Aber so wie Valentyna möchte ich auch nicht unterrichten, Mo, Di und Do von 9 bis 17.00 Uhr. 3 Wochen am Stück. Puh. Ich war ja schon nach den 2 1/2 Stunden ziemlich fertig. Aber dafür hat sie sich ja dann auch schlauerweise an 4 Tagen Gastreferenten wie uns ins Boot geholt...War aber ganz interessant zu sehen, wie sie das genau macht. Und dann gab's noch ne Urkunde:
Jedenfalls haben wir auch ein neues Lieblingslied, was wir immer lauthals mitsingen auf dem Weg zur Arbeit: http://www.youtube.com/watch?v=cOQDsmEqVt8 (Wings von Little Mix).
Ja, man muss eben auch auf die kleinen Dinge stolz sein :)
Für Freitagabend hatte Harald Karten fürs Rugby organisiert. Wir sollten erst zu Harald kommen und dann alle gemeinsam mit seiner Riesen-Karre (mit 7 Sitzen - voll das Schiff) nach Auckland reinfahren. Alex, die deutsche phd-Studentin von Valentnya aus Waikato, wohnt mir ihrem Freund 5 Gehminuten vom Stadion weg, so dass wir dort im Hinterhof parken konnten.. Ziemlich bequem :D. Allerdings gab es dann noch einen kleinen "Zwischenfall", der dazu führte, dass Pascal vor dem Spiel keinen Burger mehr bekam und deshalb nach dem Spiel ein wenig schlechte Laune entwickelte, die sich dann auflöste, als er bei "unserem" McDonalds in Orewa (der selbst nur bis 22 Uhr aufhat; der Drive Thru aber (Kleingedruckt neben der Überschrift "Drive Thru Open 24 Hours")) noch einen Burger bekommen hat. Wobei das eeewig gedauert hat. Von wegen Fast Food.Egal, zurück zum "Zwischenfall". Franziska war Freitag zu Hause geblieben und wir sind zur Uni gefahren. Irgendwann gegen 15 Uhr hat sie sich dann bei mir gemeldet, dass sie sich mit unserem (ultramodernen *Scherz) Wasserkocher drei Finger verbrüht habe, was hölllisch weh täte. Wir also sofort ins Auto gesprungen und nach Hause gefahren, weil sie damit zum Arzt wollte. Beim ersten Medical Centre hier war nix zu machen - nur mit Termin. Schön, wenn es einem spontan schlecht geht. Beim zweiten kam sie aber eigentlich direkt dran. Sie ist dann allerdings Freitagabend zu Hause geblieben, um die Hand zu kühlen (ohne Kühlen hat es wohl tierisch weh getan). Momentan sind auf den drei Fingern fette Brandblasen, die jetzt irgendwann aufgehen sollen... Aber weh tut es nicht mehr.
So sind Pascal und ich also alleine zum Rugby-Gucken gefahren. Das war dann aber eben alles ein wenig knapper als gedacht und daher gab's bei Harald & Valentyna noch die Reste des Fish'n'Chips-Abendessens. Natürlich war, wie zu erwarten, der Verkehr nach Auckland rein ziemlich dicht, so dass wir erst kurz vor 19 Uhr bei Alex & Rob ankamen. Allerdings hat die Zeit für ein Bier noch gereicht ;-).
Alex & Rob und ich mit Harald & seinem Sohn (Pascal übrigens sehr fasziniert vom Spiel!?!)
Und hier mal eine typische Rugy-Sequenz (übrigens, Papa, Top-Kamera!!!! Da kann man richtig weit ranzoomen und die macht trotzdem noch Super-Bilder - Danke nochmal!)
