Dienstag, 21. Dezember 2010

Dezember 2010

Am 2. Dezember habe ich aus Verwandtschaftsdienstgründen "Eine kurze (theoretische) Einführung in die Markenpolitik" im Rahmen des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft in Bitburg gehalten. Die Schätzelein-Mama hat mich begleitet, d.h. gefahren, da da ja langsam das Winterchaos (übrigens: ICH KANN ES NICHT MEHR HÖREN - KÖNNT IHR BITTE AUFHÖREN ÜBERS WETTER UND DEN SCHNEE UND DAS CHAOS ZU SPRECHEN. WIR WISSEN ES! ES IST DEZEMBER. DA SCHNEIT ES NUN MAL. FINDET EUCH DAMIT AB - so, das tat gut) anfing. Daher waren wir auch fast 2 Stunden zu früh - gut, aber wir waren eben auch angekommen. Den Vortrag hab ich wohl ganz ok gemeistert - mein Cousin meinte, ich wäre die bessere von beiden (der andere war ein Praktiker der Bitburger Brauerei) gewesen. Hehe. Facebook-"I like". Mama hat mich dann auch sicher wieder zurückgebracht und ich habe noch den Rest von der Feuerzangenbowle sehen können (u.a. der legendäre Satz: Bah, wat habt ihr für nen fiesen Charakter - http://www.youtube.com/watch?v=Iiyu9SeNTuA, bei 4:58). Großartig. Immer wieder gerne gesehen. Leider wird das in der Uni im Hörsaal gar nicht mehr angeboten, wirklich schade, das war damals zu unsere Zeit (mein Gott, das hört sich an als wäre das Jahrzehnte her) immer ein echtes Highlight. Und Caro hat da auch schonmal ne Lampe gewonnen. Wat willste mehr?!
Freitagabend waren Vera, Christoph, Jens & ich auf der Nachtwächterführung (dank Groupon) durch das nächtliche (und schweinekalte) Köln. Vorher allerdings haben wir noch die Weihnachtsmärkte auf dem Heumarkt und dem Alter Markt abgeklappert, bevor wir auf dem "Bio-Weihnachtsmarkt" am Dom gelandet sind. So richtig gemütlich ist der wirklich nicht. Aber der Bio-Glühwein war lecker :)
Etwas angefroren ging es dann los - leider haben wir nicht sooo viel Neues erfahren, insbesondere Christoph und ich sind ja schön stadtführungserprobt. Wobei, die grausamen Geschichten (z.B. woher das Mahnmal mit den 3 rosanen Dreiecken an der Hohenzollerbrücke kommt (unglaublich, so was Grausames hab ich schon lange nicht mehr gehört), wozu die Bastei genutzt wurde, oder was im Zuge der Ausgrabungen am Rathaus im ehemaligen jüdischen Viertel alles noch in völlig intaktem Zustand gefunden hat) waren mir tatsächlich neu. Auch auf welche feige Tradition die "Roten Funken" zurückgehen :)
Die Idee, auf der Hälfte der Tour noch einmal einzukehren, war im Grundsatz keine schlechte, aber das Zurück in die Kälte dann nur noch schlechter. Die Tour ging wirklich lang. Um viertel vor eins war dann Schluss. Da wär auch nicht mehr viel gegangen.

