Montag, 11. März 2013

The city of sails (oder sales *harrharr) ODER Auckland Tag 1 und 2

Die Woche war an sich unspektakulär - Arbeiten halt....
Am Donnerstag sind wir nach Auckland gefahren, weil uns aufgefallen ist, dass wir gar nicht mehr so lange da sind, es in Orewa nur einen Souvenirshop gibt und es ja schon komisch wäre, wenn wir da jetzt gar nicht gewesen wären, wenn wir doch schon so nah dran sind. Und natürlich müssen ja auch noch Mitbringsel (bzw. wie sich in meinem Fall herausstellte: mehr Sachen für mich) gekauft werden.
 
Zuerst sollte es aber auf Mt Eden gehen, weil man von da so schön über die Stadt gucken könnte. Allerdings hatten wir kein Navi dabei.. So wurden meine Kartenlesefähigkeiten auf die Probe gestellt. Die gar nicht so schlecht sind. Wir sind jedenfalls dann oben angekommen:
 
 

Und in der Tat kann man da ganz gut und auch weit gucken:
 

Nur nach Berlin ist's was weit (17748 km):

Geparkt haben wir am Skytower. Die 40 $-Tagesgebühr haben wir auch voll ausgeschöpft. Man muss dazu sagen, dass Auckland jetzt nicht soooo megaviel an Attraktionen zu bieten hat und auf dem Sky-Tower waren wir alle drei schonmal. Also haben Franziska und ich die Queen Street (die Einkaufsstraße zum Hafen runter) unsicher gemacht, während Pascal sich abgesetzt hat (der hat dafür keine Geduld, in jeden (und es war wirklich fast jeder) Souvenirshop zu gehen). Dieser Laden hier hatte es mir besonders angetan: http://www.fromntoz.co.nz/.
 
 

Wieder getroffen haben wir uns unten an Queen's Wharf, weil wir uns noch das neue, gestylte Hafengelände (aufgemotzt zur Rugby-Weltmeisterschaft) angucken wollten. Das ist auch wirklich cool geworden. Auch lauter nette Bars, kleine Restaurants und so. Da kann man ganz gut rumhängen und die Seele baumeln lassen. Oder lecker gebratene Shrimps essen und nen Bierchen dazu trinken. So wie wir (ok, Pascal hatte Fritten und Franziska nen Cocktail, aber sonst stimmt's). Und da da sonst nicht so viel passiert ist, lass ich lieber Bilder sprechen:
  
 

 
 

Danach mussten wir aber noch mal zum Auto, weil wir keine Lust hatten, die ganzen Sachen mit rumzuschleppen. Also wieder die Queen's Street (mit ganz, ganz kurzen Stopps ;-)) rauf.

Danach sind wir in den Albert Park und dann (ja, effizient geht anders) zurück zum Hafen um dort noch Muscheln zu essen. Letztlich sind wir in dem gleichen Laden wie letztes Jahre gelandet
   
 

 

Hier dachte ich nur, dat gibbet auch überall - ja, wenn das Licht angeht im Roxy....

War aber ein wirklich schöner Tag (ok, für die Kreditkarte vielleicht nicht so schön bzw. für mein Konto, aber da machste nix ;-)), wobei man immer wieder merkt, wie fertig man nur wegen Sonne und frischer Luft ist (sagte der Büro-Vogel)...
 
Pascal hat auch Fotos von mir, aber irgendwie haben wir's noch nicht geschafft, die zu tauschen. Insofern gibt's halt eins von ihm ;-)

