Aussichtsplattform an den Boulders ist zwar fuer Rollstuhlfahrer zugaenglich – nur sehen koennen diese dann nix, weil alles viel zu hoch ueberwuchert ist. Da hat ja mal wieder einer RICHTIG gut mitgedacht. Mann oh Mann.
7)
Von gestern auf heute wurde uebrigens auch die Zeit umgestellt – haben jetzt nur noch 10 Stunden Zeitdifferenz
1)
Bevor ich im Auto einschlafe, haue ich den Twilight-Soundtrack rein und drehe fuer „Supermassive Black Hole“ (Muse) voll auf. Das hilft. Aber „Spotlight [Twilight Mix“ (Muthemath) ist auch nicht schlecht.
2)
Meine andere gekaufte CD (das beste der 50er, 60er, 70er und 80er) hat auch Riesen-Klassik-Knaller auf Lager. Gibt ja nix Schoeneres als zu „Save the last dance“, „When a man loves a woman“ oder „Girl like you” auf einem schnurgeraden „Highway“ (die hier nur zweispurige Strassen sind, auf denen halt 100 erlaubt ist) durch die Gegend zu cruisen und mitzusingen (aber wohl gut, dass keiner zuhoeren kann *lach). Dafuer hab ich die 80er-CD zweimal und die 70er-Jahre-CD gar nicht. Und das, wo ich die 80er ja soooo gerne mag. Jetzt weiss ich auch, warum die CD-Box so guenstig war...
3)
Hab Tausende von Stichen an den Knoecheln und den Oberschenkeln. Und auch ein paar auf den Oberarmen. So was.
4)
Asiatische Touristen haben unter Garantie kein einziges Foto, auf dem nur Landschaft drauf ist. Staendig stellt sich einer von der Gruppe vor irgendwas davor. Unglaublich. Auch ohne Ruecksicht auf Verluste, wenn man z.B. gerade selbst dabei war ein Foto zu machen, oder so.. Alter Falter...
5)
Ich vote fuer ein Franchising von „Ferburger – SERIOUS Burger“ nach Deutschland. Lecker!!!
6)
Die Aussichtsplattform an den Boulders ist zwar fuer Rollstuhlfahrer zugaenglich – nur sehen koennen diese dann nix, weil alles viel zu hoch ueberwuchert ist. Da hat ja mal wieder einer RICHTIG gut mitgedacht. Mann oh Mann.
7)
Von gestern auf heute wurde uebrigens auch die Zeit umgestellt – haben jetzt nur noch 10 Stunden Zeitdifferenz
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