Dienstag, 31. August 2010

August 2010

Nur kurz zur Info: Eigentlich sollten viele Fotos nebeneinander sein, statt untereinander, so sieht es jedenfalls hier im Entwurf aus. Das zeigt er dann aber nicht mehr an, der blöde Blog-Mann. Also, stellt es euch einfach vor ;-)

Der August war (auf Grund nichtsommerlichen Wetters) Kinomonat und Beginn meiner diversen Reisetätigkeiten.

Erst einmal zur Kinokritik:
Natürlich waren wir Mädels im dritten Teil der Twilight-Saga (Eclipse) - die beiden anderen Filme hatten wir uns am Freitag vorher gegeben. Trotz deutlich längerer Szenen, in denen Jakob mit nackten Oberkörper zu sehen ist (Yammi!), kann ich mich immer noch nicht eindeutig für "Team Jakob" oder "Team Edward" entscheiden. Gegen letzteren spricht der Körperbau, aber die Liebeserklärungen sind einfach mal allererste Sahne. Na ja, wir haben uns dann auf "Team Charly" (den Vater) geeinigt :). Jedenfalls haben wir nun auch Vera überzeugt, die sich nun zumindest den 4. Teil als Buch kaufen will (obwohl der dritte halt einfach (zum Lesen) der Beste war). Ja, ich hör ja schon auf mit der Teenieschärmerei.
Mit Christoph ging's dann in das Finale der Millenium-Trilogie (Vergebung), die relativ nah am Buch inszeniert war, nur (glaub ich) ziemlich schwer für diejenigen zu verstehen gewesen ist, die das nicht gelesen haben. Daran lag es wahrscheinlich auch, dass das Teenie-Pärchen neben mir nicht mehr die Zungen auseinander bekam. Da lag mir doch echt ein "Ey, habt ihr kein Zuhause?!" auf den Lippen. Diese Geräuschkulisse kann echt nervig sein. Da wir auch noch in der Spätvorstellung waren (und vorher beim Italiener so geschlemmt hatten), musste ich schon mit dem Augenzufallen kämpfen. Das erforderte demnach schon meine vollste Aufmerksamkeit. Da kann ich so was wirklich nicht gebrauchen. Mal abgesehen davon, dass.... Nein, lassen wir das.
The Blind Side im Open Air-Kino war wirklich schön. Ein "Alles wird gut"-Film. Was will man mehr. Und die Atmosphäre am Rheinauhaufen ist auch sehr angenehm. Wenn es dann auch gegen Ende des Films doch etwas kühler werden kann.
Das A-Team war wie erwartet. Coole Actionszenen, coole Sprüche. Dass der Dom jetzt in Frankfurt steht, darüber kann man ja einfach mal getrost hinwegsehen.
Bei Salt wurden wir Zeuge der nächsten weiblichen Angelina Bourne. Aber wirklich nicht schlecht der Film - wenn auch ziemlich vorhersehbar. Aber das macht ja nichts. Bisschen kalter Krieg schadet auch nie. Und schwuppidiwupp schon ist die Filmmischung fertig.





GROßE VERSPRECHUNGEN oder HÜBSCHE PULLOVER sehen anders aus

Wir hatten Pascal so lange damit genervt, eine Einweihungsparty für uns zu schmeißen, dass er irgendwann mal einen Termin festgelegt hat. Und da war er nur und musste Getränke und Essen organisieren. Auf Wraps hatte ich ihn dann schnell eingenordet und trotz diverser Überzeugungsversuche seitens der männlichen Kollegen hat er sich erfolgreich gegen Faßbier gewehrt (was 1. von vorneherein voll die Schnapsidee (woahahahah - ein Wortspiel) gewesen ist, weil viel zu viel Organisationsaufwand und 2. nach der Zusammenzählung des Gesamtbieraufkommens auch voll die Verschwendung gewesen wäre).
Leider hatte ich mal wieder etwas zu sehr die Klappe aufgerissen, weil ich der Überzeugung gewesen war, dass Klein-Bruno eigentlich nicht wirklich was verträgt. Gut, da ich aber eh nicht in der Stimmung war, hatte sich das mit dem Contest erledigt - ich durfte mir dazu nur die hämischen Kommentare (zu Recht) anhören. Dafür hatte ich aber auf Grund meiner äußerst großzügigen Einkaufshilfe noch einen Stein im Brett :D


Ich musste tatsächlich für die Fotos den Pullover ausziehen - Pfff, sooo schlecht sieht der doch gar nicht aus :D
 

Pascal der Oberchecker - mit den Lehrstuhlladies (weisste Bescheid)


Anyway, der schöne Pullover auf den Fotos ist übrigens NICHT meiner. Den hat mir Pascal geliehen, weil mir irgendwie ein wenig frisch war. Erinnerte mich allerdings fatal an so einiges, was so in meiner Kindheit/Jugendphase in meinem Klamottenschrank rumgeflogen ist. Gut, kommt alles wieder, ne?!