Samstagmorgen sind wir dann erneut nach Auckland gefahren, mit 6 Leuten (Franziska, Pascal, Hanna mit Charlotte, Valentyna und ich) in einem Auto. Harald hat nämlich einen 7-Sitzer. Da hat man schon eher das Gefühl, dass man einen Truck steuert. Ich bin nämlich gefahren ;-). War aber kein Problem.
Erster Stopp: Pazifik-Messe in der "Cloud" (http://www.pacificshowcase.co.nz/). Valentyna wollte sich nämlich mit ihren Produkten von Fidschi eindecken. So richtig viel gab es da leider nicht zu essen, waren in erster Linie Körperpflegeprodukte (und sowas benutze ich ja nicht, also schon Seife und so, aber halt keine Creme - hach, ich rede mich hier immer mehr rein, glaub ich...). Angelacht hat mich direkt am Anfang ein superschönes Sommerkleid. Allerdings wurde dann bei näherem Hingucken klar, dass das keine Option ist. Das war nämlich ein Duplikat von dem Kleid, dass Kate (die, die mir Prinz William weggeschnappt hat) bei ihrem Besuch am anderen Ende der Welt getragen hat. Und das sollte 300 $ kosten. Nee, is klar. Aber auch die anderen (schönen) Kleider waren ziemlich teuer. Anscheinend werden die aber alle handbemalt. Insofern preislich angemessen. Jedenfalls habe ich nix gekauft (hört, hört), dafür haben sich Franziska & Valentyna eingedeckt.

 
Bei mir hat es nur für (ne Menge) Eiscreme mit Ananas in einer Ananas gereicht, wovon Pascal die Hälfte essen musste, weil das echt viel zu viel war...

 Hier noch ein kurioses Fundstück - sehr pazifisch ;-):

Haben dort dann noch kurz einem Sänger (aus ?? - hab ich vergessen...) zugehört, der aber eher so poppig und nicht traditionell gesungen hat. Das war dann ein bisschen enttäuscht. Ich war da ja schon eher mit einer stereotypisch festgefahrenen Idee, von dem, was mich da erwartet, hingefahren...
Danach sind wir dann wieder ab ins Auto und zum Pasifika Festival, wo sich an zwei Tagen die diversen pazifischen Inseln (Samoa, Tonga, Cook-Insel, Fidschi, Tuvalu, etc.) mit Aufführungen, Essen und Produkten (yeah, Souvenirs!!!) vorstellen: http://www.aucklandnz.com/pasifika.

Schlauerweise (ja, manchmal muss ich mich eben mal selbst loben) hatte ich vorher gesehen, dass es da auch ein Park & Ride hin gab, insofern mussten wir weder lange in Staus stehen, noch ewig nach einem Parkplatz suchen. Pascal war übrigens in der Stadt geblieben, weil er Donnerstag nicht genug Zeit im CD-Laden (CDs für $ 4, allerdings unsortiert) hatte. Die "darf" ich auch alle mit nach Hause nehmen, weil er sich ja auf seiner Reise durch Australien gepäcktechnisch damit nicht belasten will. Weisste Bescheid. Also waren nur noch wir "Girls" dabei. Leider gab es um den See herum ziemlich wenig Schatten, die Essensbuden waren in Teilen schon ausverkauft und an anderen hatten sich schon meterlange Schlangen gebildet. Will sagen. Gute Idee, aber Ausführung eher suboptimal. Ok, wir sind auch nie lange genug stehen gebliegen, um mal wirklich lange den Aufführungen zuzugucken.... Und es gab auch leider nur wenige Stände, bei denen man hätte was kaufen könne. Schaaaaaaaaadeee. Aber das Kleid von Kate (http://www.huffingtonpost.co.uk/2012/09/26/kate-topless-pictures-solomon-islands-royals_n_1916239.html) hat mich da schon wieder angelacht. Ich denke, dass ich auf Cook-Island doch noch in ein (ähnliches) Sommerkleid investieren werde. Aber 300 $ sind mir definitiv zu viel... Ich muss mir ja auch noch die schwarzen Perlen von Cook Island zulegen. Da muss man eben woanders Abstriche machen... ;-). Ihr seht die Urlaubs-Kaufsucht hat wieder voll durchgeschlagen.

