Montag, 2. März 2015

Schwarzer Sand in Massen ODER Kristina relaxt hardcore (Ausflugswochenende # 2)

Wetter: Weiterhin sehr schön, in der Sonne auch ziemlich warm
Sporteinheiten: 1
(Aber auch nur ne kurze ;-); ich sollte ja mal nicht übertreiben, wa?! Aber ich bin wirklich ziemlich unfit. Habe nur die Befürchtung, dass sich das die nächsten 4 Woche nicht wirklich ändern wird... ). Aber so am Strand zu joggen ist schon irgendwie nett:
 
 


Zeit im Meer: 30 Minuten
Gelesene Bücher: Morgen kommt ein neuer Himmel (Lori Nelson Spielman) - ein schönes Frauenbuch
Zu Ende gehörte Bücher: Der Sohn (Jo Nesbo; irgendwie ziemliche viele Handlungsstränge ineinander verwoben, kann man aber gut hören/lesen)

So, jetzt sind das Wochenende und der Montag schon wieder rum. Die letzte Woche hat nicht so viel Aufregendes gebracht, außer dass ich Do-Sa alleine hier war, da Franziska mit ihren Eltern Richtung Tongariro National Park unterwegs war.
Samstagmorgen war Kristina-bringt-anderer-Leuts-Kinder-zum-Schwimmtraining-Vormittag. Da ich ja beim Auto leihen aufs Navi verzichtet habe (ich erwähnte es bereits, Sparbrötchen, ne?! - aber mal ernsthaft, die wollen 10 (!) NZD pro TAG (!) dafür haben; da verfahr ich mich doch lieber das ein oder andere Mal), dachte ich, das wird schon klappen. Karte lesen kann ich ja. Hatte das auch alles großartig geplant, wusste auch wo ich her musste - einfach Beach Road lang und dann irgendwann links. Bin dann aber relativ knapp vor der geplanten Zeit losgefahren und.. natürlich... so einfach war es dann doch nicht. Die Sch..Beach Road geht nämlich, unlogischerweise, nicht immer geradeaus, sondern biegt irgendwann linksig ab. Da stand auch ein Schild mit "Beach Road 337-355", aber ich dachte, das meint dann nur, dass die Hausnummern da zu finden sind. Aber nein, nach 3 Minuten weiter fröhlichen Geradeausfahrens hab ich gesehen, dass ich nicht mehr auf der Beach Road bin. Shit, Shit, Shit. Und natürlich war ich zu diesem Zeitpunkt schon zu spät. Und natürlich gab es dann auch erst einmal keine Möglichkeit zum Wenden, obwohl die hier ja sonst mit Kreiseln nicht so wirklich geizig sind. Murphy's Law kickin' in.... Illegal geturned (ich fahr auch hier ständig schneller als erlaubt, noch eine Ordnungswidrigkeit mehr macht es ja jetzt auch nicht mehr... ;-)), und um 9.33 Uhr (statt 9.25 Uhr) die etwas steile Abfahrt runtergegurkt. Ich dachte dann ja auch, die stehen da schon und warten mit klopfendem Fuß und verschränkten Armen, aber nö, DIE WAREN NOCH GAR NICHT FERTIG. Ernsthaft?! Und dafür schwitz ich mir einen zurecht...
[Exkurs: Mega-mega-mega-geilen Ausblick haben die da, direkt aufs Meer und auf ne Bucht. Da würde ich ständig Home Office machen; ach ups, hab ich ja gemacht ;-); apropos Home Office - Master Ripp hat mich zu Recht darauf hingewiesen, dass ich für die Woche, bei der bei den Projekten, die hier anfangen sollen, nichts nach vorne ging, weil keiner da war/Zeit hatte, noch nicht wirklich hätte anreisen müssen... na ja... ist aber schön hier... und übrigens, um ihn mal zu zitieren: Keiner mag Klugscheißer :) - Exkurs Ende].