An dem Wochenende hab ich mich noch mit Steffi getroffen, Unterkunft für den Gardasee auswählen und lecker im P-Hof essen, hab dann noch kurz bei meinem Cousin Justin auf der Geburtstagsvorglühparty vorbeigeguckt (oh Mann, ist das ein Krampf, wenn man sich in der eigenen Stadt nicht auskennt und wenn man versucht, auf einer Party, auf der man keinen kennt, mit den 8-10 Jahren jüngeren Menschen ins Gespräch zu kommen). Vorher hat mich Vera auch noch auf dem Fahrrad erwischt und mir freudig mitgeteilt, dass sie verlobt ist. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!! Natürlich bedeutet das, dass der nächste Einschlag sich genähert hat. Tja, selber erwischt werd ich in den nächsten, sagen wir, 2-10 Jahren sicherlich nicht. Von daher: Macht euch keine Sorgen :D

Der Sonntag war dann fürs Speeddating reserviert. Ja, richtig gehört. Mind 7 Männer für 7 Minuten (www.speeddating.de). Meine Kollegin Feriha hatte ja einen meiner Konferenz-Laptopüberwachungsslots übernommen, damit ich das Spiel Deutschland-Serbien (ja, hätte ich gewusst, wie grottig das werden würde, hätte ich mich dazu ja nicht breitschlagen lassen) gucken konnte. Der Gegendeal dazu war, dass ich mit ihr zum Speeddating gehe. Tolle Wolle. Da saß ich nun im Alex, erstmal sehr lange ohne den Begrüßungs-Prosecco, obwohl man den durchaus schon mal gebraucht hätte. Der erste war schon der Knaller. Völlig verkatert von einer Hochzeit am Vortag, arbeitet in Luxemburg und voll der Checker. Der nächste war Controller. Ein richtiger Klischee-Controller. Alter Falter. Immer nur genickt und gegrinst und voll seltsame Kommentare abgegeben à la "Ach was, das klingt ja interessant". Ui, Freak. Der nächste hatte ein Haus im Grünen, wo er DIY handwerkt. Das war auch mal ein Poser. Der nächste war sehr nett. Hätte man durchaus mal in Betracht ziehen können (wenn man sein Herz nicht (total dämlicherweise!) schon an jemand anderen gebunden hätte, der es mal überhaupt nicht verdient). Ansonsten noch dabei: ein relativ alter Gutachter (langweilig!!!), noch ein Controller (scheint wohl ne Berufskrankheit zu sein, wobei der eigentlich ganz nett war (nett, ne!?), aber aus Düsseldorf kam (no go-Kriterium :D), ein ABSOLUTER Freak, der "was mit Video macht" (uhuhu, gruuuuselig),  ein mega-nervöser Typ auf der Suche nach einer Reisepartnerin und ein geschiedener Ende 30jähriger Raucher, der nicht so viel auf dem Kasten hat. Summa summarum - ein voller Erfolg. Nee, mal ehrlich. 4 von 9 waren Freaks, der Rest wirklich ganz nett (also konnte man sich einigermaßen gut unterhalten) und 2 mit denen man sich hätte verabreden können. Zumindest kann ich sagen, ich hätte es mal gemacht (10 Punkte aufs Erfahrungskonto). Muss ich aber nicht unbedingt nochmal machen.

Caros Geburtstag war - wie immer - feuchtfröhlich. Obwohl ich Caro beim Spirituosenkauf zumindest ein wenig gebremst hatte (was nicht verhinderte, dass ihr Vorrat im Zimmer trotzdem gestiegen ist), war ich bei der Essensverarbeitung nicht mehr dabei. Daher gab es wie immer suuuuuuuuperleckeres Buffet (aber natürlich zu viel) und suuuuuuuuuuperleckeren Tequila Sunrise. (Danke, du bist die Beste!) Es war auf jeden Fall wieder ne supercoole Party! Und beim nächsten Mal wieder mit Motto. Da bin ich ja mal gespannt :)

=== Fotos folgen, wenn ich die bekomme ===


Im Rahmen der Forschungsprojekt von Pascal und mir stand ein 1 1/2 Tages-Arbeitstreffen in Maastricht auf dem Programm. Hätte ich mal früher gewusst, wie schnell man von Köln aus da ist (1 Std. mit dem Auto), wäre ich da schon mal eher hingefahren. Ist voll die gemütliche Stadt, viele Plätze zum Draußensitzen. Kann ich nur empfehlen.

