Bowlen mit Ute und ihren Kollegen und ach ja, völlig vergessen im April, weitere Male "Germany's Next Topmodel" bei Caro gucken. Man stelle sich vor, Caros WG-Mädels, Caro, Ute, Vera und ich (also so ca. 8-10 Leute) sitzen vor Caros (kleinem Fernseher) und essen Gesundes (Salat, Knoblauchbaguette, Käse) und Ungesundes (Chips, Schoki, Gummizeugs), während sich im Fernseher die Mädels darum streiten, ob man wohl mit 50 Kilo schon fett ist. Hallooooo???? Solche Probleme muss mal erstmal haben. Aber mittlerweile ist das schon schöne Tradition (weil wir das nun schon im 3. Jahr machen) - und es macht einfach unheimlich Spaß, den Zickereien zuzugucken (weil man ja selber NIE so ist, das ist ja klar...). Ich freu mich schon auf die neue Staffel im nächsten Jahr.
Mit Vera war ich auf der Aftershow-Party von Linus Talentprobe. Ziemliche coole Musik, allerdings sind wir noch so ca. 3 Jahr zu jung für die Leute. Aber wenn ich demnächst mal die 3 beim Alter davorstehen hab - dann geht es aber ab (wir feiern die gaaanze Nacht.... und liegen dann am nächsten Tag den ganzen Tag auf der Couch). Mein lieber Scholli....
Kochen mit den Jungs war auch mal wieder angesagt, genauso wie Fun(k)haus Comedy (http://www.wdr.de/tv/comedy/sendungen/fernsehen/funkhaus/index.jsp). Letzteres ist ne Fernsehaufzeichnung für den WDR, für die man umsonst Karten bekommt, damit die armen (Nachwuchs-)Comedians nicht vor leerem Hause spielen müssen. Sieht ja auch doof aus sonst, wa?! Und damit man das auch lustig findet, gibt's vorher immer Freibier. Da gehen also unsere Rundfunkgebühren hin - weisse Bescheid. Moderiert wird das Ganze vom uuuuuuuuuuunglaublichen Heinz - neben dem ich dankenswerter Weise direkt stand als er seine Anmoderation gemacht hat. Suuuper. Na ja, vielleicht werd ich ja entdeckt, wenn die Folge ausgestrahlt wird. Aber Moment, muss ja schon längst ausgestrahlt worden sein. Mmmhm, ok, dann eben nicht.... Empfehlungen für Comedians kann man aber nach ein paar Fun(k)haus-Besuchen geben: z.B. Fil aus Berlin, Oropax oder Wolfgang Trepper.
Vonni war auch noch zum Partymachen in Köln, Jens feierte Disputation (und einer der Gäste vergaß im Venuskeller, dass er gar keine Jacke abgegeben hatte und blieb bis zum Ende, weil er keinen Bon hatte... *lach).
Am 21. (Feiertag) war Wandertag mit Steffi angesagt. Die hat nämlich ein Wanderbuch der Gegend mit ganz großartigen Beschreibungen (Achtung - Ironie), aber wirklich netten Wanderrouten. Unsere Route war die "Wasserburgen-Route im Drachenfelser-Ländchen". Allerdings kann man von den angegebenen Wanderzeiten getrost mal ne Stunde abziehen. Das ist wohl eher für Leute gedacht, die den Weg schlendern... Jedenfalls muss ich sagen: Es ist wirklich schön in der Gegend rund um Köln. Man muss nur einfach mal den Arsch hochkriegen und sich die Zeit nehmen, das ein oder andere zu erkunden...
Das mit den Klimmzügen müssen wir allerdings noch ein wenig üben....
Nachdem wir kein wirklich schönes Lokal in der Gegend gefunden hatten, haben wir nur kurz den Grillnachmittag von ein paar Pärchen in einer Gaststätte mit einer Cola-Bestellung gestört, sind dann aber wieder zurück nach Köln. Bei Steffi um die Ecke haben wir lecker gegessen und uns dabei über die Kontaktanzeigen im EXPRESS hergemacht. Mann o Mann, was da für seltsame Dinge zu finden sind. Unbelievable.
Am 23. ging es dann ab zur EMAC-Konferenz nach Nantes.
Julian, Isabel und ich waren zum Doctoral Colloquium zugelassen, das vor der Konferenz für die phd-Studenten stattfindet und wo man seine Dissertationsprojekte vorstellen kann, um Feedback zu seinen Ideen & Ansätzen zu kriegen. Das war auch wirklich gut. Julian & ich waren auch gemeinsam in einem Track und haben uns ein Doppelzimmer geteilt. Wir haben also quasi Tag und Nacht aufeinander gehockt ;-). Aber völlig unproblematisch - nur wie man beim Schlafen gefühlte 10 Lagen anhaben kann, bleibt mir ein großes Rätsel.
Das Abendessen in einer alten Fabrikhalle war auch wirklich gut; einziges Problem war nur, dass wir den Professorentisch erwischt hatten... Na ja, was willste machen. Die Party im Irish Pub war dann aber feuchtfröhlich - und den Barkeeper hab ich auch noch überzeugt, uns ne Runde zu spendieren. Ja, manchmal hilft auch der weibliche Charme (ja, auch bei mir ist der ab und an vorhanden) ein wenig. Die Kneipe haben wir am nächsten Abend leider nicht mehr wiedergefunden (wen wundert's?! *smile)....
Der Rest der Kollegen ist dann dienstags eingetrudelt. Alex & Jan-Michael haben ja auch auf der Konferenz selbst vorgetragen. Wir haben uns neben ihren Vorträgen noch ein paar interessante Sachen angeguckt.