Zu gucken gab's aber auf jeden Fall viel Interessantes und Buntes :)

Jedenfalls haben wir dann doch bei Samoa noch was zu essen gekriegt. Das Supper-Paket bestand allerdings aus Würstchen, Chicken Drumstick, Kartoffelsalat und Chop Suey. Ob das jetzt so richtig authentisch ist, man weiß es nicht. Was allerdings authentisch war, waren die gebackenen Taroblätter, gefüllt mit Kokosnusscreme. Ganz lecker. Aber ganz aufessen konnt ich's nicht. Zuviel Kokos...
  Gute Idee :)

Es war aber auf jeden Fall schon wegen Leute gucken einen Ausflug wert. Weniger Sonne hätte es allerdings getan. War einfach megaheiß... Und ein paar mehr Stände mit schönen Sachen oder Kunst und so hätte ich mir schon gewünscht. 
Am Ende haben wir uns kurz noch aus den Augen verloren, weil wir schon mal vorgegangen sind, während Hanna noch Charlotte gestillt hat. Dank Murphy's Law waren dann auch noch Franziskas und Hannas Handyakkus leer. Aber nach 10 Minuten waren wir wiedervereint. Als wir uns dann schon auf den Weg machen wollte, kam auch noch Alex (die PhD-Studentin von Valentyna) dazu. Die hatte es wegen Aufräumen und Putzen nicht früher geschafft.... Allerdings hatte ich noch meine Sachen bei uns im Auto und konnte so nicht direkt mit ihr zu ihr fahren. Bisschen umständlich, aber is halt manchmal so. Grundsätzlich merke man: Gruppen sind nicht einfach.

Die anderen haben mich dann bei Alex zu Hause abgesetzt und sind nach Hause gefahren. Pascal war auch gerade eingetroffen. Haben dann lange bei ihr im Hinterhofgarten gesessen, getrunken, gequatscht. Das war echt nett.
Was nicht so nett war, dass dort gefühlte Millionen von Stechmücken rumflogen, die es sich trotz Anti-Insektenspray nicht haben nehmen lassen, mich (aber die anderen auch, ha!) zu stechen. Jetzt sehen meine Beine (hinten und vorne) aus wie Streuselkuchen. Gezählt habe ich 40 Stiche, die hinten am Bein kann ich aber gar nicht richtig sehen. Und seit heute haben die auch angefangen zu jucken. ICH RASTE AUS!!!!!!!!
Egal, Alex hatte Pizzateig vorbereitet und dann haben wir vor dem Losgehen noch lecker Pizza gegessen. Wir sind dann mit dem Taxi runter zum Hafen und da in den von Alex angekündigten "Club", der sich allerdings als Kneipe mit Live-Musik rausstellte. War aber nett und auch ziemlich voll. Danach waren wir noch in einem Irish Pub. Letztlich waren wir aber um 2 Uhr schon wieder daheim. Werden eben auch alt. Und der Tag ist mit dem frühen Aufstehen auch immer so megalang (ja, ja, diese Ausreden, weil man voll der Abknicker ist)...

Sonntag sind wir mit dem Bus von Auckland zurück nach Orewa. Ab 15 Uhr hatten wir nämlich die ganze Bagage zum BBQ und Schwimmen eingeladen. Insgesamt (mit Kindern) waren wir dann 13 Leute. War wirklich nett. Merke allerdings: Bodyboarden mit Bikini - keine gute Idee. Trinken vor einem "Wine-Tasting": Keine gute Idee. Putzfrau am Tag BEVOR man Gäste hat zu bestellen: keine gute Idee.
Jeder (der mitmachte) hatte nämlich den Auftrag eine Weinflasche zu besorgen (3 Sorten jeweils aus NZ und Australien). So sollte festgelegt werden, ob neuseeländische Weine tatsächlich den Aussie-Weinen überlegen sind. Was ich für mich persönlich so nicht unterschreiben kann.

Diese Woche sind auch noch ein paar Aktivitäten geplant - morgen Abend kommen unsere Vermieter (die über uns wohnen) zum BBQ, am Mittwoch gehen wir mit Valentyna essen, Donnerstag und Freitag sind wir auf Waiheke (inkl. Weintasting-Tour, da Waiheke so ein Mikroklima hat, dass dort ziemlich viele verschiedene Weinsorten wachsen - insgesamt gibt's da wohl so um die 25 Weingütern - die wir natürlich nicht alle schaffen werden ;-)). Dafür wird dann eben am Wochenende gearbeitet. Und dann bricht ja auch schon die letzte Woche an... uiuiiui.... ging das schnell rum....