Am nächsten Morgen ging's direkt nach Berlin - war ziemlich früh. Deshalb hab ich mir wahrscheinlich auch ein Brötchen für 2,20 Euro gekauft und vergessen, es mitzunehmen. Natürlich bin ich nicht mehr zurückgelaufen, hab mich aber quasi die Zeit der Zugfahrt (in der ich wach war *lach) darüber geärgert. Natürlich hab ich dann den Bus zu Johanna um 3 Minuten verpasst, weil ich mir ein (Ersatz-)Brötchen gekauft hab. Ja, wenn der Tag dann schon beschissen anfängt.
Bei Johanna wurde ich aber direkt mit lecker Brötchen beglückt. Nach einem kleinen Spaziergang durch den winterlichen Park, inklusive abwechselndem Schultertragen (Mann, der Kleine ist ganz schön schwer - und hat es auch voll drauf, sich tragen zu lassen), sind Johanna  und ich Richtung Deutsches Theater, denn Theater ist in Berlin immer Pflichtprogramm. Bevor es losging gab's noch lecker Kartoffelsüppchen und Glühwein in einem ganz kleinen Café/Bistro gegenüber des Friedrichstadtpalasts. Sehr empfehlenswert.
Der Sommernachtstraum war wirklich ganz gut inszeniert. Allerdings ein bisschen viel Nacktheit zwischendurch. Ich frag mich, warum man in den letzten Jahren immer mindestens einmal eine/n Nackte/n auf die Bühne stellen muss. Muss nicht unbedingt sein, jetzt von meiner Warte aus. Ansonsten sehr schöne Körperbeherrschung - fast balletähnlich, sehr schöne Bezüge zur Moderne. Und das Bühnenbild: Sehr großartig. Quasi ein Glaskubus, durch den man die Geschichte sehen kann. Und die Rahmenhandlung mit den Fensterputzern, die quasi hinter dem Glas ihr Leben leben und ihre Geschichte erzählen, war zwar in Teilen plakativ, aber eine gute Idee.
Danach noch leckeres und supergünstiges Sushi auf der Friedrichstraße, lustigen Beobachtungen beim "Pizza-Strich" und ab nach Hause...

Den Sonntag haben wir relativ entspannt verbracht. Schön frühstücken, Turm bauen, noch mal kurz Mittagsschlaf (ich passe mich da durchaus den Gegebenheiten an), dann Plätzchenbacken. Der Lebkuchenteig war nicht so gut ausstechmäßig zu gebrauchen wie gedacht, da sind wir dann kurzerhand auf Törtchenpapier umgestiegen. Ansonsten sind uns die drei Plätzchenarten alles in allem doch ganz gut gelungen.
 
 Foto made by M. (2 Jahre) - der wird bestimmt mal ein ganz großer Fotograf

Plätzchenbacken am Sonntag
 

Dann sind wir nochmal kurz Richtung Alex und Alexa gegangen, weil ich noch auf der Suche nach einem Geschenk war, das ich natürlich nicht gefunden habe. Mann, war da was los. Verkaufsoffener Sonntag eben. Und den Kinderwagen auf dem Rückweg durch den Schnee zu bugsieren war auch nicht gerade ein Zuckerschlecken.
Trotz Rückschlägen hinsichtlich der Attraktivität von Kartoffeln gegenüber Wurstbrot und Flurbewässerung, haben wir es doch geschafft, gemeinsam mit Christian, den Kölner Tatort zu gucken. Na ja, eigentlich spielte der nur gefühlte 5 Minuten in Köln, den Rest dann im Bergischen. Und so richtig gut fand ich den auch nicht. Aber wat willste maachen, wie der Kölsche so sagt. [Dafür war der aus München (vom 19.12.) richtig, richtig gut.]

Ganz besonders toll finde ich übrigens Maksims Komplimente:
Was ist die Kristina?
Eine heiße Biene.
Was ist die Mama?
Nein, heiße Biene.
*lach

Montag bin ich ein wenig durch die Stadt gewandert. Hier ein paar Eindrücke:




   


Ja, ich gebe es zu, bin ein Ampelmännchen-Fan


Lustig

Mein Alternativplan, wenn das mit der Promotion nicht klappt
Johanna hab ich dann noch zum Mittagessen in Kreuzberg getroffen, weil sie dort arbeitet und wir waren noch lecker Thai essen. Das liebe ich ja an Berlin. Das Essen ist so wunderbar günstig. Den Rest der Zeit hab ich (irgendwie, ich kann es mir auch nicht erklären, die Zeit raste wie verrückt) auf der Bergemannstraße verbracht, wo ich in den vielen Spökes-Läden mal wieder viel zu viel Geld gelassen habe. Da darf man mich echt nicht alleine hinschicken. Dafür bin ich jetzt (nach einer Odysee zu einem (dann doch nicht gefundenen) Sparkassen-Automaten - warum haben die auch kein EC-Cash???) stolze Besitzerin eines (wegen meiner Bemühungen dann auch rabattierten) "Is mir egal, ich lass das jetzt so"-T-Shirts :)
Den Weg zurück nach Friedrichshain hab ich dann auch ein wenig unterschätzt, aber ich kam dann doch einigermaßen pünktlich. Christian & Sohnemann haben mich dann sogar noch bis zum Zug begleitet und mir mit den obligatorischen weißen Abschiedstaschentüchern zugewunken (und dass obwohl der Zug ziemlich lange stand und stand und stand, bevor er dann endlich losfuhr). Das war sehr nett. Jetzt wäre es nur noch  schön, wenn jemand da wäre, wenn man nach Hause kommt. Oder jemand einen abholt. Beim Rosenstrauß zum Empfang würde ich ja Abstriche machen ;-). Alles in allem wieder ein sehr schönes Wochenende. Nächstes Jahr natürlich wieder!