Und: Endlich hatte ich ein Doppelbett mit meinem "Forschungsfreund" (hehe) Pascal. Im Hotel Les Charmes. Kann ich auch nur empfehlen.


Sieht schwer verwuselt aus, das Bett - sieht aber nur so aus ):

Die Universität
Lehrprinzip der Universität Maastricht ist übrigens das Lernen in Kleingruppen. Daher gibt es keine Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen. Eigentlich ne coole Sache. Kein Wunder, dass hier viele Deutsche studieren. Die Ausstattung ist auch super - modern, funktional. Hätte ich Kinder, würde ich die vielleicht zum Studieren auch dahin schicken.
Gegenüber auch leckerer Selbstzusammenstell-Panini-Laden. Da könnt ich mich ja reinlegen. Ihr wisst ja - Essen macht mich glücklich!



Ein kleiner Stadrundgang  
(nach intensivem Arbeiten - nicht, dass hier der falsche Eindruck entsteht, gelle)
(Kiwis... no worries.. Love it!!)

                                           Kunst am Bau
Entlang der alten Stadtmauer (also eine davon - denn Maastricht hat auf Grund der Belagerungen durch diverse Nationalitätsgruppen mehrere Stadtbefestigungen gebaut)



 




Am Abend haben wir mit Valentyna & Harald noch draußen lecker gegessen. Die Vorspeisenplatte à la hollandaise war wirklich gut. Ich hatte danach lecker Lammkeulchen (hmh, irgendwie fällt mir auf, dass ich tatsächlich wiederholt über Essen spreche... Gut, wenn man sonst keine anderen Freuden im Leben hat ;-)).

Am Vormittag des zweiten Tages sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen bevor es wieder zum Arbeiten ging.



Kunst....?!


Beauty-Contest
 

Nachdem wir leider ein bisschen zu spät in Maastricht losgekommen sind, hab ich den armen Golf ein wenig getreten um nach Köln und dann direkt (mit kurzem Koffer-Austausch-Stopp in meiner Wohnung) in den Westerwald (und dort zum Frisör - DAS war ansatzmäßig auch echt nötig) zu kommen.

Denn am nächsten Tag ging es ab nach New York.... Die ganze Familitsch. 5 Tage. Das war wirklich mal wieder total schön. Wir vier. Mit den üblichen Reibereien (meinem Bruder bin ich nämlich ganz schön auf die Nerven gegangen, aber ich hatte nun mal eben ziemlich oft meine sagenumwobenen (verrückten) 5 Minuten, und Mama ist dann ab und an auch mal beigesprungen - irgendwo muss das ja herkommen). Also ich sach mal, wenn uns jemand mit der Kamera begleitet hätte, da wäre (geschnitten) schon ne Sitcom-Folge rausgekommen. Wir sind halt alle Vögel. Klein-Vögel *lach.
Abends war ich dann noch bei Yvonne und Michi zu Besuch auf dem Balkon (wer hätte denn ahnen können, dass das mit das letzte Mal ist, sonst ist doch immer im August schönes Wetter). Nach Bestechung durch Pastagericht, wurde ich gefragt, ob ich Patentante der kleinen (noch auf die Welt zu kommenden) Lea werden möchte (Zitat "Wir haben uns gefragt, wem wir am ehesten unser Kind anvertrauen würden" - uiuiuiui, fühl mich schon geschmeichelt). Klar! Also, bin ich jetzt bald zweifache Patentante (wenn Yvonne wieder in die Kirche eintritt, heißt das). So, jetzt aber zu New York....

Zur Einstimmung erstmal den Soundtrack der Reise....

Bevor es aber losging war am Abend vorher schon ein Riesen-Hobei um den Online-Check-In, weil die drei Kleinsnasen die Buchungsnummer nicht finden konnten. Nach gegenseitigen Schuldzuweisungen haben wir sie dann doch gefunden, aber das hat uns sitzmäßig nicht wirklich weit nach vorne gebracht. Na ja, worth a try...