Die Organisation der Mittagspausen war allerdings eine mittlere Katastrophe. Da hieß: Nur, wer sich früh anstellt, gewinnt - ansonsten: Viel Geduld mitbringen!
Zwischendurch auch mal noch ne Diplomarbeit korrigiert..
Der erste Reception-Abend war im Maschinenpark Nantes (http://www.lesmachines-nantes.fr/english/). Ziemlich coole Location mit ziemlich abgefahrenen Maschinen (wer am 03.10. Fernsehbilder vom Tag der deutschen Einheit gesehen hat: Die kleine Riesin und der große Riese, die sich da am Brandenburger Tor getroffen haben, stammen aus Nantes). Das Fingerfood war auch ziemlich lecker und ein bisschen ungewöhnlich. Nur die Leberpastete auf dem süßen Brot war so gar nicht mein Fall. Dafür aber die frisch gebratenen St. Jacques-Muscheln. Läckär....
Am übernächsten Tag wurde spontan eine Dissbesprechung für Isabel und mich anberaumt: Ab mit dem Auto zu den Schlössern der Loire und dann während der Fahrt über Diss-Ideen und Fortschritte sprechen. Zwar kein Navi und keinen wirklichen Plan. Aber das läuft. Ein Schloss (geschlossen) haben wir dann auch nach mehrmaligem Im-Kreis-Fahren gefunden:
Mittagspause auf einem angeleinten Boot ("das gehört doch wem" - "ach, egal") mit vorher eingekauften Käse, Baguette, Rotwein und Pastete. Leben wie Gott in Frankreich. Da kommt das sicherlich her. Waren auch wirklich produktive Stunden mit wirklich guten Ideen. Und das in einer so angenehmen Atmosphäre. Einfach toll.
Nur: Nen fetten Sonnenbrand hab ich mir eingefangen. Alter Falter. Wer konnte auch ahnen, dass es so sonnig wird. Hätte man mich in einen dunklen Raum gesperrt, ich hätte den nicht nur beleuchtet, sondern auch geheizt...
Zur Belohnung ging's an der Loire lang - zur Weinverkostung und zur Kellerbesichtigung:
Coole Deckendeko, finde ich
Abschluss auf einer Wiese mit grandiosem Ausblick:
Allerdings haben wir dann auf dem Rückweg erst gemerkt, dass wir uns doch so einige Kilometer von Nantes entfernt hatten, so dass wir es gerade so zum eigentlich Conference Dinner (und auf gar keinen Fall zum Vorglühen) schaffen würden. Isabel und ich mussten aber dringend (!) noch duschen und uns was anderes anziehen, deswegen sind wir nicht direkt zur Dinner-Location in den Messehallen, sondern haben uns in Rekordzeit fertig gemacht und sind voller Eile in ein Taxi gesprungen. Hätten wir allerdings gewusst, dass die Reden vor dem eigentlichen Essen 2 (!) Stunden dauern würden, hätten wir uns definitiv nicht so beeilt. So haben wir noch ein bisschen was über ne halbe Stunde warten müssen, bis dieser Teil vorbei war und wir uns ungefährdet 'reinschleichen' konnten. Leider waren dann auch unsere Plätze schon belegt. Aber was soll's: Irgendwo kennt man ja immer wen....
Das Essen war auch wirklich lecker. Die Artistenperformance zwischen den Gängen ziemlich super (hmhm, ok, vielleicht hat mich der muskulöse, nackte Oberkörper des männlichen Artisten abgelenkt...). Und dass man von unserem Lieblings-Strahlemann-Flirty-Kellner oft Champagner nachgeschenkt bekommen haben, tat dann wohl sein übrigens
Hier ein Eindruck der Abschlussparty (wer genau hinguckt, kann die schöne Gesichtsfarbe sehen... eidernei):
Am nächsten Tag ist dann unser Lehrstuhl zu einem restlichen Wochendentrip aufgebrochen. Das Schloss, in dem wir untergebracht waren, hatte Alex im Schweiße seines Angesichts telefonisch bestellen. Das war aber auch ein großes Highlight. Siehe hier:
http://www.chateaucassemichere.com/index.php?a=1. Übrigens auch buchbar für Hochzeiten etc.. Oder halt auch einfach mal für ein Wochenende an der Loire. Lohnt sich.
Erstmal sind wir allerdings ein wenig mit unseren zwei Autos (ein Mädels, ein Jungs-Auto) durch die Landschaft gefahren. Ach ja, das Ausleihen war auch der reinste Krampf. Wenn die Tante da noch langsamer gearbeitet hätte, wäre Europcar ziemlich sicher demnächst pleite gegangen (*kopfschüttel).
Anyhow - die Loire ist auch für einen Fahrradurlaub sehr zu empfehlen. Strecken sind ziemlich gut ausgeschildert und überall sind Übernachtungsmöglichkeiten. Also, nix wie hin.
Auch hier haben wir wieder ein Boot "gekapert" (in das dann allerdings langsam Wasser lief) und wir haben den mitgebrachten Ackerman-Sekt geköpft. So lässt sich's aushalten....
Nach ein bisschen Gegend-Angucken (nachdem sich die Jungs dann doch des öfteren mal recht kurzfristig für eine Ausfahrt entschieden hatten), kurzem Anhalten bei einem Winzer (leider gab's in der Gegend nicht allzu viele Weinverkostungsmöglichkeiten) ging's ab zum "Schloss", da wir auch noch eine Führung durch den Weinkeller gebucht hatten....
Hier die Eindrücke...