Die nächste Woche brachte: Eine Klausur mit 180 Teilnehmern (die wir jetzt noch korrigieren müssen - dislike), Harry Potter - letzter Teil, Teil 1 (doch ein paar Tränchen verdrückt, aber sehr guter Film, macht Lust auf mehr) und Weihnachtsmarktbesuch mit Flur (+ Irish Pub ohne die Hälfte hinter der Glastür). Seitdem sind wir Fans der "Flöckchen" (bzw. der "Flocken" wie die Kollegen das so charmant formulierten). Aber man sehe selbst: So ähnlich sah die Performance aus. Das Lied vom www.hiiljemann.de ging mir aber auch eine ganze Zeit nicht aus dem Kopf - sehr zum Leidwesen der Kollegen, denke ich.


Ganz neue Tassen haben die auch am Rudolfplatz. Da wird aus zweien die Hahnentorburg. Schee!!!

Das nächste Wochenende stand ganz im Zeichen von Annika & Chris' Hochzeit im Sauerland (da war wieder Carolin Columna im Einsatz - insofern werden Fotos nachgereicht; vielleicht :)). Ich hatte mich ja angeboten zu fahren, was auch erstmal kein Problem war. Maria am Bahnhof eingeladen, Auto bei Ute abgestellt. Ute (nach "3 Minuten" - ja, ok, ich war zu früh) eingestiegen, ich versuche den Wagen zu starten. Ging nicht. Neuer Versuch. Ging wieder nicht. Tolle Wolle. Is mir die Karre verreckt. Und das zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Denn um 11 Uhr mussten wir auf Burg Bilstein sein. Natürlich hatte ich mich VOR Utes Garage gestellt, insofern musste also erstmal mein Auto weggeschoben werden (mal direkt auf die Straße), Ute musste ihr Auto rausfahren. Und das alles auf hohen Hacken (ja, sogar Maria). Und ich ohne Servolenkung am Steuer. Aber: Es ist alles gut gegangen. Insbesondere weil Ute noch zwei Möbelpacker aquiriert hat, die dann den schweren Golf in die Garage geschoben haben. Die drei Kfz-Mechaniker(innen) der Familie Klein (Achtung, Ironie!!) wussten natürlich direkt, woran es liegt (die Batterie!!), aber konnten auf dem Weg nach Erfurt an der Situation auch nix ändern. Wir also mit der Emma gen Sauerland gedüst und trotzdem noch um viertel vor elf angekommen. Annika liefen da schon die Tränen. Das hörte dann bis nach der Trauung auch gar nicht mehr auf. Bei den anderen 3 hab ich auch das ein oder andere nasse Auge gesehen... Schön war auch, dass die Mutter von Annikas Trauzeugin die Standesbeamtin war, was dem Ganzen eine sehr persönliche Note gegeben hat.
Ansonsten: Versengte Haaren der Trauzeugin, eine nicht definierbaren Schaummelone im Trauzimmer, kuriose Anmachversuche der LARPer (skurilles Volk; die hauen auch ganz schön aufeinander ein, Mann o Mann). Aber: Ja-Wort gegeben. Alles noch mal jot jejange.