Abflug war um 9.30 Uhr, also war Aufstehen um 5.00 Uhr angesagt. Geparkt haben wir im Airpark (kann ich nur empfehlen, wird man auch direkt vors Terminal kutschiert). Und da dann doch alles etwas weiter war als geplant, war alles, sagen wir, just in time. Und dann war der Flug beim Einchecken noch nicht mal auf der Tafel angezeigt, was Mutter, sagen wir, latent (!) nervös gemacht hat. Aber geflogen sind wir dann trotzdem. Und Singapore Airlines ist wirklich eine der besten Airlines. Leider saßen hinter uns in der Reihe die Schrecken aller normalen Fluggäste: Kinder!!! (Soviel zur netten Patentante ;-)) Das Blach hinter mir hat am Sitz gerüttelt und mich an den Haaren gezogen. Da könnt ich platzen. Insbesondere, wenn dann die Mutter seelenruhig daneben sitzt. Nichtsdestotrotz hab ich 90 % der Zeit geschlafen (so wie immer halt), selbst die halbe Stunde nach dem Announcement des Landeanflugs. Das Aufsetzen hat mich dann wach gemacht. Die Einreise war problemlos, wobei die jetzt alle 10 Fingerabdrücke von mir haben. Verdammt! :D


Mama hatte sich ja schon formvollendet vorbereitet, doch dass wir die Skytrain erst NACH der Fahrt damit bezahlen mussten, das haben wir erst nach minutenlanger Diskussion mit dem Fahrkartenmann (der dachte auch, wir wären Vollidioten) verstanden. Mit der U-Bahn sind wir dann seeeeeeeehr lange nach Brooklyn gefahren. Die "Haltestelle ist ganz nah am Hotel" (sagte die Mutter) - Nee, is klar. Nach wirklich langem Fußmarsch mit den (nicht ganz so leichten (Geschenke))Koffern kamen wir dann am Hotel an. Unser Familienzimmer war wirklich klein (2 Doppelbetten).

Nachdem wir uns kurz hingelegt hatten (ich hatte ja noch nicht genug geschlafen...), haben wir unsere Nachbarschaft (also nicht das Industriegebiet, in dem unser Hotel lag, sondern den Rest) erkundet.  So wie man sich das vorstellt  - alte Backsteinbauten. Treppenaufgänge zu den Wohnungen.



Unser Hood: Brooklyn
(so wie man sich das aus dem Sitcom-Gucken immer vorstellt, finde ich)


Könnte eine dieser 5-Mintuen-Attacken gewesen sein *lach - übrigens auch typische Haltung vom Bruderherz => sms verschicken, "ey, ich bin in New York, ich bin sooo toll ;-)"



Unser Hotel
 

Abends sind wir dann los zum Probedinner im Vesuvio. Wir wurden allen als "die aus Deutschland" vorgestellt. Wenn das eine Mädel allerdings noch einmal in meiner Nähe "awesome" gesagt hätte, wäre ich ausgeraaaaastet.. Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass man ohne smartphone ein Nichts ist (da dann so Tipps kamen wie "das App ist dafür gut, das App ist grandios etc."). Jedenfalls war es eine sehr schöner Abend. Marla & Lennard haben die Kerzen nach jüdischer Traditon angezündet und das Brot gebrochen (so wie es Hans Loew jeden Freitag gemacht haben - diese Tradition wird in der Familie weitergeführt; das finde ich sehr, sehr schön). Lennard hat eine sehr bewegende Rede gehalten und auch die jüdische Rabbinerin hat sehr viel Schönes zur Ehe gesagt (z.B. treten die Juden auf Glas bzw. zerbrechen Glas bei der Hochzeit, zum Einen um an die diversen schwierigen Zeiten in ihrer Geschichte zu erinnern, aber auch um zu demonstrieren, dass die Ehe zerbrechlich und nicht mehr zu kitten ist, wenn sie erstmal gebrochen ist und darüber hinaus kann man so auch etwas von der Anspannung los werden). Lennards Brückengeschichte hingegen (wie er als Marineinfanterist unter der Brücke, wo Trevor & Meghan am nächsten Tag heiraten sollten, nach Hause gekommen ist) war jetzt nicht so der Knaller. Aber betont wurde immer wieder, dass eine Heirat nicht dasselbe ist wie eine Ehe, sondern dass man sich eine Ehe erarbeiten muss und diese erst mit der Zeit zu einer richtigen Ehe wird. 
Das Probedinner war eigentlich viel zu viel zu essen - Cesar's Salad, Pasta, Fleischgericht und Nachtisch. Puh... Und das unterbrochen von den Reden. Und während des Essens Tischgespräche über amerikanische Politik, den Unterschied zwischen Amerika und Europa etc. Manchmal ist es doch besser, wie der Vater einfach nur da zu sitzen und nix zu verstehen :D (einfach lächeln, ist seine Devise). Allerdings habe ich mal wieder festgestellt, dass es wenige Amerikaner gibt, die ordentlich mit Messer & Gabel essen können...