Sonntag, 3. März 2013

Unser Beitrag, Rugby und Pferderennen ODER "Impress with expertise", "Impress with Ignorance" und "Dress to impress"

Wie bereits angekündigt, habe ich am Donnerstag in Valentynas Klasse die "Self-Congruity-Theory" vorgestellt, auf der in Teilen unser Projekt zum "Brand Country Image-Fit" beruht. Die Idee war, erst ein wenig mit den Studis die Theorie durchzusprechen und dann anhand eines papers zu zeigen, wie man diese dann konkret in empirischen Studien anwenden kann, um dann in größerem Detail unser Projekt vorzustellen. Das hat auch wirklich gut geklappt. Die Leute haben gut mitgemacht, Fragen gestellt und waren interessiert. Ein ganz neues Gefühl :)
Aber so wie Valentyna möchte ich auch nicht unterrichten, Mo, Di und Do von 9 bis 17.00 Uhr. 3 Wochen am Stück. Puh. Ich war ja schon nach den 2 1/2 Stunden ziemlich fertig. Aber dafür hat sie sich ja dann auch schlauerweise an 4 Tagen Gastreferenten wie uns ins Boot geholt...War aber ganz interessant zu sehen, wie sie das genau macht. Und dann gab's noch ne Urkunde:
 
Was will man mehr ;-)... Und noch besser: Es gab auch einen 40 $-Giftvoucher für das benachbarte Einkaufszentrum. Yeah!!! Bisher hat es aber nur für meine Pferderennen-Haarvogelnest gereicht (siehe unten). Für was anderes konnte ich mich nicht begeistern. Pascal hat seine 40 $ komplett für CDs auf den Kopf gehauen, was letztlich nicht schlecht war, weil wir bisher noch keinen Radiosender gefunden haben, der richtig gute Lieder (auch im Sinne von aktuellen Liedern) spielt. Anyway. Jetzt haben wir auch ne gebrannte mp3-CD (wobei Pascal da ähnlich nervig ist, wie mein Bruder Tobias, der ständig weiterklickt, bis er was gefunden hat, was ihm wirklich gefällt und auch oft Lieder nicht zu Ende ausspielen lässt. AAAAAAAAAARGGGH!!!).
Jedenfalls haben wir auch ein neues Lieblingslied, was wir immer lauthals mitsingen auf dem Weg zur Arbeit: http://www.youtube.com/watch?v=cOQDsmEqVt8 (Wings von Little Mix).
 
 Ja, man muss eben auch auf die kleinen Dinge stolz sein :)

 Für Freitagabend hatte Harald Karten fürs Rugby organisiert. Wir sollten erst zu Harald kommen und dann alle gemeinsam mit seiner Riesen-Karre (mit 7 Sitzen - voll das Schiff) nach Auckland reinfahren. Alex, die deutsche phd-Studentin von Valentnya aus Waikato, wohnt mir ihrem Freund 5 Gehminuten vom Stadion weg, so dass wir dort im Hinterhof parken konnten.. Ziemlich bequem :D. Allerdings gab es dann noch einen kleinen "Zwischenfall", der dazu führte, dass Pascal vor dem Spiel keinen Burger mehr bekam und deshalb nach dem Spiel ein wenig schlechte Laune entwickelte, die sich dann auflöste, als er bei "unserem" McDonalds in Orewa (der selbst nur bis 22 Uhr aufhat; der Drive Thru aber (Kleingedruckt neben der Überschrift "Drive Thru Open 24 Hours")) noch einen Burger bekommen hat. Wobei das eeewig gedauert hat. Von wegen Fast Food.
Egal, zurück zum "Zwischenfall". Franziska war Freitag zu Hause geblieben und wir sind zur Uni gefahren. Irgendwann gegen 15 Uhr hat sie sich dann bei mir gemeldet, dass sie sich mit unserem (ultramodernen *Scherz) Wasserkocher drei Finger verbrüht habe, was hölllisch weh täte. Wir also sofort ins Auto gesprungen und nach Hause gefahren, weil sie damit zum Arzt wollte. Beim ersten Medical Centre hier war nix zu machen - nur mit Termin. Schön, wenn es einem spontan schlecht geht. Beim zweiten kam sie aber eigentlich direkt dran. Sie ist dann allerdings Freitagabend zu Hause geblieben, um die Hand zu kühlen (ohne Kühlen hat es wohl tierisch weh getan). Momentan sind auf den drei Fingern fette Brandblasen, die jetzt irgendwann aufgehen sollen... Aber weh tut es nicht mehr.
So sind Pascal und ich also alleine zum Rugby-Gucken gefahren. Das war dann aber eben alles ein wenig knapper als gedacht und daher gab's bei Harald & Valentyna noch die Reste des Fish'n'Chips-Abendessens. Natürlich war, wie zu erwarten, der Verkehr nach Auckland rein ziemlich dicht, so dass wir erst kurz vor 19 Uhr bei Alex & Rob ankamen. Allerdings hat die Zeit für ein Bier noch gereicht ;-).
 
