So, hier noch ein paar Fotos von den beach fales bei Morgenröte. Die beach fale ganz vorne war meine ;-) (Nr. 1 - wie sich das gehört...)
Da ich den ganzen Urlaub eigentlich immer ziemlich früh wach war - ich denke mal, das liegt an der Hitze, irgendwann kann man dann einfach nicht mehr schlafen -, hab ich mir den Sonnaufgang angeguckt. Nicht so beeindruckend, wie der Sonnenuntergang, aber immerhin...
Hier gibt es ja überall so kleine Stores am Straßenrand - so sieht das dann von nah/von innen aus. Alles im Angebot - bis auf frische Sachen eben, weil das die Leute ja alle selbst im Garten haben.
Guckst du, da oben...:
Den Turm muss man dann hoch steigen:
Ein Vorher-Foto - wäre ich runtergefallen...
(ein glücklicher Gesichtsausdruck sieht wohl auch anders aus..)
(ein glücklicher Gesichtsausdruck sieht wohl auch anders aus..)
Allerdings ist man auch innerhalb von 2 Minuten drüberspaziert... (wenn überhaupt)
Der Blick auf die Umgebung von oben
Die Vorrichtung am Baum zum Runtersteigen
Danach in ich den Weg vom Vortag wieder zurück gefahren. Diesmal mit mehr Ruhe und mit mehr Fotostopps an der Straße. Hier bekam man dann wirklich einen guten Eindruck, warum die Insel "wild Savai'i" heißt, weil sich die Wellen an den Lavastein-Buchten gut brechen...
Eine Legend (oder ein wahre Geschichte?). Eine alte Frau und ihre Tochter blieben viele Jahre lang mit ihrer Familie zusammen. An einem Tag wurde die alte Frau während der Essenszeit sehr wütend auf ihre Familie, weil diese sie ignorierte und verließ das Haus. Sie kamen an diese Stelle der Bucht, mit nichts anderem im Kopf als dort hinunterzuspringen. Die alte Frau nahm ihre Tochter hoch und hob sie fest auf ihren Rücken bevor sie ins Meer sprang. Als sie die Meeresoberfläche trafen, verwandelte sich die Frau in eine Schildkröte und ihre Tochter in einen Hai. Seitdem werden an dieser Stelle oft eine Schildkröte und ein Hai Seite an Seite gesehen. Diese Stelle heißt "Lover's Leap", weil es sich um die große Liebe der alten Frau für ihre Tochter handelt.
Hier noch ein paar Eindrücke vom Weg
Noch nen Shop am Straßenrand
Und diesmal hab ich sogar mal was gefunden, was ich mir
vorgenommen habe, nämlich den „black sand beach“. Na ja, ok, dafür hab ich den „Mu
Pagoa Fall“ nicht gefunden, obwohl der angeblich der größte im samoanischen
Archipel ist. Den hätte man doch durchaus mal ausschildern können. Aber
lustigerweise waren auf dem Rückweg noch weniger Dinge offensichtlich
aufgezeigt; die stellen die Schilder nicht nur in geringer Anzahl, sondern auch
nur in einer Fahrtrichtung auf. Richtig clever ist das nicht. Aber: Da machste
nix….
Dann bin ich zu den Alofa’aga Blowholes, die wirklich
ziemlich beeindruckend sind.
Hier
die Legende dazu:
Legend
tells that the Alofa’aga Pupu originated from times of the ancient warfare and
rivalry between Samoa and the Kingdom of Tonga. The King of Tonga, Tuitoga
Asoaitu, was planning an attack on Samoa, so he sent his two sons, Haliu and
Haluilui, on a mission to find the best location for smooth execution of an
attack. When the two sons arrived at the coastline of the village of Taga they
decided it was the best location for their plan. As they approached the
coastline, all of a sudden their canoes were hit by a strong wave and both
brothers were thrown into the water, while their canoes were washed up onto the
rocks. They struggled and fought hard against very strong currents and giant
waves, until finally their bodies were tossed up onto the rocks too weak to
move. On these rocks, legend tells that both sons of the might King of Tonga
died, defeated by the fierce seas of Samoa. It is also believed that two holes
were formed right where the two sons died, creating the famous Alofa’aga Pupu,
also known as the Alofa’aga Blowholes. Whenever the La’I (south-westerley wind)
blows from Tonga you will hear an unusually loud sound coming from the holes,
believed to be the voices of the two sons.
