Mittwoch, 8. April 2015

Tag 6 ODER Kristina tut was für die Bildung ODER Serious sunset


Nach dem Frühstück war ich mit Warren Jopling verabredet. Er ist Geologe und gibt Touren rund um Savai'i, insbesondere zur geologischen Geschichte. Ja, ich Nerd. Aber was lernen hat ja noch nie jemanden was geschadet. Er selbst ist 86 Jahre alt, und lebt sei 32 Jahren auf Savai'i. Davor hat er lange in Brasilien, Indonesien und Afrika gelebt und gearbeitet. Ursprünglich ist er übrigens Australier. Er hat mir dann auch einiges von seiner zweimoniten Reise durch Europa in den 1960ern erzählt, wo er sogar in Koblenz und Bingen war (dann da sogar 5 Tage oder so) und ganz kurz einen Blick auf den Dom geworfen hat.
Er hat Geologie studiert, nachdem er 2 Jahre bei einem Juwelier in die Lehre gegangen ist, und dort sein Interesse an Steinen geweckt worden ist.
Das aber nur am Rande.

Er hat mir dann erstmal eine halbe Stunde "Theorie-Unterricht" gegeben. Z.B. weiß ich jetzt (wieder?), was eni Hot Spot ist und wie das nochmal mit der Plattentektonik war. Ich glaube, er war ein wenig irritiert, dass ich mich damit so wenig auskannte, ich käme doch aus Deutschland, da würde man das doch in der Schule lernen. Äh ja... Ist nur schon was her, ne....?! Er hat zur Geologie Samoas bzw. Savai'is auch ein Büchlein geschrieben, was er mir dann am Ende "free of charge" mitgegeben hat.

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Eine kleine Lektion rund um Plattentektonik, Vulkane und Korallen
Die Inseln Samoas sind vulkanischen Ursprungs. Im Allgemeinen sind die Inseln im Pazifischen Ozean alle Vulkaninseln. Einen Hinweis auf ihre Entstehung ergibt der Umstand, dass sich die Inseln auf einer Landkarte zumeist wie Glieder einer Perlenkette aneinanderreihen. 
Die Bildung dieser Inselketten steht in engem Zusammenhang mit der Plattentektonik. Die Gesteinskruste der Erde besteht aus sechs großen und verschiedenen kleinereren Krustenteilen (Platten), die verschiebbar auf einer fließfähigen Schicht des oberen Erdmantels liegen. In Ozeanien kommen u.a. die große Pazifikplatte und die Australische Platte zusammen. Aufgrund innerer Kräfte der Erde bewegen sich diese Platten ganz allmählich in unterschiedliche Richtung - teils gegeneinander, teils auseinander.
Die Pazifische Platte und die östlich sich anschließende Nasca-Platte driften seit langer Zeit auseinandner. In der Zerrungszone entstanden dabei Risse, aus denen glutflüssiges Magma aus dem Erdinnern aufquillt (Sea-Floor-Spreading). Längs der Dehnungsfugen haben die emporsteigenden vulkanischen Schmelzen nach und nach ein lang gestrecktes Gebirge auf dem Meeresgrund aufgetürmt.
Hingegen bewegt sich die Pazifische Platte auf die Australische Platte zu und taucht in der Kontaktzone in 45° unter sie ab. Im Unterschiebungsbereich (Subduktionszone) werden Gesteine und Sedimente in eine Tiefe von 700 bis 900 km verfrachtet und dort aufgeschmolzen. Aufgrund des Abtauchens in die Tiefe durchziehen mächtige Tiefseegräben längs der Subduktionszonen den Meeresgrund. In größerer Tiefe wird die abtauchende Platte also aufgeschmolzen: Die sich ausdehnende glutflüssige Gesteinschmelze dringt unter gewaltigen Eruoptionen zum Meeresgrund empor und türmt allmählich einen unterseeischen Vulkan auf. Sofern die vulkanische Tätigkeit lange genug anhält, erhebt sich schließlich die höchste Spitze des Vulkans über den Meersspiegel - eine Vulkaninsel ist geboren.