 Das Stadion ist auch einigermaßen groß, aber so richtig viel Stimmung im Sinne von Fangesangen o.ä. kommt da auch nicht auf. Die Neuseeländer sind da eher so ein ruhiges Völkchen. Die schreiben ab und an mal. Aber das war's dann auch. Die Welle in der zweiten Halbzeit ist relativ schnell verebbt, der Harlem Shake-Song hat nur zu ein paar müden Moves geführt, und nach einem "Try" (a.k.a. Tor) reicht es für eine 1 1/2 minütige "Euphorie" mit Fahnen schwingen. Da ich aber neben Alex saß, haben wir, ganz dem Klischee entsprechend (weil wir beide ähnlich viel Ahnung hatte; wobei Alex zumindest eine TOP 3 der bestaussehendsten Rugby-Spieler bzw. All Blacks-Spieler hat - jetzt wisst ihr zumindest auf welch fachmännischem Niveau sich unsere Diskussion bewegt hat) gequatscht (über alles Mögliche) und Bier getrunken. Weswegen man eben 30 $ für ein Rugby-Spiel bezahlt (+ jeweils 8 $ für das Bier). 
Alex & Rob und ich mit Harald & seinem Sohn (Pascal übrigens sehr fasziniert vom Spiel!?!)

Und hier mal eine typische Rugy-Sequenz (übrigens, Papa, Top-Kamera!!!! Da kann man richtig weit ranzoomen und die macht trotzdem noch Super-Bilder - Danke nochmal!)
 
 
 

Und so sieht das Stadion dann aus, wenn es einen erfolgreichen "Try" gab. Ach ja, auch keine unwichtige Information. Es spielten die "Blues" (Auckland-Team) gegen die "Crusaders" (Christchurch). Es war eigentlich davon auszugehen, dass letztere gewinnen, da die die meisten All Blacks-Spieler haben. Aber so war es dann letztlich nicht. Die Blues haben die Crusaders ganz schön an die Wand gespielt (Endstand: 34:15 ; mehr Fotos unter: http://www.nzherald.co.nz/rugby/news/image.cfm?c_id=80&gal_cid=80&gallery_id=131300#10754871)
 
 Das hätte was werden können für die Crusaders (ganz nah an der Endlinie), aber (warum auch immer) haben die Blues sie gestoppt... Wobei es zwischenzeiltich so aussah, als wären die schon längst über die Linie drüber)... Man sieht - ich habe das Spiel noch nicht ganz durchdrungen...

Danach waren wir noch was länger bei Alex & Rob zu Hause und zwischenzeitlich hat sich das so angefühlt, als wären wir in ner deutschen Community gelandet, weil da auch noch Freunde mit Familien kamen, die auch im Hinterhof geparkt hatten, wo der männliche Teil Kiwi und der weibliche Teil Deutsche war. Und bei einem Paar waren auch noch Bruder + Freundin zu Besuch, so dass, als die anderen gegangen waren, die Balance sich zu "unseren Gunsten" geneigt hat. Irgendwie kurios... Finde es übrigens auch sehr faszinierend, wie gut man Kinder mit Dingen wie Spielen auf smartphones und ipads beschäftigen kann. Da ist dann völlige Konzentration und Ruhe angesagt. Merkt euch das, liebe (zukünftige) Eltern!
Die Heimfahrt war dann eben unspektakulär, weil wir Dominik noch nach Hause gebracht haben, kamen wir nicht am Wendy's vorbei, wie von Pascal geplant und deshalb musste der McDonals herhalten. Dafür haben wir uns dann gestern (Samstagabend) bei "American Idol" Wendy-Burger reingepfiffen. Mein "Avocade Bacon Supreme" war auch wirklich lecker. Und ne Offenkartoffel statt Pommes ist auch mal ne leckere Alternative...

