Heute Morgen bin ich also in Westport aufgebrochen. Das Wetter hatte sich zu abends (Regenschauer ueber Regenschauer) deutlich verbessert und die Sonne schien wieder (so muss das auch sein im Urlaub).Zuerst bin ich dann zur Tauranga Bay gefahren, um mir die Robbenkolonie dort anzuschauen. War natuerlich die erste, die da am heutigen Tage ueberhaupt war, was aber sehr schoen war, da man so die Atmosphaere viel ungestoerter geniessen kann.
Die Robbenbabies waren wieder so suess. Ich haette da stundenlang stehen und den Robben auf ihren Felsen zuschauen koennen (wobei die Erwachsenen natuerlich wieder faul rumgelegen haben). Leider konnte mein Zoom die nicht besonders nahe rankriegen, aber man ahnt zumindest, dass sie da sind...
Hamburg - 15.732 km
Eigentlich wollte ich dann im Bay House Cafe noch nen Kaffee trinken und den Surfern zuschauen (yeah, endlich, ich hab welche gefunden...), aber das hatte leider erst ab 11.00 Uhr auf. Bin dann also zum Cape Foulwind und bin den Weg am Leuchtturm ein wenig abspaziert. Ich bin ja ein grosser Fan von Steilkuesten, gegen die das Meer braust – bin da wohl ein wenig Bretagne-konditioniert, liebe Eltern...
Denn so ging es dann weiter. Die Westkueste und die Strecke auf der SH 6 Richtung Greymouth und darueber hinaus bieten wirklich unglaubliche Ausblicke. War und bin total begeistert und hab fast in jeder Kurve angehalten (gefuehlt zumindest, gut das off-Season ist, sonst haette das bestimmt nicht so gut geklappt jedes Mal). Toll, toll, toll.
Natuerlich duerfen die “Pancake Rocks” nicht fehlen, die versteinerten Pfannkuchenfelsen von Punakaiki. Wie diese uebereinandergeschichteten Ablagerungen von Kalksedimenten und Tonmineralien zustande kommen weiss die Wissenschaft bis heute nicht wirklich. Ein letztes gut gehuetetes Geheimnis von Mutter Natur. Aber unglaublich beeindruckend.
Nur fur dich, Isabel. Es gibt ne "Kiki"-Pflanze ;-D:
So macht Recyclen doch mal richtig Spass, wenn man mit dem Herzen dabei ist:
Von dort aus ging es weiter nach Greymouth (entlang Kueste, Kueste, Kueste), was sich eigentlich nur zum Tanken lohnt. Hab mir aber noch 4 neue CDs gekauft, da ich den Twilight-Soundtrack nun wirklich nicht mehr hoeren kann. Mal gucken, was die koennen – war im “Warehouse”- “where everybody gets a bargain”. Die Jack Johnson-CD zumindest kann schon mal was.
Naechster Stopp war Shantytown, ein wirklich sehr schoen gemachtes Freilichtmuseum, wo man sich in die Goldrauschzeit des 19. Jh und die Staedte der damaligen Zeit zurueckversetzen lassen kann. Als ich ankam, startete gerade eine Hochzeit – die Brautleute kamen gerade an, die Zeremonie selbst fand in der Original-Kirche von 1865 statt. Eigentlich ne nette Idee.
Bin dann natuerlich mit der Oldtimer-Dampflokomotivbahn gefahren. Ist doch Ehrensache. Die wird sogar noch mit Kohle betrieben.
Anschliessend war ich Gold waschen – hab sogar was am Ende in der Pfanne behalten (darf man dann mitnehmen). Waere nur wahrscheinlich ein ziemlich grottiger Goldgraeber gewesen – man braucht ziemlich viel Geduld, um das Gold aus den Steinen zu waschen.
Meine Ausbeute:
An der "Bank of New Zealand":
In Hokitika hab ich nur kurz Station gemacht, da ich sonst nicht mehr zu den Gletschern gekommen waere. Ist aber auch eine sehr niedliche Stadt, mit viel Kunst und Handwerk. Mit viel Glueck findet man auch “Greenstone” (also neuseelaendische Jade) dort am Strand.
Jetzt bin ich also am Franz Josef Gletscher. Leider ist alles wolkenverhangen, so dass ich noch nicht so richtig viel gesehen habe. Hoffe, das bessert sich morgen. Will ja auf jeden Fall noch meinen Heliflug machen – ohne den fahr ich hier nicht weg, das ist mal sicher. Der Backpacker ist auch voll nett. Schnelles Internet, und auch noch umsonst. Grossartig!
Die Wolken haben sich schon angekuendigt (man merke jedoch - ich fahre noch im Sonnenschein):
Hier noch ein kleines Video zu den Robben. Viel Spass!!!
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