Bin dann mit Valentynas Auto gefahren (im Gegensatz zu Chef sind die beiden da weniger schwierig - ab morgen bin ich nämlich komplett abhängig von ihr, da ich nicht als zweiter Fahrer eingetragen bin (und ich auch den Eindruck habe, dass das nicht mehr passiert, trotz meiner (wenig subtilen) Hinweise... :D)), da das sowohl ein Navi als auch Kindersitze hatte. Und natürlich war das Schwimmbad nicht um die Ecke. Nein, das war ne halbe Stunde weg (über die Autobahn!!). Gibt sicherlich kein anderes näher dran....(?!)
Während die Jungs beim Schwimmen waren und die Oma dabei zugeguckt hat (schwierig zu kommunizieren übrigens, weil sie kein Englisch, sondern nur Russisch spricht, und wir uns mit Händen und Füßen, oder über die Jungs austauschen müssen), war ich in dem Shopping-Bereich daneben. Viele Shops, aber das meiste uninteressant (Home Decor, Discounter, etc.). In dem ersten, in dem ich war, hat sich mal wieder der Unterschied zu deutschen Shops gezeigt. Nach gefühlten 3 sec war jemand da - "may I help you?", "are you looking for something special?".... Gut, Problem ist, dass mich das eher nervt; aber die lassen einen dann auch in Ruhe stöbern, wenn man nur "mal gucken" will. Im zweiten Shop hab ich dann mehrere Sachen anprobiert. In verschiedenen Größen, denn so genau wusste ich nicht, ob ich ne 8, ne 10, ne 12 oder ne 14 bin. Guess what? 8 und 10 bin ich nicht (mehr). Mehr Sporteinheiten! Hab dann ne Bux und ein Kleid gefunden. Und weil ich mich noch bei denen für das VIP-Kunden-Programm eingetragen hab, gab's das alles für die Hälfte [Exkurs: In Neuseeland kauft man übrigens so gut wie alles "on special" [sprich: spischel] - Exkurs Ende]. Kristina, die Shopping-Queen. Guido wäre stolz auf mch.
Auf dem Weg zurück "musste" ich einen anderen Weg nehmen, da mir nahegelegt worden war, an der Straße gäb's nen Stand mit Erdbeeren, da könnte man ja welche kaufen. Das war also quasi eine Aufforderung. Nur nett formuliert. Hab ich dann natürlich auch gemacht.
Kurz noch mit den Jungs ein Date für "Wharf-Jumping" bei denen in der Bay ausgemacht (geht aber nur bei Flut; besser ist das wohl, ich tauche ja 'ein wenig' tiefer ein als die 20kg-Körper von Daniel & Darian), dann bin ich los. Hab mir auch das Navi ausgeliehen; meine Lernkurve ist doch nicht so flach...

Erster Stopp: Lake Wainamu bei Bethells Beach. Da sind so schwarze Dünen, über die man zum See kommt. Voller Enthusiasmus bin ich also losgestapft. 20 Minuten über die Dünen, 25 Minuten entlang am Stream. Klar, die 5 Minuten spar ich doch ein. Hätte ich nach dem Sportversuch besser wissen müssen. Das war so megaanstrengend da hoch zu laufen. Hab ich erwähnt, dass ich es hasse, in losem Sand zu laufen? Na ja, jedenfalls hat mich keiner gesehen. War wohl auch besser so. Und angehalten hab ich natürlich nur, um Fotos zu machen. Is klar, ne?!
  
  
 Giligan war auch da:
 

 Nö, ich will da eigentlich gar nicht hoch....
   

 Die Toilette am See - mal ernsthaft, da geht doch keiner hin, wenn man da vom See erst hochlaufen muss... Oder?

 
 
So sollte das mit dem Hut eigentlich aussehen :)

Man hätte dann noch einen Walk um den See machen können. Aber wie sagte Herr Steinbrück schon so schön - hätte, hätte, Fahrradkette. Darüber hinaus hatte ich schon genug Sonne beim Dünen-Kraxeln getankt. Daher musste ich mir erst einmal ein schattiges Plätzchen suchen. Das war gar nicht so einfach. Am Seeufer war nur pralle Sonne. Am Rest des Sees auch kein wirkliches Plätzchen auszumachen. Insofern hab ich mich mal in die vorhandenen 50 cm Schatten eines Busches gequetscht. Dafür hat das In-den-See-springen  die nötige Kühlung gebracht. Superklares Wasser. Wunderbar.. Nur die Goldfische, die dort angeblich rumschwimmen sollten, hab ich nicht gesehen. Und, um dann mal zum Blogüberschriftspunkt zu kommen - rumgelegen hab ich, gelesen und entspannt.