Hot Spots
Gewöhnlich bleibt es jedoch nicht bei einer einzelnen Insel, da es längs des gesamten Tiefseegrabens zu vulkanischer Aktivität kommt. Wie Perlen reihen sich die Vulkaninseln entlang der Tiefseegräben aneinander - die Salomonen, Vanuatu, die Fidschi-Inseln und die Kernadec-Tonga-Inseln. Sie alle gehören dem "Ring of Fire", dem zirkumpazifischen Vulkangrütel an, der den Verlauf der Subduktionszone nachzeichnet und zwei Drittel aller aktiven Vulkane der Erde umfasst. 
Vulkaninseln sind indes nicht ausschließlich an Tiefseegräben gebunden. Im Zentralpazifik liegen Inselketten vulkanischen Ursprungs, die sich zumeist in Südost/Nordwest-Richtung erstrecken und auf sogenannte Hot Spots ("heiße Flecken") zurückgehen. Auch im Bereich eines Hot Spots steigen große Mengen glutflüssiger Gesteinsschmelze aus dem Erdinnern emport, die allmählich eine Vulkaninsel aufbaut. 
Die Pazifische Platte zieht mit der Zeit über den jeweiligen, nahezu unbeweglich tief im Erdmantel liegenden Hot Spot hinweg. Irgendwann auf dieser Drift, die mit etwa einem Zentimeter pro Jahr verläuft, reißt der "Bodenkontakt" des Vulkans mit seiner Förderquelle, dem Hot Spot, ab. Etwas versetzt beginnt sich ein neuer Vulkan aufzubauen, bis auch dieser durch die stete Drift der Pazifischen Platte erlischt und sich der Vulkanismus daneben fortsetzt. Im Laufe von Jahrmillionen entsteht eine mehr oder minder zusammenhängende Kette von Vulkanen, die auf dem Meeresgrund einen lang gestreckten Rücken bilden und mit ihren höchsten Gipfeln aus dem Wasser ragen.
Die meisten Inselketten Polynesiens gehen auf einen Hot Spot zurück (Hawaii z.B.).

Korallenriffs
Ein Korallenriff setzt zunächst die Existenz einer Vulkaninsel voraus. Bei mind. 20° Celsius warmen, sauerstoffreichem Meerwasser mit ausreichendem Salzgehalt gedeihen Korallentiere im seichten Küstensaum. Diese Lebenwesen siedeln sich meist fest auf dem Untergrund an und sondern Kalk ab, der das schützende Außenskelett (Korallenkalk) bildet. Die Korallenskelette bauen das Korallenriff um etwa 10-25 mm pro Jahr auf. Die der Küste vorgelagerten Riffe wachsen allmählich zusammen, bis ein kranzförmiges, bis zu einem Kilometer breites Saumriff die Insel umschließt bzw. die Küste abschirmt. Das Wachstum ist stets zum Meer hin gerichtet, währen die Korallen nach innen, dem Lande zu, verfallen. 
Nach dem Abklingen des Vulkanismus, der ihr zur Existenz verholfen hat, droht einer Vulkaninsel der allmähliche Untergang. Mit dem Absinken der Insel versuchen die Korallen schrittzuhalten, indem sie durch das Emporwachsen auf den abgestorbenen Korallenstöcken in die lichtdurchflutete obere Wasserschicht streben. Das nach außen wachsende Korallenriff umgibt die schrumpfende Insel gleich einem natürlichem Damm. Zwischen diesem Wall- oder Barriere-Riff und der Insel entsteht eine sich vergrößernde Seichtwasserzone - die Lagune. Einzigartig in seiner gewaltigen Ausdehnung ist das große Barriereriff vor der Nordostküste Australiens, das sich über 2000km erstreckt.
Ist die Vulkaninsel schließlich im Meer versunken, zeugt nurmehr das kranzförmige Riff oder Atoll von ihrer einstigen Existenz. Das Atoll umschließt eine meist seichte, bis hundert Meter tiefe Lagune, während es nach außen hin steil zum Meeresgrund abfällt. Schmale Einbuchtungen, Rinnen und Passagen, die auf Erosion und gestörtes Korallenwachstum zurückgehen, spalten das Atollriff in zahlreiche Koralleninselchen auf. Auf den winzigen Eilanden kann sich allmählich Korallensand ansammeln. Erste Pflanzen, deren Samen angeweht wurden, vermögen Fuße zu fassen. Auf den felsigen Atollen bildet sich mit der Zeit eine dünne Humusschicht, Kokospalmenhaine besetzen die Oberfläche - die Voraussetzung für eine Besiedelung durch Menschen sind nun gegeben.
Die etwa 300 pazifischen Atolle haben zumeist einige Kilometer Durchmesser und erheben sich 2-3 Meter über den Meerespiegel. 
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Da Warren es ein wenig mit der Hüfte hat, mussten wir mit seiner alten Karre (660.000 km auf dem Buckel!!!) noch seinen Assistenen Salesani abholen, dessen Frau auch unsere (Thunfisch- und Eiersalat-)Sandwiches für den Lunch vorbereitet hat. Eines seiner Kinder ist übrigens nach Warren benannt ("Jopling"), eines nach seinem Vater. Die wollten das Mädchen also erst Victor nennen. Dann hat Warren ihnen aber erklärt, dass das ein Männername ist, insofern hat das Mädel nochmal Glück gehabt, und heißt jetzt Victoria...
Diese "vines" wurden in den letzten Jahrzehnten angebaut - jetzt machen die sich überall breit
An der Höhe der Bewachsung kann man im Übrigen sehen, wie lange der letzte Ausbruch her ist.