Der nächste Tag stand zur Hälfte im Zeichen des Sightseeings. Aber erstmal lecker "frühstücken" in der Bahnhofshallenatmosphäre (im Sinne von Gemütlichkeit) unseres Hotels Und nachdem ich dann wusste, dass das goldgelbe Rührei aus Pulver gemacht wird, ist mir dann auch der Appetit vergangen. Gab es eben die nächsten Tage Bagel mit Cream Cheese. Is ja auch lecker, ne.
Ab nach Downtown: Times Square, Broadway und 5th Avenue waren die ersten Ziele.... Was soll man dazu noch viel sagen - die Bilder sprechen ja eigentlich für sich.



 


Tobi wieder mal am Telefonhörer, der alte Poser... Sie kann es einfach nicht lassen...



 
Das hasst er ja, wenn ich mich aufs Foto schmuggele :D

 

Hier haben wir dann unsere diesjährige New York-Tradition begonnen. Jeden Tag viel Geld bei Starbucks lassen. Aber da fühlt man sich halt eben auch unheimlich cool und hipp und angesagt (hihi). Und hier war mein Name auch noch halbwegs richtig geschrieben....


Das passiert eben, wenn 3 Mann eine Kamera dabei haben. Viel zu viele Fotos.........

 


Yeah, KEKSE!!! Und Spongebob war auch da...

  
TGIF!!!

Mama hatten wir ja zum Geburtstag einen Gutschein für Top of the Rocks geschenkt, dem Observationsdeck auf dem Rockefeller Center.  Der wurde nun eingelöst.

  

  

Da hat man aber auch nen Blick....Wundaba...

  





 

 
Ja gut, so Fotos müssen eben sein.
 


Mutters Kommentar: So coole Kinder!!! ;-)







 
Die ganze Bagage!!!

Weiter ging's dann über die 5th Avenue


 




 
Typisch New York....


Die stehen da an um in den Laden reinzukommen. Bescheuert die Leute. Bzw. geniales Marketing.

Ab zum Central Park. In dem man ja wirklich alles machen kann. Rollschuhfahren bzw. Rollschuhabhotten, Volleyball, Fußball, Laufen, Fahhradfahren, Abhängen, Schachspielen. Und dabei ist das alles super gepflegt und ordentlich. Respekt!


Wenigstens ehrlich, der Kerl ("Why lie? I need a beer and peace and love and lots of hugs").
 
Das Denkmal für John Lennon an den Strawberry Fields...


Die darf natürlich auch nicht fehlen.

Die Hochzeit ODER Traue nie einem Taxifahrer

Sind dann zurück ins Hotel und hatten (erstaunlicherweise, irgendwie war das anders geplant) relativ wenig Zeit zum Fertigmachen. Gut bei 4 Leuten und einer Dusch hätte man das einkalkulieren können. Na ja, EIGENTLICH wären wir trotzdem pünktlich gewesen....


hätten wir nicht einen Zwerg-Taxifahrer (in einem Van-Taxi) gehabt, der 1.) nicht wusste, wo das war, wo wir hinwollten (Fort Hamilton, Riesen-Wohnbezirk für die Army) und 2.) kein Wort Englisch sprach und 3.) sowieso schon mal 10 Minuten zu spät kam. 
Gut, dass Mama vorher nochmal auf den Plan geguckt hatte, wo wir hätten hinfahren müssten, hätten wir die Subway genommen (was wir im Übrigen besser getan hätten). Mit Händen und Füßen habe ich ihn versucht zu lotsen, konnte aber leider nicht verhindern, dass wir fälschlicherweise auf den Highway gefahren sind und wir rechts an Fort Hamilton vorbeifuhren. [Meine Mutter kochte auf der Rückbank mittlerweile vor Wut.] Also mussten wir auf die nächste Gelegenheit warten um einmal zu drehen. Mittlerweile zeigte die Uhr 10 vor sechs. Die Zeremonie ging um 18 Uhr los. Dann noch Stau bei der Abfahrt und eine Einbahnstraße als Zufahrt zum Fort. Also, ich ihm signalisiert, er solle uns rauslassen, wir würden den Rest laufen. Sind wir dann auch. In einem Affenzahn. Und im Fort selbst sind wir dann noch an der Braut vorbei, die schon in den Startlöchern stand. Das war auch mal wieder so ne Just-in-time-Aktion, eigentlich völlig unüblich für die Kleins Family. Zumindest waren wir nicht die allerletzten. Das wäre ja dann ganz schön peinlich geworden...