Aber ich hatte ja noch Programm. Weiter, weiter, weiter.... Zurück bin ich dann aber am Stream entlang gelaufen. Ich bin ja nicht doof, ne?!
  
 
 
  

Ach ja, und beim nächsten Mal nehm ich auch ein Bodyboard zum Dünensurfen mit. Das sah bei den Familien, die da waren (Kiwis kommen nämlich meist nach 15 Uhr irgendwohin, wo Sonne ist, mit Sack und Pack und Kühltaschen und BBQ undundund, wenn sie nicht gleich nen Pavillon dabei haben, der Schatten spendet), nach ziemlich viel Spaß aus....

Weiter ging's zum Bethell's Beach, wo ich erstmal von meiner Nase und dem Magen gen Bethell's Beach Café gesteuert wurde. Ein leckerer-leckerer Burger und einen Smoothie später, ab zum Strand.
 

 Weisste Bescheid - getippt hab ich trotzdem nicht - ich schmeiß doch mein Geld auch nicht ins Klo ;-):
Riesige Weite, aber irgendwie gefühlt eher wie Autobahn als ein Platz zum Abhängen (oder zum "Chillen", ne freakyscatterbrain?!). Aber mit schön hohen Wellen. Dort war auch gerade ein "Surf Rescue"-Training im Gange (die werden übrigens von DHL gesponsert, weisste Bescheid...). Das war ziemlich interessant zu gucken. Und nein, nicht nur wegen der doch vorhandenen Hotties mit den Sixpacks (nein, nicht Bier). Die hatten mehrere Gruppen, die gegeneinander angetreten sind. Die einen standen am Strand, während die anderen mit einem Motorschlauchboot durch die Wellen ans andere Ende fahren, dort drehen und wieder zurück kommen mussten. Das Boot ist ganz schön gehüpft und das Ganze sah mega-anstrengend aus. Insbesondere, weil die da auch schön von den Booten weg und hin gerannt sind, nach dem Abklatschen, um ja keine Sekunde zu verlieren. Ist bestimmt ein cooles Hobby. Sah auf jeden Fall so aus, als hätten die alle mächtig Spaß.

  
 
 

 Und ein bisschen Kiwi-Humor will ich euch nicht vorenthalten:

Und hier noch typische neuseeländische Landschaften:



Hab da noch ein bisschen zugeguckt und dann bin ich Richtung Piha und Karekare Beach (der von "Das Piano"; so, liebe Eltern, jetzt war ich auch mal da ;-)). Den Weg fand ich schon voll cool, so schön bewachsen, und grün (und so schön kurvig). Man siehe hier:


  
   

Und dann gab's noch nen Outlook mit Blick auf Auckland:
  
 

Bis auf einen kleinen Beinahe-Crash, weil ich bei der tiefstehenden Sonne beim Wechsel in den Schatten fast nix gesehen habe und mir in der Kurve ein dunkler Wagen entgegen kam. Jackpot. Ist aber nix passiert. Bin ja ein verdammt guter Autofahrer. Oder das Glück ist mit den Dummen. Das kann man sich jetzt aussuchen.
Da es mittlerweile halb fünf war, war es dann auch ungefährlich, mich an den Strand zu legen (wegen Sonnenbrand und so; diesmal auch ca. stündlich mit 50+ eingecremt; einmal Sonnenbrand reicht, so ein schlimmer zumindest...). Was ich zu diesem Zeitpunkt auch konnte, weil das "Karekare Beach Horse Race" schon zu Ende war. Und die Pferdeäpfel waren auch weg. Der Strand war aber auch mehr autobahnmäßig, aber egal. Ich konnte in die Wellen hüpfen, mein Buch lesen und die Welt war schön. Es ist doch so einfach, zufrieden zu sein.
  
 
 
   


Dann noch bisschen über ne Stunde zurück in die Beach Road. War sogar vor den anderen zurück. Hab dann die Reste von Freitagmittag gegessen und bin zeitig ins Bett, weil mein Sonntagsausflug superfrüh losgehen sollte...
Ja, das war nämlich nur der Samstag *lach

Notiz an mich selbst: Beim nächsten Mal statt Strandtasche Rucksack einpacken. Das trägt sich über lange Strecken einfach besser. Meine rechte Schulter hängt schon ein bisschen runter, glaube ich. Aber irgendwie gehört sich das ja für "Die Frau, die zu viel trug".
Die blöde Strandtasche ist dann natürlich auch noch kaputt gegangen. Also der Reißverschluss. Heißt aber auch, dass ich ne neue kaufen "muss". Was mach ich denn sonst in Samoa?! ;-)

