Montag, 16. Februar 2009

Angekommen

So. Um die 20.000 km von zu Hause entfernt, sitze ich nun in unserem neuen Büro (wo sogar ein Zettel an der Tür mit unseren Namen dran hängt). Das Internet funktioniert ein bisschen, aber nicht richtig. Der IT-Muckel (no offense ;-) hat versucht, es einzurichten - klappte aber nicht. Jetzt versucht er gerade was anderes (keine Ahnung was), und wenn das nicht klappt, dann dürfen wir den Marketing-Department-IT-Guru fragen, der das Problem wohl in 5 min in den Griff kriegt. Mal sehen.... Vielleicht klappt dann auch Skype und der Zugriff auf den vpn-client. Wenn nicht, wisst ihr, dass auch der Guru versagt hat.
Egal. Was bisher geschah:
Die 3 Flüge (inkl. 4 x Chicken *lach - wat der Bauer nich kennt und so...) und 4 Sicherheitsflughafenchecks (nein, nicht weil ich auf irgendwelchen Fahndungslisten stehe, sondern weil man überall in Frankfurt/Dubai/Sydney und Auckland noch einmal gecheckt wurde - man könnte ja ein Plastikmesser oder einen Zahnstocher als gefährliche Waffen aus dem Flugzeug mitgehen lassen) gut überstanden. Hierbei mal wieder gemerkt, dass Geduld nicht zu meinen Tugenden gehört (ja gut, dafür habe ich ja sooo viele andere, die das ausgleichen). Und merke: Auch Handgepäck kann über die Zeit verdammt schwer werden.
Hier der Eindruck der Schlange vor der Zwischensicherheitskontrolle (Transit-Flüge) in Dubai. Top organisiert! Vielleicht sollten da die Logistik-Kollegen nochmal ran...

Na ja, jedenfalls habe ich die Flugzeit mit Seriengucken und Schlafen verbracht. Für Filme hat leider meine Wach-Zeit nie gereicht )-:

Hier aber die ersten Eindrücke von Neuseeland (vom "Einflug"):

Und damit ihr auch was zu lachen habt - hier "Little Miss Trouble, very tired" (beim Warten auf die Abfahrt des Buses von Auckland nach Hamilton):
Ja, nach 37 Stunden ohne Dusche und wenig Schlaf darf man auch mal ganz schön scheiße aussehen, finde ich.

Angekommen in Hamilton haben wir unser "Heim" für die nächsten 3 Wochen bezogen - ein Appartment in der Victoria Street 391 (für die Google Street Viewer-Fans ;-): 3 Schlafzimmer, 2 Bäder, Waschmaschine, Küche etc. Und: jede Menge Ameisen in der Küchenzeile. Deren Reduzierung habe ich aber bereits in Angriff genommen, frei nach dem Motto: Nur eine tote Ameise ist eine gute Ameise.
Nach der erfolgreichen Suche nach einem offenen Supermarkt, haben wir abends dann noch schön einen Rotwein getrunken, wobei es da für den Balkon schon etwas zu kühl war. Schade.

Auch heute startete der Tag ein wenig bewölkt; aber es ist doch so warm, dass man mit T-Shirt rumlaufen kann.
Heute Morgen wurden wir dann von Valentyna abgeholt und haben uns die Wartezeit beim Zugucken bei einem Feuerwehreinsatz verkürzt, wobei nicht so ganz klar war, was da eigentlich genau das Problem war. Wäre es tatsächlich ein gravierendes gewesen, wäre bei dem Arbeitstempo da eher nichts Gutes zu erwarten gewesen...

Das Gelände der Uni ist ziemlich groß. Als erstes waren wir mal Kaffee trinken, da es hier die nette Einrichtung gibt, dass für die Angestellten der Management School von 10.00-11.00 Uhr jeden Tag Kaffee/Tee ausgegeben wird. Finde, diese Idee könnte man ruhig nach Köln exportieren.
Mittagessen (5 Sushi + Cola für 4 Euro dank des günstigen Wechselkurses ;-D ) haben wir daher draußen am See (ja, hier ist ziemlich viel grün und es gibt nen künstlichen See) eingenommen (ohne den wartenden Enten was abzugeben)...
Mittlerweile funktioniert mein Internet und Skype auch zur gleichen Zeit (dank des Gurus, der kann also was) - nur Outlook + vpn-client + Internet zusammen wollen nicht so wie sie sollen. Na ja, Kleinigkeiten. Jedenfalls geht's morgen (nach diesem "setting-up"-Tag) richtig los, damit unsere Studie spätestens Donnerstag starten kann.
Hoffe, euch allen geht es gut... Melde mich demnächst mal mit Bildern vom Campus..

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