Wir sind dann an einem der Lavafeldern angekommen. Salesani war dazu da, ihn zu stützen, wo es nötig war, aber eigentlich hat der das prima alleine hingekriegt, der alte Aussie. Wie gesagt, mir war gar nicht so bewusst, dass die Inseln alle vulkanischen Ursprungs sind und dadurch "gewachsen" sind, indem es über die Jahrzehnte immer mal wieder ausgebrochen sind. Alle 150 Jahre ist das auf Savai'i passiert, insgesamt gibt es 456 (kleine) Vulkane auf Savai'i. Allerdings eruptieren (ist das das richtige Wort?) die nur 1x, haben also keine kontinuierliche Aktivität (wie z.B: der Vesuv oder Hawaii).
Je jünger die Erde, desto mehr "volcanic rock" also, desto weniger kann dort wachsen, weil das Gestein eben noch nicht "gebröckelt" ist bzw. sich dort noch keine andere Erde drüber legen konnte. Zwar wachsen da Bäume drauf, wie man hier sehen kann
aber das liegt nur daran, dass die sich mit ihren Wurzeln einen Weg zum unter der erkalteten Magmaschicht liegenden Wasserreservoir sucht. [Apropos Wasser - auf Savai'i gibt es überall an der Küste sogenannte spring water pools, die aus Quellen im Landesinneren und aus dem Süßwasservorkommen unterhalb der Insel gespeist wird. Die enthalten dann zu Ebbe-Zeiten und bis zur Mitte der Flut Süßwasser, danach mischt sich das mit dem hereinströmenden Salzwasser.]
Insofern kann auf Savai'i auch kaum Landwirtschaft bzw. Bewirtschaftung erfolgen. Dementsprechend findet man Ortschaften auch nur dort, wo bewirtschaftbares Land oder eine Lagune ist (wo also die Lava die Insel nicht so weit "verlängert" hat, dass sie direkt quasi am Korallenriff endet).

Das Lavafeld selbst stammt von der letzten Eruption 1905-1911, die im Übrigen besonders gut dokumentiert ist, weil das die Zeit war, als die Deutschen in Samoa waren :). Das Feld an sich ist in seiner Größe schon ziemlich beeindruckend, das sind mehrer Quadratkilometer bis zum Meer.