Am Sonntag war dann ein Ausflug nach Rotoroa Island geplant.
Diese Insel ist mit der Fähre 75 Minuten von Auckland entfernt und ist ein "sanctuary", d.h. es werden alle Taschen gecheckt, damit man keine Mäuse, Ratten, Schlagen, und sonstiges Geviech (der Kapitän nannte es "creepy, moving things") auf die Insel schleppt, da dort "native birds" und sonstige vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen angesiedelt werden (sollen). Deshalb muss man auch seine Schuhe schön sauber machen, damit man keine Erde und so was einschleppt. Leider ging der Trip schon um 8.45 Uhr los und da ich noch ein Parkhaus suchen und ca. 25 Minuten in die Stadt fahren musste, bin ich um 7.45 Uhr los. BIG DISLIKE. Den Parkplatz, wo die 70 Euro für die Zeit gewollt hätten, hab ich verschmäht. Nein, sagte da das Sparbrötchen, und machte sich auf die Suche nach einem billigeren Parkplatz. Hab ich dann auch gefunden und im Wochenendtarif 15 $ für 12 Stunden bezahlt. Und mich gefreut wie Oskar.
Franziskas Mutter (Anke - wir duzen uns jetzt nämlich) hat mich noch darauf hingewiesen, dass ich checken sollte, ob man da was zu essen kaufen konnte. Konnte man natürlich nicht, also musste auf die Schnelle noch was neben dem Apfel her. Es wurde dann ein "Steak Pie" und eine "Chicken Quiche". Normalerweise werden die warm gemacht. Normalerweise. Aber da ich die ja erst zum Lunch essen wollte, hab ich das dann sein lassen. Ich muss sagen, ein richtiger Genuss ist das nicht. Aber ich will mich mal nicht beschweren.
Ab zum Schalter, wo ich auch meine Handynummer hinterlassen musste, damit die einen anrufen können, wenn man es um 17 Uhr nicht rechtzeitig zum Pier schafft. Die nächste Fähre wäre nämlich erst Dienstag wieder gegangen. Safety first.
   
Auckland von der Fähre aus 

Auf der Fähre natürlich 8 Deutsche, hauptsächlich auf dem Weg nach Coromandel. Bisher bin ich denen ja gut aus dem Weg gegangen. Ganz interessant zu beobachten, wie schnell die sich da plötzlich miteinander unterhalten. Zu Hause hätten die sich sicherlich keines Blickes gewürdigt (ach ja, und ich weiß, "die" sagt man nicht). Und die eine Dame, so Ende 30, voll laid back, anscheinend lebt die da, hat nen Schweizer kennengelernt, Bike Trails gebaut, weiß alles und kennt alles und hat schon alles gesehen ... (was man nicht so alles erfährt, wenn man 75 Minuten auf nem Schiff sitzt und nicht weghören kann, also kann man sicherlich schon, aber ich kann es nicht), die hat dann von einem Ehepaar ein Moskitonetz abgestaubt, dass die nicht mehr brauchten. Weiß allerdings nicht, ob das ein Geschenk ohne Hintergedanken war. Die Ehefrau hatte nämlich die kompletten Beine zerstochen. Scheint ja super funktioniert zu haben, das Ding....

Na ja, angekommen haben wir noch ne Einführung bekommen, was wir so dürfen und was nicht (die Pfade benutzen, nicht vom Weg abgehen wegen der Tiere, keine Tiere füttern), und dass "Pirate Day" wäre, so dass an verschiedenen Stellen ne Menge Kinder auftauchen könnten. Toll. Ganz toll. Nein, aber so schlimm war es gar nicht. Eigentlich war es ganz niedlich, den Kindern dabei zuzugucken, wie die mit ihren Schatzkarten rumgelaufen sind, um die versteckten Schatzkisten zu suchen, in denen sie dann Dinge fanden, die sie sammeln konnten. Ist eigentlich ne coole Sonntagsbeschäftigung. Und ein paar von den Erwachsenen waren auch echt ziemlich piratig verkleidet. Da hätte auch der gemeine Kölner Karnevalist den Hut gezogen.