Und so sieht das Stadion dann aus, wenn es einen erfolgreichen "Try" gab. Ach ja, auch keine unwichtige Information. Es spielten die "Blues" (Auckland-Team) gegen die "Crusaders" (Christchurch). Es war eigentlich davon auszugehen, dass letztere gewinnen, da die die meisten All Blacks-Spieler haben. Aber so war es dann letztlich nicht. Die Blues haben die Crusaders ganz schön an die Wand gespielt (Endstand: 34:15 ; mehr Fotos unter: http://www.nzherald.co.nz/rugby/news/image.cfm?c_id=80&gal_cid=80&gallery_id=131300#10754871)
Das hätte was werden können für die Crusaders (ganz nah an der Endlinie), aber (warum auch immer) haben die Blues sie gestoppt... Wobei es zwischenzeiltich so aussah, als wären die schon längst über die Linie drüber)... Man sieht - ich habe das Spiel noch nicht ganz durchdrungen...
Danach waren wir noch was länger bei Alex & Rob zu Hause und zwischenzeitlich hat sich das so angefühlt, als wären wir in ner deutschen Community gelandet, weil da auch noch Freunde mit Familien kamen, die auch im Hinterhof geparkt hatten, wo der männliche Teil Kiwi und der weibliche Teil Deutsche war. Und bei einem Paar waren auch noch Bruder + Freundin zu Besuch, so dass, als die anderen gegangen waren, die Balance sich zu "unseren Gunsten" geneigt hat. Irgendwie kurios... Finde es übrigens auch sehr faszinierend, wie gut man Kinder mit Dingen wie Spielen auf smartphones und ipads beschäftigen kann. Da ist dann völlige Konzentration und Ruhe angesagt. Merkt euch das, liebe (zukünftige) Eltern!
Die Heimfahrt war dann eben unspektakulär, weil wir Dominik noch nach Hause gebracht haben, kamen wir nicht am Wendy's vorbei, wie von Pascal geplant und deshalb musste der McDonals herhalten. Dafür haben wir uns dann gestern (Samstagabend) bei "American Idol" Wendy-Burger reingepfiffen. Mein "Avocade Bacon Supreme" war auch wirklich lecker. Und ne Offenkartoffel statt Pommes ist auch mal ne leckere Alternative...
Eingang aus alten Startboxen:
In Teilen Black und Black & White....
Die weiße Blume am Kopf habe ich Stlying-Experten Pascal Bruno zu verdanken.
Wetttechnisch waren wir nicht so erfolgreich. Wann man keine Ahnung hat, kann man eine "Easy Bet" machen (siehe unten). Bei mir hätte das bedeutet, dass Totolo hätte gewinnen müssen und eines der anderen Pferde auf den Plätzen 2 und 3 hätte landen müssen. Totolo hat aber (natürlich) nicht gewonnen.
Franziska hat dann das Racebook zu Rate genommen und wir haben erstmal (mehr oder weniger willenlos) auf Pferde (mit netten Namen) 1 $-Beträge gesetzt. Irgendwann haben wir dann (nach intensiverem Studieren des Buches) rausgefunden, was uns die ganzen weiteren Informationen sagen, und dann versucht, informierter zu tippen. Ein Tipp von Pascal (auf Nordic Knight) hätte auch fast gewonnen (wurde 2. und die Jury (oder wie das da heißt) musste wegen Einspruch relativ lange disktuieren, hat aber final nichts gebracht), aber der auf "Oh my Gosh!" (soviel zu Namenseinfluss ;-)) war ein großer Griff ins Klo (der kam als vorletzter rein).
Hier noch ein paar Eindrücke von den Rennen:
Wäre wahrscheinlich ganz hilfreich gewesen, wenn es jemanden gegeben hätte, der einem das mal erklärt. Aber na ja. Jedenfalls geht es bei dem ganzen Event letztlich nicht um die Rennen, sondern darum, sich schick anzuziehen, gesehen zu werden, Alkohol zu trinken und lecker zu essen. Wobei das da natürlich alles andere als günstig war. Das Spanferkel-Sandwich war auf jeden ziemlich gut :))
So viel von hier.. Heute Nachmittag ist das Marketing-Department (und die Gäste) zum BBQ bei einer der Marketing-Ladies (Lauren) eingeladen. Eben hat es noch geregnet (und meine Wäsche hing draußen - juchuh!!), aber jetzt kommt die Sonne durch...
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