Danach gab es einen Empfang und lecker (rotes) Süppchen (yammi) bevor wir uns noch mal kurz aufs Ohr gelegt haben. Die ganzen Feierlichkeiten fanden auf Heinemann's Hof statt, was insofern für uns optimal war, da wir als Schlafgelegenheit dort eine Ferienwohnung gebucht hatten (übrigens für Familien mit kleineren Kindern absolut zu empfehlen - die Wohnungen sind superschön!). Ab halb sechs ging's dann in einer umgebauten Scheune weiter - gut bürgerliches, leckeres Essen (Gulasch + Klöße + Rotkohl, Kassler + Pürree + Sauerkraut), viele Runden Ramazotti (am Ende nur noch ohne Eis und Zitrone), viele Male "Raise your glass" (Ein Teekesselchen, ein Teekesselchen), ein lustiger Nikolaus, eine sehr amüsante Duschszene, ein Spiel mit Komplimenten für Utes Waden und Augen (die waren es doch, oder?), alles in allem eine sehr, sehr schöne Party!
Annika hatte uns dann für den nächsten Morgen 10 Uhr als Frühstückszeit gesagt. Tja, es war allerdings 9.30 Uhr - und wir durften uns dazu ein paar Sprüche anhören ("Ja, die Spätaufsteher...", Caros Grummel-Kommentar dazu: "Ja, die Frühzubettgeher..."). Danach sind wir dann relativ schnell gen Heimat gedüst, so richtig fit war aber keiner von uns. Insofern fand unsere Dreier-Mädelsbescherung auch mehr im Liegen auf dem Sofa statt (mit "Er steht einfach nicht auf dich" (eher so lala, der Film), Thai, Geschenkeschnitzeljagd, der Chance auf die Million, quasi "Gilmore Girls im Glück"). Zwischendurch ist noch die WW-ADAC-Schnelleingreifhilfstruppe H&I angereist, um die Batterie auszutauschen, was mit dem richtigen Werkzeug gar nicht so kompliziert ist (und ja, danach funktionierte der Wagen, es war wohl dann doch die Batterie - Aussage der Werkstatt: "Nach 4 Jahren ist die eben hin" - AHA). Auf jeden Fall ein tolles Wochenende mit Freunden - nur ganz schön anstrengend...

Und so ging es dann eigentlich weiter:
Babysitten bei Barbara (ha, 3x B, ich bin b(!)egeistert), Weihnachtsmarkt mit den Plussi-Studierenden, dann noch Pizza und Bier bei mir (ha, das reimt sich) und Geburtstagsfeier bei Steffi mit Melissengeist (ob die Reimemania da eventuell herkommt, man weiß es nicht..). Die Weihnachtsfeier mit dem Lehrstuhl fand während des "Schneesturms" (angekündigt, und dann - wie immer - nicht eingetroffen) statt. Zuerst hatten wir eine Stadtführung ("Reingefallen - Köln und seine Mythen") - leider war unsere Ratequote der ersponnenen (sagt man das so?) gegenüber den richtigen Geschichten eher unterdurchschnittlich [z.B. zum "Hofbräuhaus" Früh und der holländischen Königin Juliana, der engen Freundschaft von Wallraf und Richartz, dem "Pferde"Ring Napoleons im Dom, dem spektakulären (und für die Kölner Strafverfolgung nicht gerade rühmlichen - "äh, Raub im Dom, dafür sind wir nicht zuständig") Domschatzraub in den Siebzigern, den Roncalli-Platz, der Geschichte mit dem Löwen am Rathaus über Kardinal Frings und dem Karnevalsbrunnen].
 Noch einmal gemeinsam - nun habe ich das Büro ganz für mich alleine (oder: wurde verlassen...)

Danach ging's ins Unkelbach
    

und nachdem das dann zu hatte, auf "einen" Absacker gegenüber in den Klettenberghof... Das war damit der erste der drei Tage, wo ich um drei im Bett war.. (jetzt könnt ihr euch auch ungefähr vorstellen, wie tief meine Augenringe sind - ohne Schlaf bin ich halt eben nur ein halber Mensch....