Die Insel an sich ist eine ehemalige "Ausnüchterungsinsel" der Heilsarmee (Anfang 20.Jh bis Mitte der 50er, glaube ich), wo sich Leute von ihren Süchten haben heilen lassen (quasi ein verlängertes AA-Treffen, wobei es um alle Arten von Sucht ging). Deshalb auch die zwölf Schritte zu einem besseren und nüchternen Leben.

....kann man Anklicken zum Vergrößern


Vor ein paar Jahren hat eine großzügige Schenkung dafür gesorgt, dass die Insel wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden , Walking Tracks angelegt werden konnten etc. Übernachten kann man da mittlerweile auch - alles self-containment (kaufen kann man da wirklich nix, gibt nur Trinkwasser umsonst). Wenn man absolute Ruhe will, dann ist man hier komplett richtig. Kann aber sicherlich auch ein bisschen spooky sein, denn Laternen und Licht gibt es da nicht so viel. Dafür kann man aber bestimmt grandiosest die Sterne sehen. Und wenn man Glück hat, auch ein paar Kiwis. Die gibt es da nämlich anscheinend, und die sind ja nachtaktiv.

Hab dann den Nordwalk gemacht, wo wirklich kein Mensch unterwegs war. Grundsätzlich (bis auf die Kinderpiraten) ziemlich menschenleer da auf der Insel. Leider war der ganze Walk in der Sonne, so dass ich ganz froh war bei Cable Bay eine kurze Pause zu machen.
 
 

 Und das Meer, es glitzert, und weit hinten sieht man die Coromandel Halbinsel.. Da geht Frau Klein das Herz auf
 

Von da einen "steep walk" (Alta, ich dachte, ich brech zusammen, am liebsten hätte ich mich hingesetzt und wen angerufen, der mich abholt. So Hitze und Steigung ist wirklich nix für mich alte Frau) zum Northern Tower mit tollem Ausblick, insbs. über Rotoroa selbst.
 
 Rechts: Blick über die Insel - von Norden nach Süden umrundet man die ca. in 2 1/2 Stunden.


Da hab ich dann ein paar kleine Piraten getroffen, die sich dann schnell beeilt haben, zur Schatzkiste zu kommen - die dachten sicherlich, ich nehm die weg (hmh, wo ich das jetzt so überlege.. Cruella hätte das sicherlich gemacht...).

Dann runter zur Ladies' Bay (einer der drei Strände, wo man baden konnte), um die Mittagshitze im Schatten zu verbringen. Da war auch echt einiges los, da dort auch ein paar Boote mit Familien angelegt haben. Also, wenn ich hier wohnen würde, hätte ich auch auf jeden Fall ein Boot. Das ist ja so cool, damit am Wochenende rumzucruisen, irgendwo vor Anker zu gehen, einfach auf offenem Meer ins Wasser springen. Nä, dat wär schön. Klimawandel, beeil dich mal was. Dann ist das Meer bald in Kölle...
 
Im Schatten war es aber, man mag es kaum glauben, echt so kalt, dass ich mir richtig was anziehen musste. Brrr...

Irgendwann bin ich dann weiter zur Men's Bay (ja, ich kann mir alle Sprüche dazu schon denken - start shooting...). Da war ich dann quasi fast ganz alleine (ca. 500 m von mir am anderen Ende lag kurzzeitig noch ein älteres Ehepaar). Wasser war super, kristallklar, nicht zu kalt - wie gesagt, es ist manchmal wirklich so einfach, das Leben zu genießen.

Warum das übrigens Ladies und Men's Bay heißt, weiß ich nicht. Nicht genannte Klugscheißer meinten, dass das vielleicht aus "alten" Zeiten stammt, wo die Leute noch getrennt baden gehen mussten.



Irgendwann musste ich los, da die Fähre ging. War alles in allem echt ein ziemlich relaxter Sonntag.
Die Fähre zurück war pickepacke voll. Zu Hause war Abendbrot angesagt ("normalerweise essen wir abends immer Brot"), da hab ich mir dann noch schnell was beim Thai geholt. Ui, das war ganz schön scharf. Aber lecker. Roter Kopf. Hochrot. Ihr wisst, wovon ich rede....

So, jetzt ist es megaspät (23.30 Uhr), ich bin ziemlich müde. Den Rest, zu Büro und so, schreib ich dann morgen. Reicht ja auch, wa?!

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