The Geschwister - mal beide in schick (sonst ja immer nur der Herr Klein Jr.
Die Location für die Zeremonie war sehr cool - mit Blick auf die am vorigen Abend vorgestellte Verrazano-Brücke. Die Zeremonie an sich war ziemlich durchgetaktet. Nach 20 min war alles vorbei. Da hab ich mich noch gefragt, ob es sich dafür wirklich lohnt, so ein teures Kleid zu kaufen.. Anyway, schön war es. Hier die Impressionen.

 



Die jeweiligen Treueschwüre waren wirklich sehr bewegend. "I'm not only marrying the most beautiful woman in the world, but also my best friend. Meghan, I love you.".

Danach wurde sich erstmal für eine ca. einstündige Fotosession zurückgezogen. In der Zeit durft man sich selbst entertainen, was jetzt nicht sooo schwer war, da es schon Fingerfood (Gott sei Dank, kann ich nur sagen, hungrig bin ich ja wirklich unausstehlich - mir schallt schon der Kommentar im Kopf, noch unausstehlicher, wolltest du wohl sagen!) gab und die Bar ebenfalls schon offen war. Dann gab es noch kurz schlechte Stimmung am Tisch, weil irgendwer irgendwen umgesetzt hatte und der dicke (wirklich dicke!) Mann neben mir die Leute (mit denen er ja dann den ganzen Abend am Tisch saß, ziemlich (!) geschickt) angezickt. Alter Falter. Die Sitzplätze bzw. Tische waren übrigens nach dem New Yorker U-Bahn-System verteilt, auf der eigenen Namenskarte konnte man dann sehen, welcher U-Bahn-Linie man zugeteilt war. Witzige Idee, fand ich.
Anyway, irgendwann ist dann die ganze Gesellschaft (Brautjungfern + entsprechende best men, Eltern der Braut, Marla & Lennard und das Brautpaar) auf Musik und mit Ankündigung wieder im Saal erschienen und dann ging die Feier richtig los.

 
Geschenke gab es auch für uns


 
Der Eröffnungstanz

 

Letzlich gab es tatsächlich fast das identische Menü wie beim Probedinner, das Essen war aber eigentlich Nebensache. Zum Einen bekamen manche Tische erst dann was zu essen, wenn andere schon fertig waren. Zum Anderen haben die Kellner das auch einfach hingestellt, wenn keiner am Tisch saß. Eigentlich waren die Leute die ganze Zeit nur am Abhotten auf der Tanzfläche, unterbrochen vom Essen und von einigen Ansprachen. Eigentlich ganz witzig. Leider wollte mein Bruder nicht mit mir tanzen. Dem bin ich wohl peinlich, dem Vogel. 
 
Ich finde, man sieht, wo das mit der Verrücktheit herkommt. Coole Sequenz vom Vatter übrigens...
 

Kuchen anschneiden (der dann übrigens zu 70 % unangetastet bei den Leuten am Platz lag)
 


 

Marla, die Mutter des Bräutigams, hat eine sehr bewegende Ansprache gehalten - leider will das blöde Blog das Video nicht hochladen. Schade, schade schade.... (Sie hat einen Brief ihres Sohnes vorgelesen, den er ihr mal zum Muttertag geschrieben hatte, der mehrere Aufzählungen mit 'Thank you for loving me enough to...' enthielt. So was hätte ich dann - zu gegebener Zeit - auch mal gerne.)

 


Mazeltov!!! Da mussten sowohl das Brautpaar als auch die jeweiligen Eltern ran...

 

Bar und Tanzfläche waren immer gut frequentiert, übrigens hatten viele Mädels da auch schon ihre Schuhe ausgezogen und tanzten barfuß...

 


Und dann ab nach Hause...
Der Tobi is sooooo cool (aber trotzdem hab ich mich noch aufs Bild geschmuggelt, ätschi!). Übrigens hat unser Tischnachbar mich gefragt, ob das mein Freund sei. Soviel zur angeblichen Familienähnlichkeit....


Da war ich noch fit, bin dann aber direkt wieder in der Subway eingeschlafen (ja, diese kontinuierlichen Motorengeräusch, das liegt mir nicht...)