Samstag hatten wir drei dann Karten für den "Derby Day" der "Auckland Cup Week" (http://racedays.ellerslie.co.nz/racedays-home.html). Hatten wir im Fernsehen gesehen und ich hab dann die anderen überzeugt, dass man sich das ja mal angucken könnte.
 
Eingang aus alten Startboxen:
Das war auch wirklich ein Spektakel. Alleine wegen der Leute, die da rumliefen. Aufgebrezelt, mit Hütchen. Wie man sich englische Rennen so vorstellt. Darüber hinaus, war noch Dresscode "Black & White". Da haben sich aber nicht so richtig viele dran gehalten....
In Teilen Black und Black & White....
Die weiße Blume am Kopf habe ich Stlying-Experten Pascal Bruno zu verdanken.

Wetttechnisch waren wir nicht so erfolgreich. Wann man keine Ahnung hat, kann man eine "Easy Bet" machen (siehe unten). Bei mir hätte das bedeutet, dass Totolo hätte gewinnen müssen und eines der anderen Pferde auf den Plätzen 2 und 3 hätte landen müssen. Totolo hat aber (natürlich) nicht gewonnen. 

Franziska hat dann das Racebook zu Rate genommen und wir haben erstmal (mehr oder weniger willenlos) auf Pferde (mit netten Namen) 1 $-Beträge gesetzt. Irgendwann haben wir dann (nach intensiverem Studieren des Buches) rausgefunden, was uns die ganzen weiteren Informationen sagen, und dann versucht, informierter zu tippen. Ein Tipp von Pascal (auf Nordic Knight) hätte auch fast gewonnen (wurde 2. und die Jury (oder wie das da heißt) musste wegen Einspruch relativ lange disktuieren, hat aber final nichts gebracht), aber der auf "Oh my Gosh!" (soviel zu Namenseinfluss ;-)) war ein großer Griff ins Klo (der kam als vorletzter rein).

Hier noch ein paar Eindrücke von den Rennen:
 
 
 

Wäre wahrscheinlich ganz hilfreich gewesen, wenn es jemanden gegeben hätte, der einem das mal erklärt. Aber na ja. Jedenfalls geht es bei dem ganzen Event letztlich nicht um die Rennen, sondern darum, sich schick anzuziehen, gesehen zu werden, Alkohol zu trinken und lecker zu essen. Wobei das da natürlich alles andere als günstig war. Das Spanferkel-Sandwich war auf jeden ziemlich gut :))
Gut war das bei der "Lindauer Garden Party" (für die hätte man zum Eintritt noch 35 $ drauflegen müssen) zu beobachten, die sich unter der Tribüne befand, auf der wir saßen. Da waren viele junge Leute, die sich die Rennen aber nicht wirklich angeguckt haben. Darüber hinaus sind da auch ein paar Junggesellenabschiede rumgelaufen, so dass uns auch nackte Hintern, neckische Unterhosen und Gegröle nicht erspart blieb. Je länger es dauerte, um so doller. Da kommt dann doch der Engländer im Neuseeländer durch ;-). Aber war schon sehr amüsant zu beobachten....
Jedenfalls war das mal ein richtiges Erlebnis. Und unseren schrabbeligen Nissan Sunny haben wir auch noch auf dem "Members"-Parkplatz abgestellt. Wenn schon, denn schon :)
So viel von hier.. Heute Nachmittag ist das Marketing-Department (und die Gäste) zum BBQ bei einer der Marketing-Ladies (Lauren) eingeladen. Eben hat es noch geregnet (und meine Wäsche hing draußen - juchuh!!), aber jetzt kommt die Sonne durch...