Hier kann man sehen, wo beim Ausbruch eine Kokospalme "verpufft" ist - der Stamm ist noch gut zu erkennen:
 
 
Je nachdem wie die Wasserbewegungen waren, als die Lava aufs Meer getroffen hat, haben sich die Lavaströme verformt... (das da mit dem roten T-Shirt ist übrigens Salesani, der musste sich da hinstellen, weil Warren meinte, bisschen Farbe könnte dem Foto nicht schaden ;-))
Man kann auch an der unterschiedlichen Farbe (z.B. eher glänzend schwarz vs. braun) sehen, in welchem Monat diese Lava geflossen ist - brauner ist die z.B., wenn das bei Regen passiert ist, weil die dann schneller abgekühlt ist.

Hier ein kleiner Blick auf die weiteren (erloschenen) Vulkane der Insel:
Er hat mir dann auch beim Fahren noch viel über sein und das Leben auf Samoa erzählt (ich hatte erwähnt, dass man nur mit 50 km/h durch die Gegend gurken kann - da ziehen sich auch die kürzesten Strecken...). Er hat leider noch keinen Nachfolger für diese Touren gefunden (anyone interested?), weil sich wegen des eher mauen Bildungssystems niemand wirklich findet und das Wissen der Samoaner über Geologie gegen Null tendiert. Er hält zwar ab und an Vorträge an der "Samoa National University", aber bisher war das wohl zwecklos. Im Allgemeinen haben die erschreckend hohe Drop Out-Raten aus der Schule - kaum jemand bleibt da länger als bis zur 10./11. Klasse. Englisch ist hier Zweitsprache; allerdings ist die Ausbildung im Englischen auch nicht so der Knaller. Er hat mir erzählt, dass er mehrere Kinder in ihrer Schulausbildung unterstützt - bei einem Kind stand im Zeugnis: "You have already done well - but next year, you should do weller". Das zeigt, nach seinem Dafürhalten, wie "gut" die Qualität der Lehrer auf Samoa ist (kann man anscheinend auch nach 3 Jahren werden).
So viele Jobs gibt es allerdings auf Samoa auch nicht und wenn bekommen die ca. 10 NZD (so 7,50 Euro) am Tag. Heißt auch, dass die meisten Familien in großen Teilen auf das Geld der Verwandten angewiesen sind, die im Ausland leben und arbeiten (die dann aber auch entsprechend hofiert werden; uns kamen nämlich auf dem Weg mehrere Männer entgegen, die auf einer Holzplatte eine gerade geschlachtete halbe Kuh liegen hatten - da meinte Warren, dass wäre entweder für eine Hochzeit, eine Beerdigung, oder für einen wichtigen Besuch).
Sind dann im Übrigen noch an der Stelle vorbeigefahren, wo das Monument für den Mister Williams(on) steht, der Samoa 1830 das Christentum gebracht hat (weil wohl eine Legende sagt, dass etwas vom Himmel kommen würde; ein Segelboot mit weißen Segeln sah dann wohl aus..; der Chief ist dann übergetreten - und wenn der Chief geht, dann folgen alle nach) und das Monument für den Ort der Bibelübersetzung ins Samoanische.
Dann ist Warren noch so 40-50 Minuten zum nördlichen Teil der Insel und einem zweiten (älteren) Lavafeld (Ort der 100 Dörfer) gefahren; wo wir aber nur ganz kurz von oben drüber geguckt haben. Auf dem Weg hat man dann auch direkt gesehen, wo die Insel "absackt", da geht es richtig gehend runter.
Dann zurück zum "Peapea Cave", einer "lava tube", in die man reinlaufen kann.

 
Wird natürlich auch privat (von einer Familie) betrieben und ein Mädel ist mit mir dann mit zwei Funzel-Taschenlampen reingelaufen (ich glaube, dem TÜV würden graue Haare wachsen, wenn der hier wäre..).
War auch wirklich stockfinster drin, und dann ist da noch nen Vöjelein rumgeflattert. Das war dann doch bissi spooky....

 

Da kann man ganz hinten das Mädel sehen:

Hat ganz schöne Dimensionen so eine Lavaröhre....

Haben dann noch was länger da gesessen und Lunch gegessen und uns unterhalten...
  