Freitag dann Ente-Essen mit der Jungs-Kochrunde. Die war vielleicht lecker. Schädel, ich kann nur sagen, Chapeau! Aber auch die Klößeanzahl des Herrn R. aus K. lässt einen doch mit den Ohren schlackern. Dies war dann auch ein weiterer Tag mit Problemen im Nahverkehr (ok, nein, die KVB kann nix dafür, wenn ich in die falsche Bahn einsteige - da gilt wider, wer lesen kann, ist klar im Vorteil)  - ich wundere mich allerdings immer wieder, wie man Mitte Dezember vom Winter derart überrascht sein kann - und das jedes Jahr. Aber ich wollte ja nicht übers Wetter reden. Da aber auch keine Taxen mehr fuhren (weil eben jetzt alle Kölner Taxi fahren, weil eben die KVB nicht fährt), sind wir zur Wahlparty gelaufen, wo uns die unglückselige Nachricht erreichte, dass es dieses Jahr wohl für einen linken AStA reicht. Und das wegen 11 Stimmen. Zum K.... Das sind alles solche Vollidioten. Na ja, aber gut, was willste machen. Interessant war, dass nicht nur von den "Unabs" ein paar "Alte" den Weg in die Mensa gefunden hatten, sondern auch ein paar dieser Exemplare von anderen Hochschulgruppen da waren...

Samstag erst Klausuren korrigieren (don't like), dann UNABS-Weihnachtsfeier, bei der die JHV deutlich länger dauerte als sonst, so dass ich eigentlich direkt nach der Sitzung wieder gehen konnte. Dann "Weihnachtsfeier mit Freunden" in Nippes: Erst im Goldenen Kappes dann und im Bluemoon. Das war wirklich sehr schön. Ob ich die Wette mit Herrn Klein bezüglich des Kölner Doms gewinne, weiß ich allerdings noch nicht.


Was war ich dann froh, als es Sonntag hieß: Einfach nur ausruhen!!! Das war ein Riesenhighlight.

Weihnachten op Kölsch


Was sonst noch so? Weihnachtsmarkt mit Vera, mit anschließendem Lumumba und Eheringbegutachtung bei Vera mit Caro (allerdings will mein neuer Armbandfrosch immer noch nicht zum Prinzen werden, egal wie oft ich den abknutsche). Weihnachtsmarkt mit Rüdi und Christoph - erstmal mit Bio-Glühwein im Stadtgarten und danach auf dem Rudolfplatz. Der Bio-Glühwein hat mich doch ein wenig zurückgeworfen. Seltsam (kopfschüttel).

Am nächsten Tag hab ich Tobi am Flughafen abgeholt. Der war natürlich deutlich zu spät, aber damit nicht der einzige. Mann, da haben sich ja Wiedersehensszenen abgespielt, da haben wirklich unglaublich viele Leute gewartet. Überlege vielleicht mal da ein paar Stunden als Zuschauer zu verbringen.... Zumindest musste ich nicht noch einmal 4,50 Euro (!!!!!) für eine Parkstunde drauflegen. 3 Minuten vor Ablauf haben wir das Parkhaus verlassen (ok, völlig unprofessionell mit Aussteigen müssen, aber he, passiert).

Zu Hause erwartete uns ganz schön viel Schnee (aber damit kann man ja grad gar nicht punkten, weil es überall so aussieht, trotzdem gibt's ein Bildchen):

Natürlich "durfte" ich auch wieder den Baum schmücken (nachdem ich beim Frisör gewesen bin und mir da unglaublich oberflächliches und hirnloses elitäres Geschwätz von meiner Stuhlnachbarin anhören musste).

Vorher
  

Nachher

Abends bin ich auf dem 30. Geburtstag einer meiner Jahrgangskollegen hängen geblieben. Oh je, und das am Abend vor/Tag des Heiligen Abends. Nachdem sich der Aufruhr gelegt hatte, habe ich es noch in die Kirche geschafft, wobei ich sagen muss, dass das Niveau der Predigt des letzten Jahres sich tatsächlich noch unterbieten lässt. Beeindruckend. 
Der restliche Abend folgte dann dem üblichen Rhythmus: Bescherung, lecker Fondue, Kartenspielen (wobei ich nur ein Doppelkopf-Spiel verloren habe), Köln-Spiel spielen (was zweimal Tobi gewonnen hat, obwohl der sich mal so gar nicht auskennt).