Am nächsten Tag haben wir dann mal etwas länger geschlafen. Dann war wieder Hardcore-Sightseeing (das is so, wenn man mit der Inge unterwegs ist) angesagt. 
Zuerst Ground Zero, um den wir im Financial Centre quasi drum herum gelaufen sind. Es war schon ziemlich ergreifend, wenn man sich daran erinnerte, wie es hier mal ausgesehen hat. Und tatsächlich kann man sich auch noch detailliert daran erinnern, was man selbst eigentlich am 11. September gemacht hat.

Was ich allerdings etwas seltsam fand, war die Führung, die uns dann im Financial Center begnetet. Da hat die Dame stundenlang erzählt, was sie selbst an 9/11 gemacht hat. Für mich mutete das ein wenig wie Katastrophentourismus an, aber das kann wahrscheinlich daran liegen, dass ich kein amerikanischer Staatsbürger bin...

Palmengarten im Financial Center
Hier begegnete mir dann auch eines meiner kurz zuvor besuchten Reiseziele - als Gemälde an der Wand: Istanbul und die Hagia Sophia:
 

In die (in allen Medien übertragene) Demo gegen den Moschee-Bau sind wir dann prompt reingelaufen. Was für Vollidioten. Da konnte man nur möglichst schnell kopfschüttelnd vorbeilaufen.

Dann ging's (nach dem obligatorischen Starbucks-Kaffee natürlich) zur Grand Central Station. Ein ziemlich beeindruckendes Bauwerk. Übrigens mit gutem Foodcourt im Keller (da war es wieder, das wiederkehrende Essensmotiv!).

 


Auf dem Weg zu den United Nations....
Das Haus versteckt sich....


 


Kristina im Spiegel



 
Chagall-Fenster

Im Foyer waren die Pressefotos 2009 ausgestellt. Da waren wirklich ziemlich bewegende, aber auch abstoßende Bilder dabei. Wieviel Gewalt und Schrecken es auf dieser Welt gibt, ist manchmal nicht in Worte zu fassen, dafür zeigen es dann Bilder viel, viel deutlicher.

Beim nächsten Mal lass ich hier auch Briefmarken mit meinem Konterfei erstellen und schick damit dann meine Postkarten. Find ich ne lustige Idee...



Die Eltern und ich haben uns dann entschlossen, über die Brooklyn Bridge zu laufen. Tobi war das zuviel Fußweg, deswegen ist er (für eine halbe Stunde, der Affe) zurück ins Hotel... Und dabei ist eine Strecke nur 20 Minuten. Also halb so wild...

 


 



 

 


Abend gegessen haben wir in Chinatown. Wobei ich die Atmosphäre im Restaurant ein wenig unentspannt fand, da alles schnell, schnell, schnell gehen musste. So was nervt mich ja immens...

 

Wir sind dann zurück nach Brooklyn gefahren um dort noch zum Abschluss einzukehren... Und was sehen da unsere Augen:
Ein Stück Heimat ODER Die Gaffelseuche breitet sich aus

 


4. Tag ODER  What to do on a rainy day?

Wobei rainy jetzt eigentlich schon fast untertrieben ist. Geschüttet hat es wie aus Eimern. Also haben wir uns erstmal das teuerste Frühstück aller Zeiten gegönnt. Tja, was will man in einer direkten Nebenstraße vom Times Square auch erwarten (Touristenfalle zugeschnappt). 
Gut, wir also (im strömenden Regen, Vatter hatte schon RICHTIG gute Laune) zum Museum of Modern Art. Gut, dass das auch ein alternatives Regenprogramm für andere Leute ist, hätte man sich denken können, die Schlange ist aber zügig vorangekommen.

 

Und dann sogar zweimal gespart - einmal Studenten- und einmal Rentnertarif. Da war der nächste Kaffee doch schon finanziert ;-)

 




Und ne Matisse-Ausstellung gab's noch obendrauf...


Natürlich waren wir ohne das Bruderherz im Museum. Is ja klar. Der kam danach dann dazu. Zum obligatorischen Kaffee im Trump Tower.


Wie man meinen Namen derart falsch verstehen kann, ist mir völlig unklar:

Dann war Shopping angesagt. Und was soll ich sagen. 3 neue Jeans sind dabei herausgesprungen (Danke, Papa!), die obligatorischen I love New York-T-Shirts und diverse andere Kleinigkeiten (hab ich erwähnt, dass ich souvenirsüchtig bin). 