Dann ging es zurück, mit einem kleinen Abstecher ins Inselinnere, wo uns diese Sau mit süßen Ferkeln über den Weg gelaufen ist:
 

Haben dann noch an Lavaruinen (Saleaula Lava Field) gestoppt, wo u.a. eine Kirche der "London Missonary Society" von den Lavamassen bis auf die Außenmauern zerstört worden ist.
 
  
Hier kann man noch die Abdrücke der Dachpanelen sehen:
Und mich :):
Coole Lavaformationen:
Dort findet sich dann auch das "Virgins Grave",  an dem, der Legende nach, der Lavastrom vorbeigeflossen ist, weil in dem Grab eine Häuptlingstochter war (die Lieblingstochter, die immer für Gäste getanzt und sich um die Cava-Zeremonie (eine sehr wichtige übrigens!) gekümmert hat), die als Jungfrau zur Nonne konvertiert ist. Da sie so unschuldig war, soll die Lava an ihr vorbeigeflossen sein. Warrens Erklärung war eine einfache geologische - dort hat sich eine Gasblase aufgebaut, die dann irgendwann geplatz ist, so dass die erkaltete Lava dort aufgebrochen ist.
 

Auf dem Rückweg zum Hotel sind wir dann an Schulkindern vorbeigekommen, Warren hat gehalten und 14 (!) von denen ins Auto gepackt. Leider hab ich davon kein Foto, was mich ein bisschen ärgert, weil das echt schon ein ziemlich cooler Anblick war. Die hätten sonst 3-6 km nach Hause laufen müssen. Er hat die dann peu à peu am Straßenrand rausgelassen.
Hab mich dann zurückgelehnt und die Ausblicke genossen - hier noch ein paar Impressionen aus dem Autofenster

  

  

  


 


Bin dann gen Westkap der Insel aufgebrochen, hab etwas länger nach der ATM gesucht (nur Bares ist Wahres, meine Damen und Herren). Der Weg hat mich nochmal 2 Stunden gekostet, was ein bisschen nervig war, weil es sich doch ziemlich gezogen hat. Manchmal hat man so Tage, wo irgendwann die Bild- und Informationsaufnahmefähigkeit erreicht ist.
Bin dann an Kindern, Frauen, Männern, Schweinen, Baby-Schweinen, Hühnern und "Cricket"-spielenden Mannschaften (das ist kein Cricket, aber so was ähnliches, hab ich mir sagen lassen) und an auf der Straße laufenden Menschen vorbei gefahren - die laufen nämlich hier wirklich mitten auf der Straße. Bei dem Fahrtempo hat man aber ja auch genügend Zeit noch zur Seite zu gehen ;-). Aber alle winken immer freundlich, wenn man vorbei fährt....

CD-Aufnahme gefällig?!
So werden die Kokosnüsse transportiert:
Hier sieht man sie sitzen:

Irgendwann war ich dann bei den Falealupo Beach Fales angekommen - und hatte den "Südseetraum" vor der Nase... Das war echt so meeeeegaschön da. Kann ich jedem nur ans Herz legen. Die Fales liegen am nordwestlichen Teil der Insel und waren vor der Datumsgrenzen-Verlegung der letzte Ort, wo am Tag die Sonne unterging.... Krasse Scheiße, oder?
Da hätte ich durchaus noch ein bisschen mehr Zeit verbringen können - aber der nächste Tag war ja schon der letzte auf Savai'i.
 
Meine Beach Fale

Der Strand - der Südseetraum wird wahr....
  


 

Essen beim Sonnenuntergang - wie geil ist das denn?!
 

Und hier die Entwicklung eines wunderschönen Sonnuntergangs (sorry, da müsst ihr jetzt durch)...



Das einzige, das was genervt hat, waren zwei neuseeländische Pärchen, die abends noch am Strand saßen (gefühlt genau vor meiner fale) und getrunken und Gitarre gespielt und gesungen haben. Grundsätzlich hab ich da ja nix geben. Aber bitte nicht 2 Stunden lang. Und wie Klischee kann es bitte noch werden, wenn die Jungs sich das Herz aus der Seele mit Robbie Williams singen. Ernsthaft. Dafür bin ich echt zu alt, fürchte ich...



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