Hier übrigens noch die Weihnachtsgeschichte in digital: http://www.youtube.com/watch?v=vZrf0PbAGSk. Eigentlich ganz lustig...

Am 1. Weihnachtstag hab ich einen Gutschein von Mama fürs Fitnessstudio (! was will sie mir wohl sagen?! ;-)) eingelöst. Mit Trainerstunde bzw. Erstellen des Plans für den Trainingszirkel. Aber vor den Schweiß hat der liebe Gott erstmal die Körperfettwaage gesetzt. Gar nicht gut. Zumindest weiß ich jetzt, dass mein Fett nicht um meine Organe sitzt (was gut ist). Gut, die Röllesjer hatte ich auch vorher schon von ganz alleine identifiziert. Jedenfalls bin ich laut Auswertung "fettleibig" (aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah) und mein Stoffwechselalter beträgt 43. Ganz toll. Einen erstmal völlig runterziehen, um dann jeden kleinen Trainingserfolg feiern zu können - das scheint mir doch ein ganz perfider Marketingtrick :D
Aber ich muss sagen, der Trainingszirkel (bei dem sich auf Grund der auf einer Chipkarte gespeicherten Trainingsdaten die Geräte alle selbst einstellen, also völlig ohne eigenen Aufwand) macht schon Spaß. Schade, dass in Köln das Studio in Porz ist...
Nachmittags kam traditionellerweise die Kölner Verwandtschaft und das Onkelchen und es wurde noch einmal beschert und geschlemmt. Like :)
Der 2. Weihnachtstag war ganz entspannt - endlich mal wieder in Ruhe ein Buch leben, dann mit den Eltern gen Köln gefahren, bei Steffi lecker gegessen und Zeit verbracht. Das war sehr schön. Leider musste ich schon früher los - ihr könnt euch denken: Der Schnee.. Ja, der is es grad immer Schuld. Aber ich muss sagen, die Rutscherei hier rund ums Zuhause ist auch nur zeitweise amüsant... Dann bin ich da auch noch auf der Treppe ausgerutscht und hab mir den Arm aufgeschlagen, inklusiver fetter blauer Flecke an Arm und Hintern. Ja, wem sollte das auch sonst passieren als dem Tollpatsch-Kind im Tollpatsch-Modus.

Ansonsten: Patenkind besucht, was gerade seiner Mutter den Schlaf raubt. Ts, ts, ts, das fängt ja gut an. Johanna + Familie besucht. Mein 1+2+3-Lastwagen kam ganz gut an, glaub ich (danke nochmal, Ralph, für den Tipp!).

Silvester haben wir dann ganz gediegen gefeiert - also gediegen mit Dinner for One (younger than ever, younger than ever - sugar in the morning!!!), Raclette (ja, man meint immer, Raclette wäre ein gute Grundlage, isses aber gar nicht, weil man nach 3 Pfännchen auf Grund der Kartoffeln und des Käses immer schon pappensatt ist, und die Grundlage dann doch nicht so viel) und viel Alkohol. Die Böllerei (man hatte den Eindruck, der ganze Wilhelmsplatz in Nippes würde in die Luft gesprengt, zumindest vom Lärmpegel her), die Partyhütchen und die ausgekramte 94er-Best-of-Bravo-Hits (inkl. Dance-Session) haben wir auch gut überstanden. Hier ein paar Eindrücke:
 Sane procedure as every year....

Raclette-Wahnsinn
 
Hütchen-Wahnsinn:
 
 


Darf natürlich im alten/neuen Jahr nicht fehlen: Der Party-Arm!!!!
 

 Keine 90er-CD mehr in Sicht....

Und dann noch meinen (quasi letzten) Senf zu diesem Jahr. Kann nur besser werden. Haut rein, Freunde. So jung kommen wir nimmer zusammen. Ich wünsche ein frohes, gesegnetes, glückliches, fröhliches, gesundes, ereignisreiches, wunderbares neues Jahr!!!



ES IST DAS LEBEN, DAS MAN LEBT, WAS ZÄHLT, NICHT DAS, WAS HÄTTE SEIN KÖNNEN.

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