Abends waren wir superlecker im Perperonici in Brooklyn essen. Dann sind Tobi & ich nochmal downtown gefahren, um Peyman (einen Studi von mir) zu treffen, der uns dann ein wenig durch Greenwich Village, Soho und das East Village geführt hat.


Der letzte Tag ODER Lass uns doch mal Bötchen fahren

Zum Abschluss stand noch eine Skyline-Bootstour auf dem Programm. Leider wurde das Wetter im Laufe der Fahrt immer schlechter (btw, auf dem Weg dahin hab ich in der Post Briefmarken für meine Postkarten gekauft. Wirklich viel effizienter arbeiten die hier auch nicht als daheim).

Direkt am Wasser: Driving Range für Golfer (3 stöckig), Fußballplätze - extrem viel für den Freizeitspaß (habe ich für den nächsten NY-Ausflug aufs Programm genommen)


In irgendeinem der Häuser haben auch ein paar Promis Appartments (u.a. Leonardo di Caprio). Ja, so Sachen merk ich mir.



Pah, keine Konkurrenz! ;-)


Ein bisschen Weltuntergangsstimmung

Hotdog (für einen unverschämt hohen Preis) gab's natürlich auch und Kleini musste auch noch in Souvenir-Unsinn investieren ;-)

Daddy's Girl

Neben mir hat noch ein kleiner Junge den Kopfschmuck gekauft (bekommen). Sollte ich mir da Gedanken machen..?!



Die drei Brücken, unter denen wir hergefahren sind, lassen sich übrigens zu BMW abkürzen (Brooklyn Bridge, Manhattan Bridge und Williamsburg Bridge).



 Einmal raten, wer die Verrückte in der Familie ist?????????

 


Zum Abschluss noch lecker Burger - muss sein :)

Dann war es auch an der Zeit nach Hause zu fliegen... Schade...


Vielen Dank nochmal an die besten Eltern der Welt, dass sie uns mitgenommen (und ertragen) haben. So was sollte man noch viel öfter machen. Also, Zeit miteinander verbringen, als Familie, meine ich, nicht sich Urlaub bezahlen lassen. Wobei... Nee, Späsken ;-)



Kaum zurück, stand 2 Tage später das Xavier Naidoo-Konzert in Mönchengladbach an. Aber war nicht im Stadion oder so. Na ja, jedenfalls nicht im Fußballstadion. Sondern im Hockeystadion. Ergo, ziemlich klein. Da hat der Xavier auch ganz schön abgebaut, die Nase. Schön war es trotzdem, geregnet hat es nicht. Wir haben diverse lustige Randerlebnisse gehabt (z.B. ein Pärchen, das sich vor dem Bahnhof lautstark gestritten hat, sie weg, er hinterher, wieder angeschrien, er weg, er wieder zurück, sie weg, er hinterher, und so ging das knapp 10 Minuten lang oder die Oberchecker aus dem Pott neben uns, die waren auch extrem faszinierend zu beobachten).


 Leider kannten wir nicht soooooo viele Lieder vom neuen Album. Dafür haben wir  bei allen bekannten lauthals mitgegrölt (nein, singen kann man es nur bedingt nennen).
Folgendes Lied hätte Steffi gerne bei ihrer Hochzeit (schön ist es wirklich, da geht mir das Herz auf..):

Steffi & Annemie

Oberchecker kann ich auch

Damit war der August dann fast vorbei. Aber nur fast. Denn es stand noch der 10,7 km-Run of Colours im Rheinauhafen an.
Wetter war den ganzen Tag so lala gewesen, aber kurz bevor es losgehen sollte, begann es heftig zu gewittern und zu regnen. Leider gab es da wenig zum Unterstellen. Und der Start wurde um ca. ne halbe Stunde verschoben (wovon man nur vom Hörensagen was mitkriegte, da man von den Lautsprecherdurchsagen so gut wie gar nix hörte). Also haben wir nass und bibbernd (mit mittlerweile ziemlich nassen Füssen) gewartet.

Trotz der widrigen Umstände bin ich wirklich gut gelaufen, die Uhr zeigt bei 10 km bissel was über 56 Minuten (Yippih!!), die finale Zeit war 59:34 Uhr. Schulterklopf.
Hier noch ein paar Impressionen (zugegeben, sieht jetzt nicht so sportlich auf, aber was soll der Geiz...).



Super-Idee übrigens ein weißes Oberteil bei Regen anzuziehen ;-)
 
  

Abends gab's noch lecker Tapas, der Muskelkater hielt sich einigermaßen in Grenzen, die Erkältung blieb aus. Was will man mehr....?

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