Mückenstiche: 4-7 neue (so ungefähr)
Hier der Blick von gestern vom Sonnenuntergang - bei den Bäumen an der Ecke liegt der Piula Cave Pool
Kristina im Sonnenaufgang :)
Morgens bin ich als erstes zum Piula Cave Pool, wo ich (mal wieder) die Einzige war. War noch nicht mal einer zum Kassieren da. Nur die Dame vom Kiosk. Die wollte es dann dem Mann geben, der da normalerweise sitzt. Da bin ich ja mal gespannt.
Der Piula Cave Pool ist ein ovales Naturbecken unterhalb der methodistischen Kirche und des Piula-Colleges und wird von einer Quelle gespeist, die in einer Höhle nahe der Kirche entspringt.
Das war total schön, weil das kristallklare Wasser (ich hoffe, das erkennt man auf den Bildern) total kühl und angenehm war. Da schwammen auch ein paar Fische, mitunter sogar 30 cm rum. Kann man vielleicht bei genauem Hinschauen sehen ;-)
Bin dann auch in die Höhle reingeschwommen, was ich ein wenig spooky fand, weil es doch ziemlich dunkel war, wenn man einmal weiter vom Höhleneingang weg war.
Der hat mir dann auch erzählt, dass es noch einen zweiten kleineren Pool gibt, der mit dem größeren verbunden ist. Da könnte man durch die Verbindung hin schwimmen. Aber nur mit Taschenlampe und mit jemanden, der sich auskennt. Besser ist das wohl.
Hier noch der Blick auf das Resort vom Vortag:
Und die andere Seite:
Und auf mich ;-) (Selfie-Versuch Nr. Unzählbar)
Danach bin ich Richtung Fagaloa Bay, von der ich dachte, man könnte da mit dem Auto hin. Ging dann aber am Ende des Tages nicht, von dem Endpunkt, wo ich zwar versucht habe, über einen grasbewachsenen Pfad weiterzufahren (Ami-Style) bis ich gemerkt habe, dass das wirklich auf gar keinen Fall mehr als Straße gedacht gewesen ist, wäre dann wohl die im Reiseführer beschriebene 15-km-Wanderung losgegangen. Der Guide von vorgestern meinte, dass viele Deutsche nach Samoa kommen, die Wandern wollen. Mal erhlich? In der gleißenden Sonne? Das kann doch wirklich keinen Spaß machen. Vielleicht verstehen die das als Challenge oder so. Verrückt...
Jedenfalls hätte ein richtiger Blick auf die Karte mit Lesen der Legende mir schon vorher gezeigt, dass mein Plan jetzt nicht ganz so grandios war. Na ja, wer lesen kann und so...
Dafür gab es schöne Blicke (und einen Fast-Zusammenstoß, da die Straße nicht wirklich für zwei Autos nebeneinander geschaffen war)...
Wie gesagt, hier laufen auch einfach mal Schweine über die Straße
Fagaloa Bay
Dann bin ich entlang der Küste Richtung Apia gefahren. Die schwarzen Sandstrände hab ich dann natürlich nicht gefunden. Vielleicht findet man auch nur eine Sehenswürdigkeit pro Tag. Man weiß es nicht.
Hab dann noch einen kurzen Zwischenstopp am Ocean Marine Reserve gemacht, wo man gut schnorcheln kann. So megaviele Fische hab ich dann aber gar nicht gesehen und von einem (der aussah wie Dorie aus Findet Nemo) hab ich mich sogar ein wenig verfolgt gefühlt.... Aber ich denke, das habe ich mir nur eingebildet ;-).
In Apia selbst habe ich dann die teuersten Postkarten meines Lebens gekauft und hab deren Vorrat auf ein Minimum reduziert (btw. ich hab nachher rausgefunden, wo die schöne Postkarten verkaufen - am Flughafen!!! - jetzt mal echt, DANN braucht man auch keine Postkarten mehr...). Musste dann aber relativ schnell weiter, weil ich um 15 Uhr an der Fähre sein musste (denn das ist das einzige, was hier wirklich auf die Minute pünktlich fährt).
Hier dann Eindrücke von der Fahrt - an Dörfern vorbei, Blicke auf offene Fale, Versammlungsfale, aufs Meer und vieles mehr... Hab da auch versucht, ein paar Videos zu machen (sind übrigens auch welche von Savai'i, der anderen Insel dabei, aber ich fand's besser, das alles thematisch zusammen zu haben - Nerd!). Gibt ganz gute Eindrücke, finde ich.
Das schwarz-weiße da im Vordergrund ist eines von den Gräbern, von denen ich geschrieben hab
Das Gebäude der Brauerei und Schulkinder auf dem Weg nach Hause
Ein Beispiel für die fales am Strand, wo die Leute abhängen
Ein Store am Strand - fast jedes Dorf hat so einen
Bin dann an der Fähre angekommen, wo es tatsächlich schon um 15.30 Uhr mit dem Drauffahren losging (Abfahrt um 16 Uhr). Hab mich da, glaub ich, nicht so glorreich angestellt, aber na ja, drauf ist drauf. Im Innenraum war es gut durchgekühlt. Wenn die Leute nicht geschlafen haben, haben sie Fernsehen geguckt, wo so ein extra zusammengeschnittenes Programm auf Englisch lief (u.a. TED-Talks, das fand ich dann schon beeindruckend - zur Mathematik einer guten Ehe). Ach ja, warum überhaupt Fähre? Die zweite Insel, Savai'i, die die größere Insel ist (man braucht ca. 250 km, um die Insel einmal zu umrunden, auf Upolu sind es 150 km), kann man so erreichen. Dauert ca. 1 Stunde. Hab auch keine Delfine erspähen können - davon hatten mir nämlich im ersten Hotel welche erzählt. Das wäre jetzt aber wahrscheinlich auch zuviel verlangt gewesen... Dafür hab ich fliegende Fische gesehen. Deren Flügel sehen so aus, wie die von Libellen, die surren auch so...
Natürlich war es am Regnen, als wir auf Savai'i zugesteurt sind. Irgendwie werde ich wohl davon verfolgt. War dann aber nicht ganz so schlimm...
Meine erste Übernachtung war im "The Savaiian Hotel" im Backpacker-Zimmer, was ich aber für mich ganz alleine hatte. Abends hab ich mit zwei Neuseeländerinnen noch eine Variante von Rommee gespielt, wobei ich natürlich haushoch verloren habe. Hatte das aber vorher auch noch nie gespielt, zu meiner Verteidigung... Apropos, hier ist im Übrigen alles abends immer ziemlich früh vorbei; die Bars in den Hotels machen um 21 Uhr zu - eignet sich also nur bedingt für Partey-Urlaub...
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