Ein wenig Wandern durch die Rebstöcke...

Stilecht, wa?! Ich teilte mit Franziska

Weinprobe:

Leider ist es zu teuer, den Wein nach Deutschland zu importieren. Schade, der war nämlich wirklich sehr, sehr gut....
Abends hatten wir noch ein Abendessen gebucht. Der Besitzer des Schlosses hat uns in zwei Etappen dort hingefahren, was wir total toll fanden, da dann keiner von uns fahren musste. Ich hatte mich für das "Menu Saveur" mit Gambas, Zander und ein Ziegenkäsegericht entschieden... Lecker.
Nach dem Essen waren wir aber so platt, dass wir uns relativ zeitig in die Schlafgemächer verzogen haben.
Morgens schön draußen gefrühstückt und dann Richtung Meer. Leider hab ich den Ort vergessen, an den wir da gefahren sind...Ich meine, es war La Baule - würde das jetzt aber nicht beschwören...
Nach dem Essen waren wir aber so platt, dass wir uns relativ zeitig in die Schlafgemächer verzogen haben.
Morgens schön draußen gefrühstückt und dann Richtung Meer. Leider hab ich den Ort vergessen, an den wir da gefahren sind...Ich meine, es war La Baule - würde das jetzt aber nicht beschwören...
Na ja, die Idee mit dem Meer hatten noch mehrere; die Autoroute war ziemlich voll. Aber irgendwann sind wir dann doch angekommen und haben sogar tatsächlich relativ schnell nen Parkplatz gefunden. Da ich ja groß erzählt hatte, klar, geh ich schwimmen, mussten dem auch Taten folgen. War aber wirklich ganz ok. Wenn man erst mal drin ist...

Hier das obligatorische Rote Badeanzugs-Foto....
Dann sind wir noch weiter nach Guérande, einer mittelalterlichen, bretonischen Stadt, haben es uns bei Fischsuppe, Moules & Frites (Gott sei Dank war überhaupt noch ein Restaurant bereit uns zu bedienen, da das mit dem ersten nicht so richtig gut geklappt hatte ;-)) noch einmal gut gehen lassen.
Dann zurück nach Nantes, nach vergeblicher Suche nach ner Tankstelle doch an der Tankstelle an der Rückgabestelle gelandet (wie gut, dass ich die einzige mit EC-Karte war - so richtig gecheckt haben wir aber nicht, wie das funktioniert, aber gut, Akademiker halt ;-), alte Bekannte getroffen und dann in 3er-Gruppen (wir über Amsterdam direkt nach Köln) nach Hause geflogen.
Alles in allem - eine wirklich schöne Zeit...
Dann zurück nach Nantes, nach vergeblicher Suche nach ner Tankstelle doch an der Tankstelle an der Rückgabestelle gelandet (wie gut, dass ich die einzige mit EC-Karte war - so richtig gecheckt haben wir aber nicht, wie das funktioniert, aber gut, Akademiker halt ;-), alte Bekannte getroffen und dann in 3er-Gruppen (wir über Amsterdam direkt nach Köln) nach Hause geflogen.
Alles in allem - eine wirklich schöne Zeit...


























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