There are
many blowholes around Savaii’s coastline but these at Taga rank as some of the
world’s most spectacular. They are formed when wave action cuts a cave under
the flat low lying coastal shelf and, providing the cave has an overhead
opening, incoming swell will compress and be discharged with a mighty roar. The
opening for the most impressive Alofa’aga blowhole is a vertical round hole 130
cm in diameter. It is a vent where steam and gas escaped during consolidation
of the lava. A strong swell from the South will spray massive plumes of highly
pressurized water and air up to 40 meters skyward.
Vorne bei der Familie musste man dann wieder Geld abdrücken und so ein Typ meinte, er würde mit mir fahren. Aha. Der ist dann schön in den Fonds gestiegen. Da man von diesem Punkt noch 1/2 Meile entfernt war. Da ist hier nicht viel mit Laufen. Der Weg war auch mal wieder schön holprig und schlaglöcherig, aber irgendwann waren wir dan da. Der "Guide" ist dann ausgestiegen, hat sich Kokosnüsse aus seinem Versteck geholt und wir sind dann noch ein Stück zu den blowholes gelaufen. Da waren dann tatsächlich auch mal ein paar andere Touristen (yeah!!!). Der Guide hat dann die Kokosnüsse ins Loch geschmissen und die kamen dann mit dem nächsten Blow wieder aus. Der Guide von den anderen Touris hat sogar seinen Bananenstauden-Korb reingeworfen.
Ziemliches Spektakel... Hier ein paar Video-Eindrücke davon:
Das Meer schmettert da im Allgemeinen ganz gut gegen die Felsen.....
Hier noch ein paar, wie ich finde, beeindruckende Fotos von der "wilden Küste" vom Weg:
Auch hier gibt es eine Geschichte zu:
A giant by
the name of Mafane lived just on the outskirts of Vailoa, Palauli Village, a
location that was strategically chosen by the great strong fighter to allow him
a perfect view of an approaching battle contenders during the time when great
Samoan warriors fought and conquered the lands in Samoa.
It is
believed that the giant Mafane eventually turned into a mountain. The mountain
erupted and created a great open crater and the perfect water catchment lake,
rich in flora and fauna. This crater lake is called Lake Mafane and when there
are heavy downpours of rain, the lake is known to feed 25 streams, said to be
the 25 warriors that made up Mafane’s battalion. These streams flow to seven
rivers, four of which merge and flow directly to the Village of Mafana at
Vailo, Palauli. One of these four rivers flows over the cliffs cascading into
the large freshwater pool forming the beautiful Afu Aau-Swimming Waterfall
Pool.
The pool
gained its name from the villagers who would wait for the heavy rainfall season
to compete in racing to the waterfall, jumping down into the pool and swimming
from the bottom of the waterfall to the edge of the pool.
Das Wasser war aber wieder richtig erfrischend und reingesprungen bin ich auch von oben, nachdem ich mich bei den bereits Badenden (Deutsche, natürlich! Aus Süddeutschland. Bissi links und öko angehaucht, aber sehr nett) rückversichert hatte, dass ich da jetzt nicht direkt am Boden aufschlage....
Als irgendwann Wolken aufzogen, bin ich weiter. Zu meiner letzten Unterkunft, wo ich mir dann auch ein richtiges Zimmer, mit eigenem Bad, direkt an der Lagune gegönnt habe. In Lusia's Lagoon Chalets. Der Rezeptionist war auch mal einer der wenigen, der wirklich gut Englisch sprach. Hab da ein bisschen rumgegammelt und dann abends auf dem Parkplatz Robert getroffen. Der war auch an dem Badeplatz gewesen, mit Fahrrad. Freak! Nee, eigentlich bewundernswert, dass man eine Woche mit dem Fahrrad bei den Temperaturen die Insel umrundet. Jedenfalls ist der aus Berlin, selbstständig (Winfo), auf 15monatiger Reise durch die USA, Zypern, Australien, Neuseeland. Hat auch nen Blog: frischluftgeschichten.de. Trinkt kein Bier, isst nix mit Geschmacksverstärkern und erkundet die Ländern am liebsten wandernd. Gut, mit all dem kann ich jetzt nicht so richtig was anfangen, aber der war einfach supernett und wir haben uns wirklich lange noch unterhalten. Der hat sich auch ne imaginäre Freundin erfunden, weil der auch keine Lust auf Erklären hatte.. Hihi. Seine ist Ärztin.
Dinner war im Übrigen sehr lecker; schön Fisch. Wenn man den schonmal frisch bekommt, wa? Und das Curry war auch angenehm scharf.... Und was gelernt hab ich auch noch. Siehe hier:
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